#23 Suchste wat? REHADAT!
Shownotes
IW Köln, Berufliche Teilhabe und Inklusion
Sag ich´s? - online Tool zur Frage: "Mache ich meine Behinderung öffentlich?"
Selbstständigkeit mit Schwerbehinderung
IW Studie Digitale Barrierefreiheit
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presented by KnowDular e.V. 2026
In- und Outtromusik: „Island Boy“ von prazkhanal, https://pixabay.com/users/prazkhanal-24653570/
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00:00:03: Willkommen zurück bei Tomaten auf der Fantasie.
00:00:11: Wir, Carsten Otto
00:00:13: und Sophie von Stockhausen
00:00:15: öffnen wieder unsere Kaffeeküche für den behinderten Blick auf die Arbeits- und Organisationsfeld.
00:00:24: Hallo Carsten!
00:00:25: Hallo Sophie
00:00:27: Wie ist
00:00:28: es?
00:00:29: Noch entspannt?
00:00:30: ich bin ja gerade direkt aus dem Urlaub
00:00:33: Aus Schweden entfleucht, ne?
00:00:34: Aus Schwedern.
00:00:36: Urlaub von der Behinderung ist okay!
00:00:39: Ja du sagtest es ist echt jeder See mega inklusiv Perfekte Zugänge,
00:00:45: ne?!
00:00:46: Ja also auch da ist nicht alles perfekt aber Du hast halt immer wieder Kriegst du gezeigt und das Gefühl dass auch die Behinderungen mitgedacht wird.
00:01:00: Also was Du gerade so den Bad Platz heißt im schwedischen, also badeausgewiesene Badeorte an Seen.
00:01:07: Also wenn du auf einer Karte bei Google Maps oder wo immer du dich auch bewegst halt siehst da ist ein Badeplatz einem See angezeichnet dann kannst du mit nahezu hundert Prozent Sicherheit davon ausgehen dass du Punkt eins eine barrierefreie Toilette hast die sauber ist.
00:01:27: im übrigen dass du einen Zugang für Rollstuhl ins Wasser hast, also eine Rampe.
00:01:35: Im besten Fall so wart jetzt.
00:01:36: bei uns steht dann auch noch da ein Baderollstuhel den du dir mittels QR-Code ausleihen kannst kostenlos, sodass du halt nicht deinen guten Rollstühl da jetzt in den schwedischen See schieben musst sondern da ist dann halt einer den du nutzt.
00:01:52: Die Tische, die da sind, sind ja aber mit Grillplatz zusammen verbunden diese Badeplätze.
00:02:00: Da sind die Tische so geformt dass man auch immer mindestens ein zwei Plätze pro Tisch hat wo man mit Rollstuhl unterfahren kann.
00:02:07: Allet immer ebenerdig keine Stufen kein gar nix und das ist halt einfach ein ganz ganz tolles Signal.
00:02:15: Und es geht dann bis dahin, dass du auf einigen Kneckebrot-Sorten Breitschrift hast.
00:02:19: Zwar auf Schwedisch kann ich nicht lesen aber... Ja und das macht einfach diesen... Also musst keine Hemmung haben dich mit deiner Behinderung zu zeigen.
00:02:34: Es fühlt sich da einfach verdammt normal an und das macht eine Menge in der Psyche merk ich so.
00:02:40: Also ich entspann da immer total, bin ja auch eher ein bisschen manchmal so einen Stadtkohleriker als Berliner, Pöbel-Uchmayerne Herz auf die Schnauze.
00:02:48: also wie war das?
00:02:49: Herz auf den Zunge oder irgendwie?
00:02:51: so habe ich gar nicht.
00:02:55: Okay, also voll entschleunigt hast du jetzt auch gleich Besuch mitgebracht?
00:02:59: Ich hab' Besucht mit dir gebracht.
00:03:00: Und zwar diesmal habe ich jemand ganz interessantet vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mitgebracht und zwar die Liebe Eva Rabung!
00:03:12: Und grundsätzlich ist Eva Referentin für Teilhabe- und Inklusion im beruflichen Kontext von Menschen mit Behinderung... Arbeitet seit zehn Jahren im IW Köln und hat irgendwann mal, glaube ich, da können wir sie nochmal fragen so Informations- und Wissensmanagement studiert.
00:03:32: Also Sie weiß auf jeden Fall mit Informationen und mit Wissen umzugehen Und ist dazu noch der Teamleiterin im Projekt RehaDAT vom IWK.
00:03:44: Das kennen viele Menschen mit Behinderung aus diesem Bereich Hilfsmittel sucht, das war der größte Hilfsmittelkatalog den es in Deutschland online gibt.
00:03:55: Da suchen immer richtig viele, aber da steckt noch viel mehr hinter diesem Projekt dahinter und da ist Eva Teamleiterin für den Bereich Content Management.
00:04:05: Und da bleiben ja so viele...da gehen ja soviel Fragen, soviele Neugierigkeiten meinerseits auf.
00:04:13: Deshalb sage ich einfach mal Hallo liebe Eva!
00:04:15: Herzlich willkommen bei uns an der Kaffeküche.
00:04:18: Hallo Karsten, hallo Sochi
00:04:21: Habe ich dich den richtig vorgestellt?
00:04:22: Hast du was zu ergänzen, hast
00:04:24: du etwas zu korrigieren?
00:04:25: Ich bin total begeistert.
00:04:27: Sollte ich jemals wieder ein Bewerbungsgespräch haben, dann nehme ich dich einfach mit.
00:04:31: Gerne!
00:04:35: Um zu erzählen, wer ich bin... Super!
00:04:39: Ja, also das bin ich.
00:04:41: Sollte ich noch was erzählen wie ich da hingekommen bin oder wollen wir einfach so starten über Rehadat?
00:04:47: Das wäre tatsächlich meine erste Frage gewesen weil ich habe ein bisschen aus dem Vorgespräch in Erinnerung dass du mal irgendwie in der Automobilbranche auch unterwegs warst und mich würde total interessieren was dich letztendlich motiviert hat wie du dahin gekommen bist was zu deinem Werdegang war.
00:05:03: Äh ja das ist ähm äh äh vieler Glückschen Zufälle würde ich sagen.
00:05:11: Also wie man so aus den Jahren, die du schon beschrieben hast, die ich hier arbeite, also zehn Jahre hier, zehn Jahre Automobilbranche und ein bisschen Studium raushört als wenn man mal Mitte Ende vierzig.
00:05:26: und habe wirklich im Jahr zweitausend Informations- und Wissensmanagement studiert?
00:05:36: Ich wollte eigentlich Archivarin werden!
00:05:38: Es war auch vorher das Studium der hessischen Bibliothekare, aber Gott sei Dank wurde dieses Studium umgekrempelt bevor ich angefangen habe.
00:05:46: Das hat mein Lebensweg komplett geändert und mich glaube auch zum Guten.
00:05:55: Und ich bin dann mit Nebenjobs- und Praktika Auch da immer ein bisschen Glück, wirklich lange Jahre in der Automobilindustrie gelandet.
00:06:11: Und zwar – also wer meinen Profil sieht kann ich auch gerne erzählen bei Mazda Europa.
00:06:21: Die sitzen ganz in der Nähe von Köln und habe da lange Jahre Webseiten gemacht.
00:06:27: Also erst für Public Relations und dann für Marketing Und hatte dann Gott sei Dank mit Geburt meines Kindes einen sehr, sehr guten Grund mir in anderen Blocks zu suchen.
00:06:42: Also auch nicht exakt zur Geburt des Kindes aber da hat er nochmal irgendwie gezeigt wo liegen eigentlich meine Prioritäten und wie viel Zeit möchte ich wo verbringen?
00:06:56: Da waren wir uns auch recht einig.
00:06:58: mein Arbeitgeber.
00:06:59: Ich bin da mit sehr fröhlichen Lächeln rausgegangen, weil ich gemerkt habe es ist einfach nicht mehr das Richtige.
00:07:11: Und hab einigermaßen zügig an die Ausschreibung hier gesehen vom Institut der Deutschen Wirtschaft und für mich die exakt die perfekte Sparte gefunden.
00:07:22: Ich bin nämlich da auch wirklich von vornherein Content Managerin gewesen und das ist hier angelegt als Zwischending zwischen Technik und Redaktion, weil wir alles bei Rehadat in-house programmieren.
00:07:39: Die Deprogrammierung und die Operations hinten dran liegt alles in Haus.
00:07:46: Und das ist wirklich das, was mein Werdegang auch mitgebracht hat.
00:07:50: Ich kann mit Informatikern reden und ich kann mit Redakteuren reden.
00:07:54: Und ich habe das Gefühl, ich verstehe beide.
00:07:58: Und war so ein Bindeklied und das macht unfassbar viel Spaß!
00:08:02: Also vor allen Dingen weil da auch ganz viele andere Arbeiten daran hängen Von Bildgenerierung bis Testen, von Barrierefreiheit ist ein unfassbar vielseitiger Job.
00:08:15: Und aber um dann auch direkt so einen Moment zu haben, Behinderung war gar nicht so mein Thema.
00:08:22: also da bin ich wirklich eher reingestolpert und umso mehr finde es großartig dass ich jetzt hier bin.
00:08:31: Ja, super.
00:08:32: Also kurz gesagt du bist interdisziplinäre Dolmetscherin von Hauptberufen mit Fachfach...
00:08:40: Und das auch wirklich?
00:08:43: Wirklich gerne!
00:08:44: Ich sehe die Herausforderungen und ich finde es immer großartig dass Menschen nicht doch sehen, dass das eigentlich so dann eine der Kernaufgaben ihres Jobs ist, weil Kommunikation würde er immer so beiläufiges sehen.
00:08:55: aber meistens ist der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit genau unter Thema Behinderung.
00:09:00: teilen wir mit dir.
00:09:01: Wir sind auch in unsere Behinderung gestolpert, wir hatten davor recht wenig mit dem Thema zu tun.
00:09:08: Manchmal wüscht es uns entweder beruflich oder persönlich von daher kein Problem.
00:09:14: Herzlich willkommen!
00:09:16: Was wir ja auch teilen du und ich ist das... Ich glaube ganz oft so dass wenn man ein Kind kriegt stellt man sich plötzlich diese Sinnfrage.
00:09:25: Ist das was ich vorher gemacht habe eigentlich?
00:09:27: Braucht die Welt das oder gehört es auch mal in eine andere Richtung?
00:09:30: Das war bei mir ganz genau so.
00:09:32: Es ist ganz witzig, was ich da irgendwie umstelle.
00:09:34: Plötzlich vielleicht hat's auch was mit dem Alter zu tun.
00:09:36: Ich weiß es nicht so zu bestimmten Alterskategorie aus der man dann rauswächst.
00:09:41: Aber was ich viel spannender finde und dass es ja auch eigentlich so die Brücke dazu, warum wir da noch irgendwo was in diesem Bereich... Warum müsste es eigentlich mehr Behinderte oder überhaupt diverse Menschen im Arbeitsumfeld geben?
00:09:55: warum wir darüber sprechen wollen, ist ja dass das auch so ein klassischer Werdegang ist.
00:10:00: Man hatte eigentlich nicht unbedingt was damit zu tun und es entweder als betroffene Person oder eben weil man in einem Bereich plötzlich arbeitet da drauf gestoßen und merkt wie sinnvoll das eigentlich ist und auch, dass wenn man's dann anpackt und dann eben Lebensentwürfe sieht und wie sinnfull das dann ist und wie sehr einen Arbeitsumfeld profitiert.
00:10:23: Ja,
00:10:24: vollkommen.
00:10:24: Ich bin auch wirklich mit Herz und Seele in diesem Job dabei.
00:10:32: Auch wenn ich noch mal eine autobiografische Anekdote erzählen... Also als achtziger Jahrekind war es ja überhaupt kein Problem Menschen mit Behinderungen zu entgehen.
00:10:48: Niemand in meiner Schule hatte eine Behinderung bis auf die wenigen, die wirklich durch einen Unfall eine körperliche Behinderung hatten und dann weiter in der Schule sein durften so gefühlt.
00:11:02: Also sehr merkwürdig wenn man das so retrospectiv betrachtet.
00:11:09: Und ich habe ... In der zehnten Klasse musste ich ein Schulpraktikum machen Und habe mich entschieden, das in der Lebenshilfe zu machen mit dem Hintergedanken.
00:11:18: Das wird wohl das einzige Mal in meinem Leben sein, dass ich was mit Menschen mit Behinderung zu tun haben werde.
00:11:24: Lache ich ja heute noch drüber!
00:11:27: Aber also ... Ich erzähle es nur weil ich sagen möchte, ich verdammel niemanden, der so überhaupt keine Ahnung davon hat, was... Behinderung ist und die Behinderungen sich auswirkt.
00:11:44: Und wie unterschiedlich Behinderungs sind, was überhaupt der Unterschied ist zwischen Verhinderung und Zwerbehinderung oder Beeinträchtigung.
00:11:53: Auf gar keinen Fall weil ich diese absolute wohlwollende Ignoranz total teilen kann.
00:12:00: aber ich kann mich noch sehr gut in einen Teil von mir hineinversetzen, der dachte ach!
00:12:06: So ist das.
00:12:07: Oder ach, das geht ja auch ganz anders und echt man kann blind so ein Computer bedienen?
00:12:13: Das ist ja spannend!
00:12:15: Also ich habe noch sehr oft kleine Rückblenden in mit... Da dachte ich damals, dass du wärst.
00:12:27: Deswegen nur vorab.
00:12:30: Es sollte auf gar keinen Fall drüber kommen als A büße ich alles weil das tue ich nicht Und B, Menschen die nicht wissen wie es läuft.
00:12:42: Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:12:44: Ja da hast du wieder schön den Titel unseres Podcasts zusammengefasst
00:12:48: und
00:12:49: das ist ja unser Ansinn.
00:12:51: wir verurteilen da auch niemanden.
00:12:53: der wird auch aus eigener Erfahrung kennen Wenn's halt nicht irgendwie im Umfeld ist wie dort gerade so schön beschrieben hat mit deiner Schulzeit in Hessen wenn ich mich recht entsinne dann findet er halt auch nicht statt.
00:13:06: Ja, dann ist das halt einfach eine Lebenswelt die sich nicht erschließt.
00:13:12: Obwohl ich es spannend finde weil du ja sozusagen in dem Bundesland lebst woher sozusagen die Hochburg der Blinden liegt einen Gruß nach Marburg eingestellt
00:13:22: hast.
00:13:22: Ja, aber nicht in Limburg.
00:13:24: Also nicht begrüßen nach Limburg?
00:13:27: Genau!
00:13:27: Aber da vielleicht herrschen wir im März mit der Stadtbilddebatte mal dahin und verstehen dann vielleicht das Behinderte auch zum Stadtbild, die hören müssen.
00:13:37: Von daher sehr spannend.
00:13:38: macht ihr keine Sorgen also den Anspruch dass du alles weißt und so.
00:13:42: Den haben wir noch nicht bei uns selber und wir müssten eigentlich auch viel mehr wissen.
00:13:48: Ja, und deshalb machen wir das ja auch hier.
00:13:49: Also ich finde es immer total... Du hast am Anfang meine Lernreise genannt und das ist es auch einfach, dass man jedes Mal wieder was Neues kennenlernt oder denkt, ah ja okay darüber habe ich tatsächlich auch noch nicht so in der Tiefe nachgedacht.
00:14:03: Und am Ende kreisen wir gerade um den, das Kernproblem, was es eben sowohl strukturell als halt institutionell gibt, nämlich das, was man nicht kennt bedenkt man eben auch nicht und dass eben der Schlüssel zu mehr Inklusion oder Teilhabe eben nur sein kann, das Menschen eingestellt werden.
00:14:22: Dass sie beruflich teilhaben dürfen und da kommst du ja dann auch wieder ins Spiel.
00:14:28: Das ist unser Kerngeschäft.
00:14:29: also wenn ich was über Rehadat erzählen darf Also die Idee von Rehadats... Da schließt sich auch so ein bisschen der Kreis mit dem Archivar den ich mal werden wollte es.
00:14:40: wir dokumentieren alles was isst zum Thema Arbeiten mit schwer Behinderung in Deutschland.
00:14:48: Und wir geben diese Informationen kostenfrei und komplett neutral, so fachlich korrekt wie wir irgendwie händisch möglich machen können wieder.
00:15:02: Er hat es ja schon im Intro gesagt Hilfsmittel ist das dafür die meisten uns kennen weil wir da eine sehr umfangreiche Datenbank haben wo in der Hilfsmittel miteinander verglichen werden können und einfach mal faktisch sortiert angeschaut werden können.
00:15:23: Und falls diese Hilfsmittel auch beispielsweise ein gesetzlichen Krankenkassen-Hilfsmittel-Katalognummer haben, was bestimmt ist falsch gewesen GKV-Hilsmittelnummer dann hat es die bei uns notiert auch immer die Info, wo man das beziehen kann.
00:15:42: Und alle anderen vom Wendelkreis des Rollstuhls bis hin zur Stückzahl der Stromerbeute findet man dann bei uns?
00:15:52: Aber das ist nicht alles!
00:15:55: Nur weil es eine Hilfsmittel gibt, ist ja nicht Inklusion im Unternehmen schon fertig.
00:16:00: Wir sammeln Literatur – finde ich ein ganz großes Herz bei mir weil wir unter anderem graue Literatur sammeln.
00:16:11: Das ist ein Begriff, den ich vorher nicht kannte.
00:16:13: Also wir sammelen beispielsweise auch Informationen zu Flyern oder Broschüren.
00:16:19: wenn die Stadt Leipzig zum Beispiel in leichter Sprache rausgibt welche Förderleistungen gibt es bei der Agentur für Arbeit in Leipzig?
00:16:30: Dann sammlen wir das Und in der Hoffnung und im Städtenwissen, dass es vielleicht auch in Stuttgart interessant sein könnte oder in Kastoprauxel.
00:16:43: So das die Städte eben nicht Doppeldarbeit machen müssen.
00:16:47: Manchmal weiß man ja gar nicht was so alles irgendwo passiert.
00:16:52: Wir sammeln aber auch Urteile Gesetze auch, aber vor allen Dingen auch Urteile.
00:16:57: Die findet man auch woanders.
00:16:58: Aber bei uns finden wir eben alle möglichen Urteilen zum Thema berufliche Teilhabe.
00:17:05: Bei uns findet man Forschungsprojekte zu dem Thema Adressen, Statistiken, Fördermöglichkeiten und ganz wichtig Praxisbeispieler.
00:17:15: Also ihr seid ein Schatz!
00:17:17: An sich hortet ihr einen Schatz.
00:17:21: Also eine Kollegin, die gerade in Rente gegangen ist hat mal uns als Eichhörnchen bezeichnet.
00:17:28: Oder Messies, wie man es halt möchte!
00:17:30: Aber das würde ja bedeuten dass ihr eure vergrabenen Schätze nicht wiederfindet?
00:17:34: Das hoffe ich ja nicht.
00:17:35: Ja aber manchmal wächst auch ein Baum draus.
00:17:39: Also das Bild war vielleicht nicht komplett durchdacht.
00:17:42: also aber jetzt unser Spaß war seine.
00:17:45: wir sammeln das in Datenbanken und Auf unseren Webseiten kann man diese Datenbankergebnisse eben wirklich jederzeit nach recherchieren.
00:17:54: Aber das Hauptproblem ist, also wie bei Messys oder auch bei Eichhörnchen, welche Information ist denn die einzelne Person sucht?
00:18:05: So und da wird es dann natürlich sehr interessant weil von den insgesamt hundert-achtzigtausend Einzelinformationen, die bei uns rumschwirren, eine Person braucht ja nicht alle diese Daten.
00:18:18: Das heißt, es ist eine sehr spannende Arbeit aus dem Winden.
00:18:21: Welche Informationen hilft genau welche Menschen gerade?
00:18:25: Und dann gehe ich mal davon aus dass das im Business-Context sagt man ja immer BtoB und Btucy.
00:18:30: also da es tatsächlich eben Endverbraucher in gibt die sich bei euch Informationen haben aber wahrscheinlich die größere Masse sind dann wahrscheinlich andere Agenturen Institutionen Einrichtungen wissen, dass ihr diesen Schatz habt und das man bei euch am schnellsten zu Informationen kommt oder?
00:18:51: Das ist ein großer gemischt malen Laden.
00:18:53: Also unsere Hauptzielgruppe sind wirklich Menschen mit schwer Behinderungen die sich egal ob jetzt also mit schwerbehinderung also GDP ab fünfzig aber natürlich darf man auch mit einem von Behinderung bedroht bei uns nachgucken Oder auch mit dem GDP von dreißig.
00:19:10: Es ist keine Zugangsbeschränkung drauf Aber unser Hauptanliegen ist es wirklich die Menschen, die für sich selbst recherchieren zu informieren.
00:19:21: Und das macht mich unfassbar zufrieden weil ich das ein sehr demokratischen Prozess empfinde dieses Begeben die Informationen jedem der sie braucht zur jeder Zeit.
00:19:36: Ja aber auf der anderen Seite selbstverständlich helfen wir auch allen die helfen also Auch als Zielgruppe die Menschen, die beraten.
00:19:49: Bei den Reha-Trägern sind die mal hier ein paar schöne Abkürzungen von den EOTB und der ERAS also einen bunter Strauch, der selbstverständlich auch bei uns bedienen kann bis hin zu den kleinsten Agenturen für Arbeit nicht immer alle Gesetze parat haben können, dass sie eben auch dann auch bei uns nachschauen können.
00:20:15: Angehörige dürfen selbstverständlich bei uns Nachschauen und auch wichtig sind Arbeitgebende also Menschen die Menschen mit Behinderung beschäftigen möchten so denn auch da gibt es einfach Informationen die die wichtig sind.
00:20:30: oder zum Beispiel welche Fördermöglichkeiten gibt es gerade nur für Unternehmen?
00:20:36: Spannend ob er sofort durch den Kopf geht.
00:20:39: Zeiten der KI liebe Eva
00:20:44: Wie
00:20:44: weit seid
00:20:45: ihr?
00:20:47: Wir haben schon wirklich vor Jahren angefangen, als wir noch heiß diskutiert haben ob man das überhaupt KI nennen kann oder ob das nicht einfach nur eine Datenbankabfrage ist also wo dann die künstliche Intelligenz reinkommt.
00:21:06: Wir haben schon lange Jahre einen Chatbot, aber dank der neuesten Sprachmodelle wird das immer besser.
00:21:17: Bei uns heißt die bisher Ariadne eine mystische Figur aus einem griechischen Mythologiefigur,
00:21:28: Ich
00:21:29: glaube, Herr Reus zugeworfen hat damit er durch das Labyrinth des Minotauros kam.
00:21:36: Also es hatte quasi auch wirklich eine Bedeutung, was wir die so genannt haben und weil wir dachten, also Inklusion ist sehr schnell ein Labyrinthe für Menschen, die sich nicht auskennen und man kann sich nicht bis ins Detail in allem ausknen.
00:21:55: Und wir möchten gerne durch dieses Labirin führen mit unserer Information.
00:22:00: Und ja also KI, wir wachsen, wir arbeiten weiter dran aktuell.
00:22:06: Wer testen möchte auf unserer Seite, der nennt sich Talent Plus, kann aber auch einfach Rehadat.de eingeben.
00:22:13: Aber es bestimmt den Show-Notes
00:22:14: natürlich.
00:22:18: Da kann man auch schon ein bisschen rumtesten Und ich habe ja schon erzählt, dass wir in Haus entwickeln.
00:22:27: Das heißt auch unsere IT da damit drauf schaut.
00:22:30: also wir haben uns da auch externe Hilfe eingekauft aber wir schauen das wirklich intern sehr kritisch drauf und wir haben auch einen Beirat der aus sehr vielen Institutionen die sich mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen und gut auskennen steht.
00:22:51: Der schaut auch selbstverständlich drauf, weil was unsere KI auf keinen Fall tun darf ist hallucinieren.
00:22:59: Also es ist keinem damit geholfen.
00:23:02: wenn der Chatbot von uns sagt da gibt es doch diese Förderleistung die gibt nur im Bundesland Bremen dann muss man folgende Stelle anrufen und dann kriegt man twenty-fünfzig tausend extra Und die gibt's gar nicht.
00:23:17: Das wäre wirklich ein kompletter Gau.
00:23:20: denn Also unsere KI ist so geplant und gebaut, dass das was rauskommt nicht nur richtig ist sondern dass wir auch immer angeben wo kommt diese Information her.
00:23:35: Und wo kann ich mich noch weiter einlesen?
00:23:39: Jetzt weiß jetzt nicht wie man sieht ihr da seid aber eher in Richtung Notebook-LM
00:23:48: als Infectivity.
00:23:49: Ja, das war nämlich genau mein Beispiel jetzt gerade gewesen.
00:23:51: Weil ich arbeite ja auch viel mittlerweile im Bereich Pflege und so weiter und wenn ich juristisch arbeite dann will ich schon genau bestimmen aus welchen Quellen der seine Infos zieht.
00:24:01: und da arbeite ich aktuell auch mit Nordbog LM weil ich da halt genau sagen kann du bist eigentlich schlossensystem Sehr, sehr spannend.
00:24:09: Ja cool freu ich mich drauf weil insbesondere die Reha dat Datenbank also aus persönlicher Erfahrung da hat mich einige graue Haare gekostet.
00:24:16: An allen Stellen habe ich damals zwei Jahre nicht troffekoffe es besser geworden aber mit diesen Coats dann und so weiter.
00:24:23: Also liegt natürlich auch an der Datenmengen die ihr bekommt und an den an der Datankwalität.
00:24:28: aber das ist manchmal zum Haare raufen als Customer Feedback wenn ne mir die Stadt ist.
00:24:37: Selbstverständlich ist Kritik auch da.
00:24:41: Ich bekomme der Achtziger nicht mehr, höre mehr auf Kritik als auf Lob.
00:24:47: Ah, ein Klassiker!
00:24:50: Aber wir suchen auch wirklich immer wieder Menschen die uns christliches Feedback geben denn nur dadurch werden wir besserer sich erinnern an sehr viele schmerzhafte Usability-Tests Die noch nicht mal, also Barrierefreiheit ist so, dann ist das selbstverständlich ein eingewebtes Thema bei uns.
00:25:13: Also da sind wir auch... Da kriegen wir natürlich immer wieder gutes Feedback, egal von der Alternativchecks hier, sondern ein bisschen langartig bis hin zu die Bilder hier würde ich ihr Barrier ausblenden oder also eine abentechnisches Feedback.
00:25:30: aber Die Nutzerführung ist natürlich wirklich nicht leicht, weil die Daten so vielfältig sind und teilweise so komplexe Informationen.
00:25:46: Und wir auch immer wieder ein großes Hin- und Herintern haben.
00:25:52: wie viele Informationen müssen wir liefern damit es richtig ist?
00:25:58: Ab wann wird's einfach eine Überforderung rechtlich irgendwie wirklich richtig sein.
00:26:08: Also das ist nicht unser Auftrag, wir können es nicht soweit vereinfachen, dass es so ein... komm ich nämlich an die Hand?
00:26:13: Das ist alles einfach!
00:26:14: Es wird super easy und im Grunde genommen musst du nur diese drei Checkboxen hier ausfüllen und dann hast du alles was du brauchst.
00:26:25: Das spiegelt halt leider nicht die Realität wieder und das ist das, was unser Auftakt ist.
00:26:29: bilden die Realität ab und helfen so gut wir können.
00:26:33: Ja, das kann ich du da wie gesagt in der meiner Studium es in den zwei tausend dann wo mit den digitalen Datenbanken noch nicht soweit her war habe ich blind mit Juris und back online ja arbeitet ich sage bloß bgh o-teile Achtzig Seiten und dann findet man den richtigen Passus mit dem richtigen Randnummer.
00:26:53: also Wir sind nach oben, wovon du sprichst und ich liebe mittlerweile meine KI dafür.
00:26:59: Ja ja es waren auch wirklich augenöffnende Sachen in den letzten Jahren.
00:27:05: also wenn ich eine blinde Programmiererin mal gehört die gesagt hat mein Leben sich komplett geändert und ich lasse einfach die KI über den Sourcecode laufen und die erzählt mir in welcher in welchen spaltige Ansätze und ich muss nicht erstmal hier mich komplett durchtoggeln
00:27:22: Ja.
00:27:22: Aber nochmal kurz zurück, wird gerne noch mal organisatorisch einen Schritt zurückgehen weil du hast so schön gesagt ihr habt ein Aufsichtsrat oder Koratorium oder sowas.
00:27:33: Ihr habt also Beirat
00:27:34: ja?
00:27:34: Genau und Beirats.
00:27:35: Weil letztendlich seid ihr ja.
00:27:37: vielleicht kannst du dazu noch kurz was erzählen.
00:27:39: Also das IW Köln, also Institut der deutschen Wirtschaft in Kölnen ist ja eigentlich eine Forschungsinstitut von Arbeitgeberverbänden, wie zum Beispiel dem BDA gegründet wurde.
00:27:51: Also eigentlich von der Grundgenetik her seid ihr ja als Institution eher Arbeitgebernah und da würden die meisten ja natürlich denken, ja die interessiert der Bindung eh nur ein Scheiß, warum machen sie das überhaupt?
00:28:08: Also du kennst die ganzen Klischees Und jetzt hier mal die Tür auf, für dich zu erklären.
00:28:13: Warum ist es für einen Forschungsinstitut?
00:28:16: Was Arbeitgeber nahe ist wichtig so ein Projekt wie READAT zu machen und den Bereich auch auszufüllen beziehungsweise zur Forschen?
00:28:26: Also ohne dass ich jetzt komplett naiv klingen möchte was ich aber tun werde ist weil's einfach ein wichtiges Thema ist also wirklich einfach ein Über die Jahre auch immer wichtiger geworden, denn Menschen mit Schwerbehinderung sind ja Millionen.
00:28:52: Also so viele Arbeitnehmer in Deutschland haben eine Schwerbehinderung, sind von Behinderungen bedroht oder arbeiten mit Menschen mit Behinderung dass es für Arbeitgeber ein extrem wichtiges Thema ist.
00:29:10: Warum?
00:29:11: Unser Projekt damals, wirklich Ende der der Achtzigerjahre am Institut der Deutschen Wirtschaft angesetzt wurde.
00:29:18: Das kann ich jetzt nicht mehr im Detail sagen aber das es so ist schon wirklich genial.
00:29:27: also da möchte ich auch nochmal einen Start für das damalige Management brechen.
00:29:34: was für eine unfassbar geniale Idee dieses Projekt bei dem Arbeitgeber Nahen-Institut anzusetzen, denn um es mal ganz schlapp sich zu sagen also die Gewerkschaften müssen wir nicht überzeugen.
00:29:48: Ich glaube auch man braucht diesen Engel.
00:29:52: das ist auch immer meine.
00:29:53: ich habe mir das Gefühl man muss einfach auf so einer Ebene sprechen.
00:29:57: ja ansonsten wenn der Fisch vom Kopf, ne der Kopf vom Fisch stinkt?
00:30:02: Der Fisch stinkt vom Kopf
00:30:05: her!
00:30:05: Also wenn da eben um es positiv zu formulieren kein beispielhaftes Vorleben oder keine Unternehmenskultur gefördert wird, die das Ganze natürlich mitdenkt.
00:30:15: Dann wird es halt nichts und deshalb ist das ja total schlau, das so aufzusetzen.
00:30:20: Ja also sind wirklich auch die zwei Sachen, die mich glücklich verwundert zurücklassen.
00:30:25: zum einen diese Idee wir machen das bei einem Arbeitgeber nahe ein Institut und zum anderen dass es von Anfang an als digitales Projekt geplant war.
00:30:36: Also Digital, bevor es überhaupt das WBW gab war dieses Projekt digital aufgesetzt um digital darüber zu informieren wie arbeiten mit Schwerbehinderung funktioniert.
00:30:48: Schönen Ghostbusters
00:30:54: socken.
00:30:58: Ich habe dieses Geräusch, wenn man
00:31:07: mit Akustik-Kopplern umhergereist sind und erklärt haben wie man auf die Datenbanken zugreifen kann.
00:31:16: Wie hieß denn Telex gab es zu der Zeit auch noch?
00:31:21: Könnte euch in Sinnen diese Telex-Stationen... Also gut bei uns erst ab Anfang der Neunzeig bin ja hier ein DDR Kind.
00:31:29: Da spreche ich wie der Blinde von einer Farbe gerade mit nüchtern achtzig Jahre.
00:31:33: Und wisst ihr was, Eva?
00:31:34: Wisst ihr welcher Satz mir noch vorhin so eingefallen ist?
00:31:36: Weil du so schön zweimal schon sagst das Kind der Achtzehr.
00:31:39: Platz da!
00:31:40: Ich fahre ein Matster.
00:31:43: Kennst du den noch?
00:31:46: Ich kenne die alle.
00:31:50: Bei meinem Verwandtschaftskreis war es immer mein Auto zerstört.
00:31:54: deutsche Arbeitsplätze, wäre die Abkürzung was unser Lustiger war weil's ja mein Arbeitsplatz war.
00:32:03: Ja deshalb also wie gesagt ich bin ja mit Mazda zumindest sehen groß geworden Weil Mazda war eine der ganz ganz wenigen nicht DDR-Automarkendiet in der DDR gab und zwar ein Modell genau und zwar noch diesen kantigen Dreitürer Mazda-Dreizbo-Drei.
00:32:22: Das muss ich meinen
00:32:24: Exkollegen
00:32:26: erzählen.
00:32:27: Den gab es in der DDR, den Einzer Golf gab's gelegentlich zu sehen und den Mazda dreizbo drei und an mehr kann ich mich gar nicht erinnern weil das ganze andere war Osblog Lada Dacia Moskvich Wartburg Trabi Shiguli im Zweifelsfall noch hier Tatra.
00:32:44: Aber das waren so die Autos, der T-Sklub G-Max oder GenX, genau GenX.
00:32:52: Die irgendwann sozusagen für ganz viel Geld auch in Ostdeutschland kaufbar waren.
00:33:01: konnten sich natürlich
00:33:02: nicht kaputtgegangen sind, um mal hier nochmal mehr Werbetrommel zu rühren.
00:33:06: Wie der Golf halt hoch
00:33:07: war!
00:33:08: Genau, die so dreißig drei waren echt teilweise unkaputtbar.
00:33:12: Ja ja genau und wie gesagt aber die Farben, die waren immer pothästlich.
00:33:16: Den Mazda gab es in einem Grau und in so einem komischen Grün.
00:33:21: Aber für uns Ostkinderwald natürlich immer ein Highlight so wow.
00:33:26: Aber um nochmal für den Autos wegzukommen.
00:33:28: Also ich kann mich auch erinnern, dass du mal gesagt hast, idealerweise weiß man ja eigentlich gar nicht das es euch im Hintergrund gibt.
00:33:36: was genau ist damit gemeint?
00:33:37: also da passiert ja viel im Hintergrund wovon dann jetzt vielleicht eine Person die einen Job sucht oder so gar nicht unbedingt etwas mitbekommt?
00:33:46: Vielleicht magst du da noch einmal ein bisschen reingehen.
00:33:50: Ach so, ich habe glaube ich in unserem Vorgespräch erzählt dass die meisten Menschen gar nicht gemerkt haben das sie bei uns auf der Seite waren.
00:33:58: Weil natürlich also aktuell, wenn wir mal gucken wie sich das mit KI entwickelt, aktuell ist es noch so dass viele Menschen in eine Suchmaschine was eingeben Und dann die erste, zweite, dritte Seite, die angeboten wird mal Scan und draufklicken.
00:34:17: Dann hoffentlich eine Info finden, die sie interessiert.
00:34:21: oder aber was ja auch mittlerweile schon klar ist dass auch die Suchmaschinen direkt ne Antwort geben so mit so kleinen Snippets oder zusammen von ersten KI Zusammenfassungen.
00:34:34: Da kommen sehr häufig von uns Ergebnisse ohne dass den Menschen unbedingt klar ist, dass das jetzt von einem Projekt ist.
00:34:44: Das Reha-Dat heißt und dass wir noch einen Hinweis... Du hast erzählt, wir sind am Institut der Deutschen Wirtschaft, ja das stimmt aber finanziert werden wir aus dem Ausgleichsfonds.
00:34:59: Das ist ein Teil der Ausgreichsabgabe.
00:35:02: also höre von euch haben sicherlich auch schon gehört, was die Ausgleichsabgabe ist.
00:35:09: Kann man sich auch nochmal eine ganze Folge draus machen?
00:35:12: Ja ja unbedingt!
00:35:15: Aber also schnell gesprochen hat das, was wir unternehmen zahlen müssen wenn Sie denn nicht den geforderten Anteil an Menschen mit schwerbehinderungen beschäftigen der darf ja nicht verwendet werden um Straßen auszubessern.
00:35:29: Spannerweise ist der mal Zwecke bunten
00:35:32: Der ist zweckgebunden und um das ist auch gut zu.
00:35:37: Und also der große Anteil geht wirklich direkt auch an Menschen mit Schwerbehinderung im Arbeitsleben, egal jetzt welche Säuerungs da geht, also Beratungen, Hilfsmittelleistungen, Umbauten so, egal was da nötig ist.
00:35:55: Und ein kleiner Teil davon geht in Informations- und Aufklärungskampagnen oder Informationensysteme und da ist ein Teil unser Budget.
00:36:08: Genau, das ist nochmal auch mal gut dass er darauf hinweist auch für Arbeitgebende in diesem Land die diese Ausgleichsabgabe zahlen und denken dass jetzt Wunder damit was finanziert wird wie der auch damals diese Mähre gab dass der Soli nur am Osten landet es ja auch ein Märchen Diese, die Ausgleichsabgabe wird es zu zahlen an die örtlichen Integrationsämter bzw.
00:36:36: mittlerweile Inklusionsämter und die führen glaube ich achtzehn Prozent der Jahreseinnahmen in einen überführenden Einfonds vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
00:36:49: oder heißt das mittlerweile schon wieder anders?
00:36:52: Genau,
00:36:54: beim BMS.
00:36:55: Und von diesen Fonds werden zum Beispiel Projekte wie Ihre DREAD hat bezahlt.
00:36:59: Richtig genau!
00:37:01: Auch nicht dass BMS entscheidet dann auch nicht so Freihand mit irgendwie mal das Geld.
00:37:05: also da gibt es auch ein Rad den Behindertenrad der das entscheidet.
00:37:13: Also das ist jetzt auch nicht so, dass der Minister guckt sich dann irgendwelche schönen Projekte an und sagt, oh ja, gebe ich mir mal hier ein bisschen Geld und da ein bisschen.
00:37:24: Das ist schon wirklich sehr sinnvoll durchdacht.
00:37:29: Und da schauen Menschen die sich wirklich auskennen in der Inklusion Szene oder schauen sich die Projekten an und entscheiden wohin geht dieses Geld?
00:37:41: Wie halt auch zum Beispiel die vorhin erwähnten EAA, also die Einheitlichen Ansprechpartner für Arbeitgeber oder auch die sogenannten EU-TB.
00:37:49: Die du schon erwähnt hast, die einheitliche unabhängige Teilhabe Beratung, die durch Menschen mit Behinderung selbst vollzogen wird, also Menschen mit Bindung beraten, Menschen mit Bebinderung im Bereich teilhaben?
00:38:03: Die werden ja glaube ich auch durch die Ausgleichsabgabe durch den entsprechenden Fonds bezahlt.
00:38:09: Oh ja, da müsste ich mir jetzt die Finanzierung nochmal genau angucken.
00:38:13: Also insofern ... Ich sag mal Ja!
00:38:15: Ja wunderbar
00:38:16: und falls du es noch einmal einsprechen möchtest dann sind das glaube ich die ergänzenden unabhängigen Teilen.
00:38:21: Ach stimmt, ergänzen Unabhängige Teilen, wunderbar danke.
00:38:25: Wenn ich schon mal eine Abkürzung kann?
00:38:27: Wunderbar, ich verliere da manchmal den Überblick.
00:38:29: Ne, da kann man auch schön bei uns nachhören.
00:38:32: ein paar Folgen davor haben wir nämlich die heißt EAA...
00:38:40: Oh Gott, ich kapitze die Förder.
00:38:43: EAA,
00:38:44: IFD
00:38:45: und WFBM hieß die Folge genau da hatten wir ja hier von einer einheitlichen Ansprechpartnern und von der ergänzenden Nequatsch von den Nikratzons Fachdienst.
00:38:57: Anstrichstellen für Arbeitgeber.
00:39:01: zu Besuch, da kann man auch noch mal schön nachhören.
00:39:05: Ja, die Folge mochte ich sehr gerne!
00:39:07: So
00:39:07: Realitätsnach, also wirklich toll weil genau zu diesen Stellen würden wir auch Menschen schicken, die wirklich eine eins-zu-eins Beratung brauchen.
00:39:18: Du nochmal kurz zurück zum Thema dieses KI-Thema, weil ich würde dir da gerne noch ein bisschen Marketing entlocken wollen... Weil nämlich da bin ich letztens drüber in der Gruppe für Selbständen mit Blindheit und Sehbehinderung, wo wir uns über das Thema Barrierefreiheit von Webseiten und Alltexte also Alternativtexte zu bildern.
00:39:41: Und du bist ja ein Grafikprofi wie gesehen habe unterhalten haben.
00:39:46: Und da kam dann von mir der Hinweis, dass das auch für SEO, also für Search Engine Optimizing gut ist.
00:39:53: und dann kam aber noch eine andere Dame jetzt fehlt mir die Abkürzung wieder, dass es auch für die KI Suchmaschine ist wie SCO oder
00:40:01: GEO?
00:40:04: Genau für GEO, genau wichtig ist.
00:40:06: Könntest du davon...
00:40:06: Generic Engine Optimization.
00:40:09: Aber wir haben hier im Haus Medienprofis, in anderen Abteilungen und die sind noch ein bisschen unglücklich mit diesem Geo-Abkürzung für die Optimierung.
00:40:27: Gut also wir haben ja den einen Vorteil ist bei uns, wir verkaufen nichts.
00:40:34: Also das heißt ich muss meiner Webseite nicht so optimieren dass sie in den Suchmaschinen ganz oben Ranking, wenn das Thema es nicht hergibt.
00:40:47: Also verkauf keine Sofas oder auch keine Hilfsmittel.
00:40:53: Unsere Inhalte haben meistens für sich gesprochen und da hatten wir immer einen sehr großen Vorteil.
00:40:59: Und auch die Barrierefreiheit, übrigens diese technische Barrierenfreiheit Die bei uns immer gegeben sein muss, die hatte auch riesen Seeho-Vorteile.
00:41:09: Das wollte ich hören!
00:41:10: Genau das wird...
00:41:13: Wenn ich jemanden überzeugen möchte, digitale Barrierefreiheit umzusetzen dann ist ein sehr großen der schnellen Dinger.
00:41:21: Es barrierefreie Webseiten sind einfach gute Webseite.
00:41:26: also das ist eine Frage der Usability und auch der Suchmaschinenoptimierung weil alles was ein Screenreader lesen kann kann auch Google gutlesen.
00:41:36: Genau Punkt
00:41:37: Weil der Googlebot ist nämlich auch behindert, er ist blind.
00:41:39: Der
00:41:43: hat ja Kognitive
00:41:44: drauf.
00:41:45: Ja, aber der versteht nur das was in der Metadate steht.
00:41:48: Das ist halt so ein Bild ohne Alternativ-Dexter hinterwusst zu niemals finden weil der Googlebott nicht guckt ob da Sophie und Carsten drauf sind.
00:41:56: Da muss schon Sophie und Karsten dahinter stehen.
00:42:00: Genau also dann wird es halt spannend was die KEE über den nächsten Jahre liefert an Zusatz, aber in den letzten Jahren waren das ... hatten wir da halt wenig Thema mit.
00:42:12: Und natürlich haben wir auch Interesse dran, dass unsere Inhalte in KI-Suchergebnissen ausgegeben wird?
00:42:20: Wir können es nicht tracken!
00:42:22: Also ich kann gerade nicht sagen ob unsere Antworten in irgendeiner Form Co-Pilot glaube ich macht es mittlerweile.
00:42:32: Also da gibt es schon irgendwie erste Rückmeldungen, welche Inhalte genutzt wurden.
00:42:38: Und aber aufwärts bei ChatGBT genannt werden.
00:42:43: Perplexity gibt immer eine Rückmeltung.
00:42:45: also das sind... Da haben wir auch wirklich Zugreife über perplexity wo Nutzende zu uns kommen weil sie bei perplexitiesachen ausgegeben bekommen haben die von uns kamen.
00:42:59: Wir arbeiten
00:43:00: jetzt
00:43:01: Erst mal so, dass wir weiterhin Menschen gut informieren möchten und tun technisch alles dafür.
00:43:09: Dass wir eben auch von Suchmaschinen und von KI-Bots gut aufgreifbar sind.
00:43:15: aber das geht meistens also jetzt gerade noch sehr Hand in Hand
00:43:20: verstehe wie sagt mir fällt immer oft beim Thema Reha viele kennst nicht Es ist so, obwohl die Informationen gut sind.
00:43:30: Klar manche machen bitte ein bisschen suchen aber wo halt nicht.
00:43:33: also alle Datenbanken sind immer irgendwie schwierig zu durchsuchen.
00:43:38: Von daher wäre für mich mal spannend, wir sind nicht so viel für dich vielleicht hoch.
00:43:41: Wollte
00:43:41: ich auch gerade vorschlagen!
00:43:42: Das war mal so eine, also weil wie gesagt ich habe gerade so diese klassische Märchenbild von Alibaba und dem Schatz.
00:43:51: Und wie finde ich den eigentlich?
00:43:53: Ihr habt das was tolles aber irgendwie seid ihr dann doch halt... Nicht so einfach zu finden, möchte ich es mal nennen?
00:44:02: Ja bzw.
00:44:03: Ich glaube was auch für unsere Höhrenden spannend wäre jetzt eine Customer Journey.
00:44:07: Ja
00:44:07: auf jeden Fall, liebe Customer Journey!
00:44:09: Abstrakten
00:44:10: mal runterzukommen und ein bisschen jetzt praktisch hereinzugehen.
00:44:14: Personas hatten wir ja schon so ein bisschen.
00:44:16: also alle die der Thema interessiert ums mal zusammenzufassen Wenn ihr barrierefrei seid, dann halt auch alle die assistive Technologien benutzen, sind herzlich eingeladen.
00:44:30: Dann haben wir schon mal sozusagen den normalen Menschen als Persona und der ganz normal ein bisschen behindert.
00:44:40: Ein bisschen assistive technologie, ein bisschen neugierig und ein bisschen verloren lost im wwe so.
00:44:50: Und jetzt mal zur Customer Journey, wie ist es los?
00:44:54: Ja also da hätte ich quasi schon so die ersten Probleme.
00:44:58: Weil der Mensch mit Behinderung den sehe ich nicht im übertragenen Sinne sehen.
00:45:09: Denn sogleich die Fragestellungen glaube ich häufig sind.
00:45:15: Also die grundsätzliche Fragestellung, der Menschen zu uns treiben könnte und auch tut ist.
00:45:23: Wie kann ich den arbeiten damit?
00:45:26: Das ist eben unser Thema.
00:45:28: Es geht nicht um wie kann mein Kind in die Schule gehen oder wie kriege ich den Handlauf für meine neunzigjährige Omie.
00:45:36: Sondern die Frage ist, wie kann ich damit arbeiten mit dem was ich habe Obwohl die Antwort auf die Frage häufig ist mit so, komm?
00:45:49: wir zeigen es dir mal.
00:45:51: Lass uns mal ein Beispiel finden und dann auch mal gucken was das für helfen könnte sind die Grundvoraussetzungen dafür ja einfach sehr, sehr unterschiedlich.
00:46:02: also macht halt einfach einen sehr großen Unterschied ob mein Thema ist.
00:46:07: ich also jetzt mal dass das was ihr den meisten in meinem Kopf haben bei Behinderung ich sitze im Holzstuhl Das ist ja nicht der Standardfall.
00:46:16: Und auch ich bin blind, das ist nicht der standard Fall.
00:46:20: also wenn man sich die Statistiken mal anschaut bei Menschen mit Schwerbehinderung dass der große Brocken sind sind innere Erkrankungen chronische Erkankungen Die einfach eine komplett andere Herangehensweise brauchen.
00:46:37: und das macht es nicht leichter für uns quasi die Menschen an die Hand zu nehmen und zu sagen, ich zeig dir die richtige Lösung.
00:46:46: Denn jeder kommt ja auch so ein bisschen mit seinem eigenen Vorwissen und mit seinem eigenem ... Was genau arbeite ich?
00:46:57: Wo will ich hin?
00:46:59: Wie viel ... weiß ich schon.
00:47:02: Und was ist das Ziel?
00:47:09: Mhm.
00:47:10: Da das wirklich einen großen Unterschied macht, ist so ein Thema.
00:47:16: Wir haben eine Reihe... Die wurde früher, die wird auch immer noch gedruckt in kleiner Auflage aber quasi online.
00:47:24: Broschüre nennt sich Rehadat-Lissen und da gucken wir uns nur einzelne Erkrankungen an Wie setzt denn genau dafür aus?
00:47:35: Und jetzt, also bleiben wir noch mal hier bei dem Beispiel mit... Ich bin so ein bisschen sehbehindert bis hin ich bin blind.
00:47:45: Da ist es ja wirklich total interessant sich die Hilfsmittel anzugucken.
00:47:51: Also eine technische, das ganze technisch zu betrachten was alles möglich ist wenn dann der Job überhaupt in die Richtung geht.
00:48:01: Also es gibt ja auch Menschen, die nicht mit Computern arbeiten und blind sind.
00:48:07: Und das gut hinkriegen.
00:48:10: Was ich total spannend fand war ... Gibt's so einen Job dessen Namen?
00:48:15: Ich vergesse eine Habe von Frauen, die Postkrebs ertasten.
00:48:21: Genau!
00:48:21: Das ist wie Abtaster-Rinnenbeweg oder so...
00:48:26: Ja, sehr, sehr spannend.
00:48:27: Die brauchen ja keinen... Also vielleicht brauchen die auch ein Screen wieder um besser ihre Ergebnisse einzutippen später oder rauszufinden dass es richtig in die Akte eingetragen wurde.
00:48:37: Aber das ist ja vielleicht nicht so das allerwichtigste was für die Organisation der des Jobs notwendig ist.
00:48:45: Nichtsdestotrotz also dieses Technische ist natürlich sehr spannend.
00:48:48: dann ist eine Frage muss organisatorisch irgendwas umgestellt werden?
00:48:54: Also macht es Sinn dann bei Menschen, die blind sind.
00:49:02: Was findet denn organisatorisch?
00:49:04: Da brauchen wir ja keine anderen Pausenzeiten beispielsweise außer das ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die unfassbar viel akustisches Konzentrationen erfordert, wo dann klar ist, dass die Firma andere Pausennzeiten als der generelle Takt vorgibt, bereitstellen.
00:49:22: Oder gibt es irgendwelche soziale Aspekte?
00:49:27: Gibt's Assistenzdienste, die beantragt werden können um beispielsweise arbeiten für die man wirklich zwingend sehen muss.
00:49:36: Also wenn wir bei der Abtasterin bleiben da kommen Frauen mit Papiergutachten von anderen Ärzten an das klar ist.
00:49:47: Da ist jemand der weiß welche Seite von diesem Papier ist beschriftet bevor es eingescannt wird.
00:49:53: Also das wirklich halt eine Assistenz da ist, die da hilft.
00:49:57: oder ist es was soziales so dass die Unternehmensstruktur geändert werden muss?
00:50:10: Das klar ist, da liegt kein Müll mehr im Gang rum Wobei das man stolpern kann bis hin zu, wir müssen vielleicht ein paar Kolleginnen und Kollegen sensibilisieren wie der Pausenraum aufgebaut ist.
00:50:26: Da kann man ja sehr viel in viele Richtungen denken.
00:50:31: Und dass es bei blinden Menschen komplett anders als beim Menschen mit chronischen Darmerkrankungen oder bei Menschen mit Asthma oder die schlecht hören.
00:50:43: An diesem Langhangeln mit diesem, wir nennen das Tops technisch-organisatorisch personell und sozial.
00:50:51: Da kann man eben schon sehr viel herausfinden was einem denn jetzt genau in dem Fall helfen würde.
00:50:59: Es hat immer höchst individuell und dann hängt es auch immer noch vom Grad letztendlich ab.
00:51:03: also wie gesagt Hier sitzen es für Blinde, die noch was sehen.
00:51:09: Also wir gelten weiter als gesetzlich blind.
00:51:11: also wir fallen unter diesen Dingen aber sozusagen mein Visus meiner Orientierung ist durch bestimmte Umstände viel besser als bei Sophie zum Beispiel.
00:51:19: Ja nachts
00:51:21: zum Beispiel!
00:51:21: Also Mobilität
00:51:22: generell ist bei dir ein ganz anderer Schnack
00:51:24: obwohl
00:51:25: wir auf dem Papier glaube ich sehr ähnliche Prozentzahlen haben.
00:51:27: Genau das hängt halt einfach von der Art und Weise ab wie wir sehen.
00:51:33: Dafür sieht so viel besser aus, aber das ist noch mal die andere Frage.
00:51:39: Also ganz objektiv?
00:51:45: Nee und weil du gerade zur Damerkrankung bist schon davor viel mehr.
00:51:48: so gerade diese Thema zum Beispiel Morbus Chrom ein oder wir hatten letztens jemanden da mit Fatigue.
00:51:57: Ja das wollte ich auch gerade sagen.
00:51:58: also es gibt ja immer mehr Krankheitsbilder Du hast vorhin dieses Pausen-Thema angesprochen oder die erfordern, dass sich die Person mal vielleicht für eine halbe Stunde irgendwo ablegen kann und mal ein Nickerchen machen kann.
00:52:12: Das klingt immer total banal aber ich kenn wirklich einige Betroffene und das geht von Neurodivergenz bis über chronische Erkrankungen wo das wirklich wichtig ist um durch den Arbeitstag zu kommen.
00:52:24: Und das sind ja alles so Sachen da, das klingt nicht schlimmer weil ich glaube auch dass da auch die Barrieren sowas anzufragen oder beim Bewerbungsgespräch zu sagen, die müssen ja unglaublich hoch sein könnte ich mir vorstellen.
00:52:35: Weil das eben alles noch so in unserem normaltiven Denken nicht vorgesehen ist und als total absurd klingt wenn man es nicht im Homeoffice macht ne?
00:52:44: Ja...ja...ja..ja....ja...jaja.
00:52:49: mehr zustimmen kann ich nicht.
00:52:53: Also das macht unsere Arbeit jetzt nicht leichter Aber umso spannender, wenn es funktioniert.
00:53:03: Und die Geschichten erzählen wir halt wirklich sehr gerne.
00:53:09: Manchmal sitzt auch wirklich nur so ganz kleine Sachen.
00:53:13: Wir haben viel Kontakt zu schwer behinderten Vertretungen.
00:53:17: Eine meiner Lieblingspersonenkreise, weil's einfach eine sehr nette Menschen anzieht.
00:53:29: Und da habe ich mit einem unterhalten, da ging es um eine Kollegin mit Hörbehinderung.
00:53:36: Die Hörgeräte hatte aber immer wenn sie telefonieren musste total aufgeschmissen war weil das nicht funktioniert hat und die dann immer weiter aus den Telefondiensten von den Kollegen rausgehalten wurde was ja irgendwie auch total nett ist.
00:53:52: Also mit so das kältige Schwert.
00:53:54: Dann übernehmen wir das, aber die dann halt dadurch auch nicht mehr so das Gefühl hatte sie gehört irgendwie ist Teil dieser Gruppe.
00:54:01: Und dann hatten hier vermeintliche Krisengespräche und dann kam so im Gespräch raus.
00:54:06: Aber warte mal unsere Telefonanlage kann sich doch mit deinem Hörgerät verbinden.
00:54:12: Das hat da halt keiner vorher ausgetestet.
00:54:15: Und also manchmal sind halt diese kleinen Sachen die das Leben so viel erleichtern und gerade auch diese, wir sind flexibel genug um mehr Pausenzeiten einzubauen oder flexiblerer Anfangszeiten.
00:54:33: Also natürlich ist mir klar dass es gerade in der Industrie und auch im Handwerk Bereiche gibt.
00:54:40: da kannst du nicht einfach mal sagen ich bin jetzt mitten im Fenster ein Bau oder das Band muss mal kurz still stehen.
00:54:49: Ich brauche mal fünf Minuten Pause, aber es anzusprechen und sich so sicher zu fühlen auch darüber reden zu können dass das wünsche ich wirklich jedem Arbeit neben mir.
00:55:06: Das ist echt ein hohes Gut.
00:55:10: wir haben Mein Interview geführt mit einem Uni-Projekt, die sag ich's oder sag ich es nicht.
00:55:20: Er hat
00:55:21: mir hervorgebracht einen super Online-Test um einfach mal auch für sich selbst rauszufinden sag ichs.
00:55:27: Also mache ich das?
00:55:28: Oder mache ich dass nicht?
00:55:29: und selbstverständlich kenne ich Menschen, die es nicht sagen.
00:55:34: Also die eine Erkrankung haben, die man ihnen nicht ansieht Und die genug Masking betreiben können, um da drüber hinweg zu sehen.
00:55:44: Aber das geht natürlich auch aus.
00:55:48: Ja,
00:55:49: das ist unheimlich anstrengend.
00:55:50: Also immer wieder auch Missverständnis, dass man gerade im sozialen Bereich lösen muss.
00:55:56: Das wird unterschätzt von vielen.
00:55:59: Und Eva, habt ihr dann aufgrund eures Wissensschrottes da auch Erfahrungen bei welchen?
00:56:04: Also wenn man das überhaupt sagen kann.
00:56:05: Aber bei welchem Unternehmen ist eure Erfahrung nach besonders gut oder nicht so gut klappt?
00:56:10: Oder gibt es da Zahlen wo man sagen kann hier läuft irgendwie eigentlich immer ganz gut flutscht über ganz gut und bestimmten Unternehmen.
00:56:18: Da kommen wir irgendwie nur mit sehr viel Gut zu reden weiter?
00:56:25: Ja also da... Ich versuche jetzt nicht so zu klingen, als wäre ich eine Werbebotschafterin für Unternehmen.
00:56:36: Wir bekommen ja die Zahlen von der Ausgleichsabgabe.
00:56:40: Welche Unternehmen zahlen diese Ausgachsabgate und welche nicht?
00:56:44: Und eine Parallelabteilung von mehr Arbeit noch gerade mit der Agentur für Arbeit an einer Teilerhebung, also das auch klar ist welche Unternehmen die gar keine Ausgleichs-Abgabe...die nie Ausgachsabgabe zahlen müssen weil einfach zu wenige Menschen beschäftigen.
00:57:02: Die wird jetzt auch dieses Jahr mal wieder befragt tun ausgemäß wie es denn bei ihnen aussieht.
00:57:08: Also komplett subjektiv.
00:57:11: e-vermeinungen Die großen Unternehmen, die ganz großen Unternehmen haben kein Thema damit.
00:57:20: Also sie sind so groß... Da wird's halt auch sehr schwer irgendwie zu sagen wir haben keinen Arbeitsplatz
00:57:28: für den.
00:57:31: Und gerade bei so Unternehmen wie ich weiß von der Bahn, die haben wirklich einen wirklich hohen Satz an Menschen mit Schwerbehindern, die wir beschäftigen.
00:57:43: Aber auch meine Kolleginnen und Kollegen waren gerade bei Mercedes-Benz in einem Werk.
00:57:56: Die haben genug Leute an den richtigen Stellen, um das professionell aufzusetzen.
00:58:01: Richtig!
00:58:02: Und die haben dort nur Hau vor.
00:58:04: Endlich auch im Unternehmen selbst drin.
00:58:07: Ja, die haben ja die Kompetenzen in ihren HR-Abteilungen zu sitzen.
00:58:12: Das ist so meine Erfahrung.
00:58:14: Wenn du aber so Unternehmer hast, dreieinhalb bis fünfhundert Mitarbeiter, da hast du, glaube ich vier, fünf Personaler zu sitzen?
00:58:21: Die haben es in ihrem Studium nicht gelernt.
00:58:24: Ja also weder im Studium noch ist das halt das tägliche Brot ihrer Arbeit.
00:58:28: Richtig,
00:58:28: genau!
00:58:29: Also unser Unternehmen jetzt hier als Institut der deutschen Wirtschaft ist so ein Mittelständler und es scheitert hier nicht an gut will.
00:58:39: Also niemand wird sich hierhin und sagt sorry, Mensch mit Behinderung geht gar nicht.
00:58:47: Sondern es ist halt immer nur Frage wie viel Arbeit benötigt irgendwas?
00:58:54: Und wer kann diese Arbeit schuldern dessen Arbeitszeit eigentlich dafür nicht geplant war.
00:59:02: Das klingt jetzt irgendwie mal so kalt.
00:59:06: aber ich kann auch von mir als Teamleiterin sagen, das ist halt eine aktive Entscheidung, manche Anträge zu stellen und manche nicht.
00:59:16: So für manches setze ich mich hin und engagiere mich und für anderes denke ich so nee müssen wir eigentlich selbst zahlen weil dafür ist unsere Arbeitszeit auch zu teuer denn auch wir stellen ja Anträge.
00:59:31: Ich habe viele Kolleginnen und Kollegen Mitarbeiter mit schwer Behinderung.
00:59:38: Und da gucken wir immer wirklich sehr, sehr genau was lohnt sich und das lohnt nicht.
00:59:42: Auch die Mitarbeitenden selbst gucken drauf, wofür setze ich meine Energie ein?
00:59:50: Das sind ... sehr erhellende Prozesse muss ich sagen.
00:59:55: Ja!
00:59:55: Denn auch da mal so sehen wie lange manche Prozese dann in der Beantragung dauern.
01:00:01: Manchmal kann es unbürokratisch sein übergreifend bürokratisch.
01:00:07: Das gibt mir schon ein sehr gutes Verständnis dafür, was so draußen im Arbeitsalltag von diesen Millionen kleinen mittelschändlichen Unternehmen los ist.
01:00:16: Also um das doch die Frage zu beantworten und also ich denke weder die großen sind das Thema noch die ganz klein weil bei den Kleinen ist meine persönliche Erfahrung da geht es um persönliche Schicksale und da weiß quasi der Arbeitgeber genau, was er an den Mitarbeitenden hat.
01:00:40: Der dann eine Schwerbehinderung bekommt.
01:00:44: also weil die Realität sagt das ja über neunzig Prozent der Menschen nicht mit einer Schwerbehinderung geboren sind oder durch einen Unfall die bekommen sondern es passiert im Laufe des Lebens und zwar eher so vierzig-fünfzig plus.
01:00:59: Ja ja ist so.
01:01:00: Also wie gesagt...
01:01:01: Das heißt die meisten Menschen sind schon im Arbeitsleben die dann diesen schwerbehinderten, oder den Ausweis bekommen.
01:01:11: Ein schwerbehinderter Ausweis und dann steht man ja als Arbeitgeber davor und denkt so, was mache ich jetzt damit?
01:01:20: Weil bei vielen ändert sich gar nichts.
01:01:23: Dann hat man vielleicht einen schwerbehinnerten Ausweis wegen der chronischen Erkrankung, der kann aber trotzdem noch arbeiten.
01:01:29: Das ist eine Sache, die halt immer so als Standard bei uns wiederholt wird Gebetsmüllenartig.
01:01:35: Ein Gdb von Achtzig heißt nicht, dass man dann plötzlich nur noch achtzig Prozent der Arbeit erledigen kann oder achtzig prozent nicht mehr.
01:01:45: Also an vielen Ständen ändert sich ja wenig außer das derjenige Zusatzurlaub bekommt.
01:01:53: Es kann ja aber auch sein, dass genau das der Schritt ist und so sagen.
01:01:56: Ja mir ist auch schon aufgefallen, dass du weniger belastbar bist.
01:02:00: dann lass uns doch mal gucken was wir da machen können.
01:02:03: Wie können
01:02:04: wir dich entlasten?
01:02:05: Wo kann ich dich einsetzen?
01:02:07: Schick ich dich noch weiter raus, dann Rohre reparieren oder setze ich dich eher dafür ein Antwerker auszubilden?
01:02:18: Also diese Kleinen sind halt auch nicht das Thema, weil das einfach sehr menschelt in meiner Wahrnehmung.
01:02:27: Und das ist ja... Die Beziehungsebene
01:02:29: stimmt halt.
01:02:30: Genau!
01:02:32: Der Arbeitgeber ist gleichzeitig der langjährigste Chef oder da hängt man ja auch an seinen Mitarbeitenden.
01:02:44: aber die kleine mittelständischen Das ist ja auch
01:02:47: spannend.
01:02:48: oder die Frage, warum kann ich in einem Bewerbungsgespräch den potenziellen Arbeitgebenden nicht davon überzeugen dass sich in der Lage bin eine bestimmte Arbeit zu machen weil er mich halt nicht kennt.
01:03:00: Wenn ich jetzt aber schon seit zehn Jahren da gewesen wäre und die Behinderung im Laufe des Arbeitslebens erworben hätte Wäre die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Weg gefunden haben.
01:03:09: wahrscheinlich neunzig Prozent.
01:03:11: Genau so ist
01:03:11: es schon.
01:03:12: Also klar du sagst das in Beziehungsebene man kennt sich Man hat ein Vertrauen man weiß wie die Person vorher gearbeitet hat und kann sich gut vorstellen dass das jetzt auch wieder geht.
01:03:22: aber Wir kennen ja auch alle sogenannte Nichtbesinderte oder normale Menschen Stinkend faul sind, oder es nicht checken.
01:03:31: Oder immer zu spät kommen und immer am Montag und Freitags krank
01:03:33: sind.".
01:03:34: Und das finde ich dann immer so interessant, dass wir hintert sich da immer doppelt und rechtfertigen müssen, dass sie doch zu irgendwas in der Lage sind.
01:03:41: Während wir alle eben Menschen kennen, die ihm's auch einfach nicht bringen.
01:03:46: Da fragt man das ja im Bewerbungsgespräch auch nicht.
01:03:48: Ich hab mal jemand hier im Arbeitgeber angerufen, der hat gesagt, diese sind immer freutags- und montagskrank.
01:03:54: Er bemühte sich stets!
01:03:55: Ja genau... Aber Eva, ich würde dich gerne nochmal kurz deine Dirtwerte zum Schluss des Satas noch mal parafrisierend auf eine Meta-Ebene holen und dir vielleicht ein kleines Fettnäppchen bauen.
01:04:09: Also habe ich dich richtig verstanden?
01:04:14: Dass in einem Wirtschaftssystem was auf einer stärker älter werdenden Gesellschaft basiert... Der Thema Behinderung und im Bereich Arbeit immer mehr in den nächsten zehn, zwanzig Jahren an Relevanz gewinnen wird.
01:04:30: Und es dadurch ein unternehmerischer Mit-Erfolgsfaktor ist sich in diesem Bereich auszukennen und organisatorisch diesbezüglich auch auszurichten um entsprechend immer noch Fachkräfte zu halten und gegebenenfalls auch neu zu
01:04:44: gewinnen.".
01:04:51: Wenn der aufgeschrieben wird, wie viele Seiten...
01:04:55: Hat dich erwähnt dass ich eigentlich Jurist bin?
01:05:01: Ich versuche jetzt elaboriert zu antworten.
01:05:03: Hinsichtlich sich verändertem...
01:05:08: Also wir haben eine
01:05:10: alterne Gesellschaft und also erstmal ganz ganz platz gesprochen.
01:05:15: Also der Hauptteil, der Mensch mit Schwerbehinderung ist fünfzig Jahre und älter.
01:05:20: also im Grunde genommen könnte man auch sagen die gehen ja bald in Rente und dann hat man das Thema Schwerbehinderungen gar nicht mehr.
01:05:28: aber es ist ja nachwachsendes System.
01:05:30: Also auch ich werde fünftig in nicht allzu nah Zukunft Meine, mein Sehen wird schlechter.
01:05:42: Mein Hören wird schlechter.
01:05:43: Mal gucken welcher, welcher Sinn zuerst aufgeben wird oder ob andere Teile meines Körpers nicht mehr mitspielen möchten mal abgesehen davon das psychische Erkrankung auch immer weiter nicht nur akzept also nicht akzeptiert werden unbedingt aber in der Wahrnehmung nach vorne rücken.
01:06:04: also ich hab mich zwar psychischer erkrankungen wirklich akzeptieren wird es noch ein bisschen dauern?
01:06:11: Ich halte es für einen extrem wichtigen Erfolgsfaktor, und zwar aufgrund dessen ähnlich wie ich gerade gesagt habe barrierefreie Webseiten sind auch Webseite die sich mit usability auseinandergesetzt haben.
01:06:24: Also damit wir Menschen damit umgehen denke ich auch das inklusive Unternehmen dafür gewappnet sind dass unterschiedliche Menschen für sie arbeiten.
01:06:36: also ist ja nicht ein.
01:06:38: Es ist ja kein Zufall, dass dieses Thema Diversity auch Inklusion in diesem schrecklichen Englischen Begriff hat.
01:06:46: Wir sind die DUI... Die I, das kann zum Beispiel nicht aussprechen.
01:06:53: aber also dass man unterschiedliche Arten von Menschen in seine Firma mit einem Bezieht haltig für einen extrem wichtigen Erfolgsfaktor weil heterogene Teams laut allen Statistiken, die mir vorliegen bessere langfristige Ergebnisse liefern.
01:07:15: Das kann ich auch autobiografisch sagen.
01:07:17: Ich habe mal Webseiten für Automotive Journalisten gebaut ohne selbst einer zu sein mit anderen mit zwanzigern und hab mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht wie fünfzigjährige Webseite bedienen.
01:07:33: Also insofern habe ich eine Idee davon, was passiert wenn ich komplett an meiner Zielgruppe vorbeinziecke.
01:07:39: Ja und weiter geht das dann ja in Richtung Smartphone weil ganz viele Webseiten gar nicht mehr jetzt.
01:07:44: oder es gibt ganz viele Anwendungen auch Dienstleistung im digitalen Bereich die ja gar nicht auf Webseite anzusteuern sind.
01:07:51: Und ich hab zum Beispiel immer dieses Ding dass ich noch nicht die komplette Voice-Over Technik benutze aber ich die eigentlich nicht die ganze Zeit brauche Aber natürlich nicht in der Lage bin irgendwie mir fünfzehn neue Apps runterzuladen, um bestimmte alltägliche Dinge zu erledigen.
01:08:07: Sondern das natürlich am Rechner Zuhause erledige und dann immer irgendwie Unternehmensschreiben muss und sagen musst du ihr müsst mir die Telefonrechnung bitte so schicken weil ich mache es nicht über die App Ich brauche es auch nicht auf meinem Telefon, ich brauchte zu Hause Und das geht ja gerade in eine ganz andere Richtung und da weiß ich eben auch nicht, inwieweit das dann So optimiert ist dass sich Ja, eben für Blinde und sie behinderte oder andere Menschen erschließt.
01:08:34: Da habe ich eine völlig neue Info.
01:08:37: Und zwar von einer Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln gemacht hat... Ich übergebe an diese Stelle, an die Liebe Eva mit einem lieben Gruß.
01:08:53: An Hannah Seichta, die eine Kollegin von dir ist, die dazu im anderen Podcast gehört habe.
01:09:00: Eva deine
01:09:00: Bühne!
01:09:01: Genau, also meine Kollegin Hannah Seichter, die ich ja gerne auch erwähne und noch zwei weitere Kollegen.
01:09:07: Also nur damit sie auch genannt werden, Philipp Drögeler und Dominik Eftelmann haben sich angeschaut wie Arbeitende denn Barrierefreiheit wahrnehmen in ihren Unternehmen?
01:09:20: Da geht es jetzt gar nicht so sehr um die, also gibt's generelle Wahrnehmung von Barrierenfreiheit Und da war für mich vollkommen überraschendes Ergebnis Das junge Menschen, also Menschen zwischen, ich glaube... ...Zwanzigunddreißig.
01:09:39: Ich wollte mich sagen gerade wirklich nach der Ausbildung diejenigen sind, die am meisten bemerken wenn Apps oder Anwendungen oder Webseiten egal welche digitalen Barrieren man auch so begegnen können nicht barrierefrei sind.
01:09:58: Das hat mich vollkommen überrascht, denn die würde mich ja eigentlich widerlegen.
01:10:04: Denn ich habe gerade gesagt, die meisten Menschen mit Schwerbehinderung sind fünfzig und älter.
01:10:11: Was also bedeutet?
01:10:12: Die Sensibilität für dieses Thema ist bei den Jungen und bei denen, die noch zwanzig, dreißig Jahre lang arbeiten werden und die nicht gewillt sind, mit schlechter Technik zu arbeiten
01:10:30: Okay.
01:10:30: Und das
01:10:31: kann ich autobiografisch wirklich auch sagen, also ich kann sagen wenn meine Mutter eine Anwendung trifft egal ob es da Telefonrechnungen oder was auch immer die App dir aufgezogen wird und sie funktioniert nicht richtig denn sucht sie den Fehler bei sich.
01:10:50: Ich bin gewillt lange an schlechten Applikationen zu arbeiten und Workarounds für mich zu finden.
01:11:01: Und ich nehme wahr, dass das bei meinen jüngeren Kolleginnen und Kollegen nicht so ist.
01:11:06: Da ist ein sehr großer Unwille und das habe ich überrascht jetzt auch durch diese Studie bemerkt, dass sich das wirklich auch autobiografisch jetzt bei mir sehen kann.
01:11:20: und es lässt eben den Schluss zu für Unternehmen wenn diese nachwachsenden Mitarbeitenden gehalten werden sollen und als Kunden gewonnen werden sollen, dann müssen Techniken funktionieren.
01:11:37: Genau!
01:11:37: Und
01:11:38: dann übertrage ich auch gerne das in die physische Welt.
01:11:45: Ich möchte gerne zu meinem Arzt ebenerdig kommen Vor allen Dingen, wenn es dann auch noch ein Physiotherapeut ist.
01:11:57: Oder kriege ich die Vollkriegsel?
01:12:02: Machst du ... Dein Job ist doch Menschen wieder fit zu machen.
01:12:05: wie können denn unfütte Menschen sich hier hochbilden müssen und das zu übertragen auch aus digitaler und auf die Arbeitswelt in sich.
01:12:16: Das finde ich sehr spannend Und das lässt durchaus den Schluss zu das Unternehmen die Barrierefreiheit mitdenken, also die quasi eine Nutzerfreundlichkeit, eine upfassende Nutzervreundlichkeit mitdenkt.
01:12:29: Auf jeden Fall vorne einen wirtschaftlichen Vorteil
01:12:33: haben.".
01:12:33: Ja,
01:12:34: definitiv!
01:12:35: Was ich spannend fand an der Studie ist diese Thema dass letztendlich diese Nutzergruppe, die du beschreibst, diese jungen Arbeit nehmenden zwischen zwanzig und dreißig, wird ja gar nicht als barrierefreie Deklarieren sondern einfach als beschissene Software.
01:12:50: Das wäre jetzt nämlich meine Frage gewesen.
01:12:52: Ja, und
01:12:52: was für Parameter ist das?
01:12:54: Das war nicht das offizielle Bördengel.
01:12:55: Nein,
01:12:56: es war nicht.
01:12:56: Das ist jetzt... also genau!
01:12:58: Also wie gesagt, das war jetzt Karsten Meinung.
01:13:01: ja aber ich habe sozusagen mal in den Alltagssprache überführt.
01:13:05: Das gönne ich mir auch einmal.
01:13:06: Nee, das ging halt wirklich darum.
01:13:07: so viel weil du gerade gefragt hast Wie läuft der Workflow?
01:13:12: Ja, also springt zum Beispiel einen Abschlussbutton von einem Prozess immer wieder auf dem Bildschirm hin und her.
01:13:19: Wie sieht es mit der Kontrastausschriftart?
01:13:23: Wir sind Bilder gut zu erkennen.
01:13:25: Selbst Alltext, also in der Studie ging's auch darum ist Alltext nützlich und ein Großteil der Teilnehmenden in der Altersgruppe haben gesagt ja, ein Alltext ist total nützlich.
01:13:36: Fandi hat mich übelst überrascht!
01:13:37: Ja das kommt glaube ich aus den ganzen Sozialen.
01:13:40: Medienkram, weil du natürlich Videos auf TikTok sehen willst ohne Sound und deshalb willst du die halt untertitelt haben.
01:13:49: Na ja das ist ja noch was anderes.
01:13:50: Du meinst es sozusagen, dass die Bild... Also die Captions sind aber nicht der Alltext?
01:13:59: Nee nee, das weiß ich schon, aber das ist ganz oft so!
01:14:02: Dinge, die eigentlich gemacht wurden?
01:14:05: Genau.
01:14:05: Das ist da völlig recht.
01:14:07: und wie gesagt, das übelste Spannende ist dass sie empfinden diese Software genauso als Behinderung für wir.
01:14:15: ja weil sie halt ein unheimlich... Und das ist so dieses Thema was wir als Kinder der Achtzehr war wie wir hier zur Dritt sitzen einfach nicht nachvollziehen können, wie das der Zugang zu diesen digitalen Medien für die GenZ und die sozusagen Digital Native sagt man auch so schön.
01:14:33: Ganz ganz andere ist... Die haben ganz ganz andere Workflows, ganz ganz andre Anforderungen an die Usability als wir die haben weil wir noch so verhaftet sind in unserem... In unserer Fiebel und dem Mutti-Heft, wenn ihr wisst was ich meine, er hat ja Federtasche auf den Tisch.
01:14:49: Bestes Beispiel war damals Digitalisierung von Akten wo Die Firma Leitz, die er bekannt ist für diese leitsakten Ordner.
01:14:57: Die Software Elo herausgebracht hat.
01:15:00: Elektronischer Leidsordner, da ist doch klar was drinsteckt.
01:15:03: So wisst ihr was ich meine?
01:15:04: Ja, aber gut...
01:15:07: Ich wusste es nicht!
01:15:08: Nee, wusstest du
01:15:09: nicht?!
01:15:10: Das
01:15:12: heißt einfach nur elektronische Leidsorgner.
01:15:15: Ein
01:15:15: bisschen.
01:15:17: Und der Witz ist das halt sozusagen der Versuch dieser Das physische ins Digitale zu überführen, ist ein absoluter Irrsinn.
01:15:27: Ja?
01:15:28: Sondern das digitale ist ein komplett eigenständiger Medium und genauso benutztet die diese Generationen, die damit groß geworden sind.
01:15:36: Und deshalb merken die so Workflow Brüche und schlechte Grafik
01:15:40: usw.,
01:15:41: merken sie super schnell!
01:15:43: Ladezeiten sei bloß.
01:15:44: Also wenn ich sehe, wie schnell meine Patentochter mit dem Handy scrollt, da wird mir schwindelig.
01:15:50: Wie schnell die... macht das auf den Bildschirmen und denkt mir wow!
01:15:55: Und dass jede Millisekunde, die die blöde Webseite braucht um mehr zu laden ist dann eine Behinderung.
01:16:19: Das
01:16:19: würde mich ja auch freuen, wenn das so wäre.
01:16:21: Also dann mache ich mir wirklich Hoffnung was das angeht.
01:16:27: Wenn es nicht nur in so einem... also weil wie ich habe neulich versucht zum Beispiel Tickets für die lange Nacht der Wissenschaft.
01:16:33: Ich weiß nicht, wie viele Fenster es waren.
01:16:35: Es waren glaube ich siebzehn Arbeitsschritte für Tickets.
01:16:39: Na aber steht das schon dran?
01:16:40: Lange nach der Wissenschaft!
01:16:42: Die hast du bei dem Bestellprozess schon gemacht.
01:16:46: Wenn ihr bestellt... Was
01:16:48: falsches Experiment.
01:16:49: Genau wenn ihr bestellen schon eine Wissenschaft ist.
01:16:54: Also der Begriff, der mich immer wieder lächeln lässt ist der Curb-Cut-Effekt.
01:17:00: Sagt euch das was?
01:17:01: Curb
01:17:01: Cut Effekt, ja ich hab's schon mal gehört.
01:17:04: Also die Bordsteinabsenkung.
01:17:06: Ach
01:17:07: genau!
01:17:08: Den nicht nur Menschen hilft, die mit dem Rollstuhl von einer Straßenseite zu andern wollen.
01:17:13: Das hilft halt auch den Fahrradfahrer.
01:17:15: Das helft auch den Menschen mit Kinderwagen und das hilft auch den Lieferdiensten
01:17:23: Und vor allen Dingen den komischen Leuten mit diesen E-Scootern, die so kleine Räder haben und sich ansonsten bei jeder Bordsteckenkante aber sowas wie aufs Maul packen würden.
01:17:36: Wem es dann halt nicht hilft ist der mit Langstock.
01:17:39: also das heißt muss halt auch so clever gemacht sein dass das damit nicht andere Gruppen behindert oder das Leben noch schwieriger macht.
01:17:49: Aber ähnliches kann man ja einfach für... Das kann man halt sehr gut auch ins Digitale übertragen, denn bei uns ist es aber relativ schnell klar wir müssen unsere Videos untertiteln, wenn wir welche veröffentlichen damit eben auch Menschen die nicht hören, dass entsprechend wahrnehmen können.
01:18:09: und alles was wir sagen steht da auch in umgekehrt So dass halt keinem irgendwie was fehlt, nur weil jetzt gerade einen Sinn, der richtige Sinn fehlt.
01:18:25: Und das hat aber auch den Riesenvorteil, wie Sophie schon gesagt hat ich will ja TikTok und Insta nicht in der Bahn laut hören also außer... Ich habe eine psychische Beeindruckung und höre halt gerne an der Bahn alle.
01:19:03: Das bringt ja vielen Menschen was.
01:19:06: Dadurch dass man Sachen barrierefrei denkt, einfach seine Nutzergruppe vielfach vergrößert.
01:19:15: So unterschwellig das ist ja eigentlich das Gute mit dem Schönen verbinden.
01:19:20: und dann sind wir wieder beim Institut der deutschen Wirtschaft.
01:19:23: also es heißt es gibt wirklich auch ökonomische Vorteile um das zu denken.
01:19:28: Ja und da denke ich mir immer reden wir uns über den Mund fußelich und so lange dass aber wirtschaftlich nicht als wirklich wie ich finde einer der wichtigsten Gründe für inklusive Arbeitswelten gesehen wird geht es der Wirtschaft in meinen Augen zu gut.
01:19:44: Das muss man leider auch mal so feststellen, also wenn die immer rumjabbern dann tut sie mir leid, dann habt ihr einfach den Schuss nicht gehört.
01:19:53: Na ja, so ein bisschen Kretschammer zwischen Eva, da ist wieder Fettnäppchen Eva.
01:20:02: Auf der anderen Seite wird es aber auch von einer Politik entsprechend wie saure Flaumen verkauft.
01:20:11: Also werden jetzt diese barrierefreiheitsstärkungsgesetz und die Geschichten, wir werden private Unternehmen in die Pflicht zur Barriere Freiheit mit einbezogen Das hat sich ja wirklich so stark aufgeweicht, wenn es nicht attraktiv präsentiert wird.
01:20:28: Sondern als sozusagen soziale Verpflichtung um den armen Menschen mit Beendung zu helfen.
01:20:39: und Sicherheit auch nur auf Kernbereiche.
01:20:42: Ja naja klar.
01:20:43: also wir verstehen schon dass die Online Banking muss schon bei ihr frei sein.
01:20:50: Sie sollen ihr Geld doch ausgeben.
01:20:52: Aber Waren kaufen?
01:20:55: Naja, dafür können sie sicher Hilfe holen.
01:20:58: Das ist also... Es wird auch einfach vom... Die ganze Zeit auf dem Lücken liegt, Eva, ist der Thema eigentlich an der Stelle?
01:21:07: in eurem Kontext müsste man sich von dem Thema Barrierefreiheit und den Begriff von dem Term eigentlich trennen Und ganz klar sagen Economic Design
01:21:20: Ja, also Zeiten ändern sich.
01:21:24: Begriffe ändern sich... Also haben wir es jetzt schon so oft gesagt und sind alle alt genug, dass wir uns auch noch gut an die Zeiten erinnern können, dass Menschen mit Behinderungen nicht Menschen mit Behinderung hießen sondern behinderte.
01:21:40: Wir werden sicherlich noch andere Zeiten erleben, ob das der Begriff ist, mit dem wir alt werden sehen?
01:21:49: Und auch bei Barrierefreiheit.
01:21:50: Ich würde sogar eher mal die Tee so wagen, dass viele wirklich einfach einen Riesenanzahl an Menschen in Deutschland mit dem Begriff Barrierenfreiheit nichts anfangen können.
01:22:02: und wenn dann vielleicht eine Rampe.
01:22:10: Also da triffst du jetzt genau die Falte, weil ich kein großer Freund davon bin den Begriff zu ändern damit besser verkauft werden kann.
01:22:17: Dafür war ich zu lang in der PR und nicht im Marketing.
01:22:24: Das wäre jetzt nicht so mein Ding.
01:22:27: aber was ich gerne mache ist informieren was halt geht.
01:22:37: Und manchmal ist es halt, wie gesagt, gar nicht diese Barrierefreiheit.
01:22:40: Manchmal ist das wirklich auch die... Also man könnte ja auch das organisatorische oder dieses personelle Unterstützung, könnte man ja auch als eine Art von Barrieremfreiheit sehen?
01:22:52: Ja also ob's jetzt Design for All ist oder Universal Design oder was war dein Vortrag?
01:22:59: Economic Design!
01:23:02: großartige Begriffe, am Inhalt werden wir dann wenig rütteln.
01:23:12: So unser Auftrag ist zu informieren was geht und das halt in bester Form.
01:23:20: Und auch usability ist bei uns ein Riesenthema.
01:23:23: Was setzen wir wohin?
01:23:28: Wie informieren wir Menschen?
01:23:31: Auch ein ganz wichtiges Thema ist bei uns leichte Sprache.
01:23:34: Also das können wir wirklich in leichter Sprache noch richtig formulieren, ohne aus einem Paragraf Alltagsschwersprache – also weil das was wir formulieren ja manchmal auch so gesetzes Inhalten noch sind -, dass es nicht so dreidien nach vier Seiten werden, weil gar nicht ganz viel drum herum erklärt werden muss.
01:23:58: Das ist ja auch niemand dann lesen will.
01:24:01: Das ist wirklich eine Ausgabe für viele Menschen und ich bin sehr glücklich, dass sich mit diesem tollen Team daran arbeiten kann das sinnvoll zu machen.
01:24:13: Ich glaube wir sind so ein bisschen von dem Thema abgekommen wie es so ne User Journey bei uns oder?
01:24:17: Ja
01:24:17: genau!
01:24:20: Aber ein schöner Ausflug.
01:24:21: War ein sehr schöner... Ich mag gerne Ausflüge.
01:24:25: Umwege erhöhen die Bosskenntnis.
01:24:28: Und ich mach auch gerne Bandwurmsätze mit.
01:24:34: Also so ein Standardbeispiel war ja schon gesagt, die meisten Menschen bekommen eine Behinderung oder werden durch eine Erkrankung behindert im Laufe ihres Lebens.
01:24:48: Und dann gibt es glaube ich die Art von ... Die eine Art von Menschen, die dem komplett offen begegnen und sagst okay, dann hab' ich das jetzt?
01:24:56: Dann informiere ich mal jetzt was geht!
01:25:04: merken müssen, dass was nicht geht.
01:25:08: Also da kann ich jetzt auch nur Autobiokrabe schon mir sagen so als meine Augen schlechter geworden sind mit dem Alter.
01:25:16: Das hat ein bisschen gedauert bis ich das gemerkt habe und dann den Schritt gegangen bin zum dann mal beim Optiker nachzufragen Und ich glaube auf das bei chronischen Erkrankungen halt erstmal diesen Schritt zu gehen und zu merken Ich hab überhaupt einen Anspruch auf Schwerbehinderung dass der für viele schon echt groß ist und dann rauszufinden, bekomme ich überhaupt einen schwer behinderten Ausweis mit dem was ich habe.
01:25:45: Weil auch das ändert sich ja.
01:25:47: Also weil ich informiert bin bei Diabetes früher mal eine Möglichkeit für den schwer behinderte Ausweis, es ist halt nicht mehr.
01:25:57: Nur Diabetes ohne gut eingestellte Diabetes Da bieten wir beispielsweise die versorgungsmedizinischen Grundsätze auf unseren Seiten und darüber kommen wirklich viele Leute auf Readerzeiten, weil sie einfach mal sehen wollen.
01:26:20: Da gibt es ja so Tabellen.
01:26:23: Lass uns mal schauen!
01:26:25: Und dann der nächste Schritt wie beantrage ich überhaupt diesem Schwerbehinderten Ausweis?
01:26:30: Auch erstmal ein ganz große Thema bevor man überhaupt anfangen kann dann damit weiterzuarbeiten.
01:26:38: Denn das ist ja auch kein Dissen, dass irgendeinem von uns in der Schule gelernt hat.
01:26:43: Ein bisschen wie Steuererklärung oder Datenschutzverordnung.
01:26:47: Das sind halt Dinge die muss man sich in seinem Leben irgendwann mal drauf schaffen.
01:26:57: Und ab da finde ich es eine schnelle Abzweigung.
01:27:04: Was sind denn überhaupt meine Beeinträchtigungen?
01:27:06: So, was muss ich denn überhaupt ausgleichen.
01:27:09: Also mal diesen ganzen Standard im Kopf direkt abzufuhlstücken, wenn ich Rollstuhlfahrer bin... Ja, was soll denn da die Herausforderung sein?
01:27:20: bei einem Arbeitsplatz der physisch zugänglich ist für mich und ich sitze am Schreibtisch wie meine Kollegen und arbeite an dem Computer Das sehe ich jetzt erstmal nicht so große Herausforderungen.
01:27:38: Ich krieg ganz große!
01:27:41: Also ja, ich weiß von vielen, also Akkenschränke können...
01:27:48: Nee nee viel einfacher, viel einfache.
01:27:51: Clorans genau die Toilette daran scheitert es am meisten.
01:27:55: Also sorry das war schon in meinem Halbsatz mit dem Kandaphyzisch.
01:28:00: Ah ok alles klar
01:28:02: Ja klar, also es scheitert ja manchmal an so Banalitäten mit der Toilette.
01:28:09: Oder
01:28:10: der Kopierer ist zu hoch oder wie auch immer er ist?
01:28:13: Und da war die Leute abzuholen und zu sagen Es gibt aber Lass uns doch mal nach Möglichkeiten suchen.
01:28:22: Also was ist eine realistische Möglichkeit dieses Problemen zu beheben?
01:28:30: Das finde ich total ermutigend.
01:28:33: Und entmutigend finde ich, wenn es dann klar ist, dass es halt manchmal an Hürden scheitert und denkst du, das darf doch nicht wahr sein.
01:28:43: Kannst du da ein Beispiel?
01:28:45: Ach, ich habe eines... Dass ein schlechtes Ende hat aber ermunternd ist.
01:28:56: Okay, spannend.
01:28:57: Habt ihr bereit?
01:28:58: Ja!
01:29:00: Ich habe das Beispiel von einem Mann, der sein Leben lang in der Werkstatt für welch nette Menschen gearbeitet hat mit geistiger Beeinträchtigung.
01:29:13: Ein kompletter Bahn-Enthusiast!
01:29:18: Also nicht jetzt Samuant-artig, dass er die Fahrpläne von ganz Deutschland auswendig kommt.
01:29:25: Aber auf jeden Fall sehr klar in dem, dass ihn das begeistert und dass er beispielsweise für Reisegruppen, dass immer klar war, er bucht die Bahn reisen.
01:29:38: So weil es heißt, er kann lesen, er kan rechnen, schreiben.
01:29:47: Das Leben und die Gesellschaft haben eben aber gesagt, du gehst nach der Förderschule in die Werkstatt für behinderte Menschen.
01:29:54: Und da wirst du dein Leben lang
01:29:56: arbeiten.".
01:29:57: So und dank einer sehr, sehr engagierten Mutter und immer weiter Nachbohren hat sie wirklich einen Praktikum gefunden bei der Bahn.
01:30:11: Also nicht bei der Bahnen sondern beim Reisezentrum.
01:30:15: Und das hat persönlich und arbeitstechnisch extrem gut geklappt.
01:30:22: Und aus dem Praktikum wurde ein Langzeitpraktikum, da geht ja viel mit der Praktikumsplatzfinanzierung oder wo einfach klar ist dass der weiterhin in der WFBM also in der Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt ist aber dann so einen Außenarbeitsplatz hat.
01:30:47: Da wurden dann mehrere Monate draus und am Ende gescheitert es daran, dass dieses Reisezentrum gar nicht mehr weiterhin aufhatten kann.
01:30:58: Also vielleicht halt auch draußen in der Welt Sachen rationalisieren.
01:31:06: Aber das was mich wirklich ermutigt hat an dem Ganzen ist mit was für einem Selbstbewusstsein sehr aus diesem Praktikum rausgegangen ist?
01:31:17: Weil einfach klar war, er kann auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten.
01:31:22: An den Druckaushalten, er kannt vielleicht nicht die Kasse am Ende des Abends machen – die Bargeldkasse.
01:31:33: Aber bis dahin fühlt der sich komplett wohl und wenn jemand da ist auch der vierzigsten Oma am Nachmittag erklärt wie sind Fahrkarte kauft?
01:31:46: Dann ist es eher.
01:31:47: Ja, voll gut.
01:31:48: Mit der unfassbaren Geduld und einem richtig guten Team Spirit Und mit welchem Selbstverständnis sehr da rausgegangen ist das sind halt... Das sind so Praxisbeispiele die wir unheimlich gerne weitergeben weil dieses Mut machen und dieses manchmal brauchst du nur die Chance reinzukommen.
01:32:09: Genau.
01:32:10: Und auch ein bisschen dieses außerhalb der boxdenkende Dass man dann vielleicht wirklich wie in dem Fall auf so ein, das ist ja nicht so'n richtiger Softskill aber eben ne besondere Fähigkeit isst.
01:32:24: Und jetzt mein ich mit besonders Nicht dass man Menschen mit Behinderung manchmal Besonders nennt, also wollte ich das gar nicht sagen sondern einfach... Das war ja ein Splin bei dem und daraus dann dass man das monetarisieren kann ist doch ganz klar eigentlich.
01:32:36: Aber dafür fehlt uns eben oft die Fantasie.
01:32:42: Ich fände mal einen spannenden anderen, das ist mir gerade so aufgefallen.
01:32:46: Viele kennen halt sehr viele... Hyperforma mit Behinderung, ja also wirklich Leute die... Also Mitbehinderungen.
01:32:57: Mir rutschte gerade fast ein Trotz raus.
01:33:03: Müssen
01:33:03: ich wieder Buse tun?
01:33:05: Oh Gott, oh Gott!
01:33:06: Die Mitbehinderung studiert haben und so weiter und sofort, die wirklich höchst qualifiziert sind.
01:33:14: Und irgendwann in diesen organisationalen, also wie die junge Generation mit der langweiligen Software, weißt du wie ich meine?
01:33:24: Die an Organisationsstrukturen irgendwann sagen sorry aber ich verschwende hier nicht mehr meine Energie.
01:33:31: In irgendwelchen Organisations-Strukturen haben wir jetzt selbstständig Ja, also selbstständig mit Behinderung.
01:33:38: Inwieweit seid ihr auch interessant für diese Gruppe?
01:33:41: Hashtag Arbeitsassistenz, Hashtagsförderungen, Haschtag Gründungsberatung... Was kann ich da bei euch noch abgreifen?
01:33:51: Also wie bei vielem null persönliche Beratung?
01:33:55: Okay, das
01:33:56: ist wichtig.
01:33:58: Wer bei uns anruft, wir machen keine persönliche Beratung, aber wenn ich sie jetzt schon am Telefon habe...
01:34:04: Sehr gut!
01:34:06: Gut also was wir anwissen haben, das geben wir weiter.
01:34:08: Also egal ob es online oder per E-Mail oder im Telefon.
01:34:13: Aber was man bei uns auf jeden Fall findet, ist erst mal eine grundsätzliche Information dass es geht.
01:34:18: Man darf sich auch mit Schwäbernhinderungen selbstständig in Deutschland machen.
01:34:23: Das man darf sehr viel Und das wird auch gefördert.
01:34:28: und da wo es Förderung gibt, da findet man diese auf unseren Seiten.
01:34:34: Also es gibt manche Bundesländer die eine Sonderfördertöpfe haben dafür aber wir beschreiben eben auch an welche Stellen man sich wenden sollte um genau diese Gründerzuschüsse zu bekommen welche Voraussetzungen es dafür gibt Und dass auch selbstverständlich Selbstständige sowas wie Jobcoaches und Assistenzten beantragen und bewilligt bekommen können.
01:35:05: Ich habe mal ein Interview geführt mit einer blinden Frau, die sich selbständig gemacht hat, die eine Assistenze hat um gerade bei der Buchhaltung zu helfen.
01:35:18: Hat einen
01:35:19: Buchhalter?
01:35:20: der für sie arbeitet, aber damit eben klar ist dass er die richtigen Unterlagen von dem bekommt was sie denn da erwirtschaftet hat.
01:35:28: Hat sie eine Assistenz beantragend auch bewildert bekommen?
01:35:32: Die macht nicht... Also die isst nicht ihre Büroassistenzen und ich verwechseln damit das das ihre Sekretärin ist sondern die tut eben das was sie wohnesehende einfach die richtigen Papiere weitergeleitet hätte, dass dafür hat sie eine Assistenzbelicht bekommen.
01:35:54: Das hat aber auch seinerzeit gedauert und das muss man ja auch erst mal finanziell überbrücken dann.
01:35:59: Ja daran scheitert es dann ganz oft richtig.
01:36:01: also weil wenn sozusagen... Da kommt man ja sozusagen in Teufels Küche, wenn da halt deine Steuererklärung nicht rechtzeitig ab... gibt's, weil die Belege zum Beispiel jetzt ist ja mittlerweile gut dass er sozusagen die ganze Buchhaltung mittlerweile digital zumindest eine Rechnungsein- und Ausgang stattfindet.
01:36:19: Aber die ganzen kleinen Belege hier mit Ticket-, Fahrticket vielleicht noch einreichen oder eine Supermarktrechnung also mit Verlaub da ist man mit Seheinschränkungen gerade einfach raus dann wird es schwieriger.
01:36:35: Ja, aber was wir gerade über Hannah Seichtel gesprochen haben.
01:36:41: Unsere Kolleginnen die auch Forschungsprojekte sammelt und veröffentlicht hat gerade ein Interview geführt mit einem Projekt nennt sich Besser also Lebensbesser Die wirklich Beratungsleistung für Selbstständige jetzt organisiert haben und da dann berichten, wie so ihre Ergebnisse sind aus diesem Projekt.
01:37:07: Na, sehr gut.
01:37:08: Ist das schon öffentlich?
01:37:10: Ja, ist es schon
01:37:10: öffentlich.
01:37:13: Hashtag Show-Notes!
01:37:19: Genau.
01:37:19: Weil da habe ich auf jeden Fall einen großen Abnehmerkreis aus meinen selbstständigen Communities.
01:37:25: Die suchen immer gute Informationen, insbesondere Ben Sehbinderung mit.
01:37:29: im Spiel ist oftmals auch halt wie sagt der Thema Barrierefreiheit an die richtigen Infos zu kommen.
01:37:34: Es ist halt einfach ein Riesendukratie Aufwand, der dann auf die Selbstständigkeit noch mit oben drauf kommt und da sitzen halt einfach Menschen, die haben es einfach drauf.
01:37:45: Das muss man mal ganz klar sagen.
01:37:46: also Selbstständigkeit mit Behinderung das ist eine Hausnummer, was sozusagen mit Leistung gleichzusetzen wäre im politischen Sinne.
01:38:02: Ja, ich war auch bei einer sehr tollen Veranstaltung in Köln wo sich Menschen getroffen haben die alle mit Behinderung sich selbstständig gemacht haben.
01:38:11: Das ist auch wirklich extrem inspirierend.
01:38:13: also ein toller Vortrag von einem Designer mit sehr starkem Stottern der sagt das ist sein Markenzeichen!
01:38:25: Ich glaube es ist sogar wirklich dass die Firma heißt der Designer der stottert.
01:38:28: Ja, witzig.
01:38:32: Ich kann es nicht verbergen und dann mach ich's... Dann ist das mein Key-Sellingpoint.
01:38:39: Das ist eben das woran sich die Menschen erinnern.
01:38:43: Und meine Designs sind so gut!
01:38:46: Das spricht für sich und mit dem Stottern lässt die Leute sich an mich erinneren.
01:38:51: So, das kann man wenn man die richtige... die richtige Resilienz hat, kann man das natürlich gut machen.
01:38:59: Ich hab auch eine Frau dabei, die mit schwersten Depressionen und Adipositas auch gesagt bekommen hat von ihrem Jobcenter mehr als Werkstatt oder jetzt erwerbt Minderungsrente sehen wir nicht mehr.
01:39:19: Und die da draußen so ne Kraft und Wut gezogen hat und gesagt hatte ich zeig's euch selbst... Tätlich werde ich arbeiten.
01:39:27: Und wenn ich für mich arbeite und die da draus die Kraft bezogen haben, finde ich es extrem bewundernswert.
01:39:35: Und das andere was ich auch sehr sehr bewunderswert finde also ich finde ja schon die Frage mit sage ich als Arbeitnehmender ... Also ja dann würde ich mir wahrscheinlich auch als Arbeit nehmender Gedanken drüber machen?
01:39:50: Was sage ich und was sage ich nicht?
01:39:53: Aber es gibt auch ein tolles Projekt, bei dem wir drin sind.
01:39:56: Wo es darum geht wie ist das denn mit Führungskräften und Behinderungen?
01:40:01: Also dann auch die sind ja Arbeitnehmende.
01:40:04: also ich bin jetzt Teamleiterin Ich habe zwar einen Team aber ich bin trotzdem Arbeitnehmende Das klar ist dass die als Rollenvorbilder unfassbar großen Wert haben für die Unternehmenskultur.
01:40:19: Ja natürlich und insbesondere musst du mal so überlegen Wir reden hier immer die ganze Zeit von aktueller politischen Debatte, von Resilienz und Flexibilität gerade in der Führung.
01:40:35: Wenn du schon dein Studium und deine Arbeitsneben mit Assistenzen gemacht hast also sozusagen in einem Team ja arbeitet hast, von dem du wurde von einer anderen Person abhängig bist was lernst denn da?
01:40:48: Na Führungen!
01:40:51: Also ich mache ja auch Führungskräfte, Coachings und Führungs-Trainings.
01:40:55: Und so eine Geschichte.
01:40:57: Ich sag mal so... Die meisten verstehen Management als Führungen, Aufgaben verteilen.
01:41:06: aber nein, die Führerung ist Beziehungsarbeit vor allen Dingen.
01:41:10: Das ist Unsicherheiten auflösen.
01:41:13: Wer landet besser als eine Person, die gut mit ihrer Behinderung umgeht?
01:41:19: Vielleicht mit Assistenzbedarfen Krisenfest ist, weißt du wie ich meine?
01:41:24: Also Höhen-Tiefen sich mit Verwaltungszauber auskennt und so weiter.
01:41:27: Und sofort.
01:41:28: also die Parallelen sind abstrus!
01:41:32: Es wird bloß anders hier framed.
01:41:33: ja es ist total total blöd genauso wie ich mache gerade vielen in der Pflege wenn ich sehe die meiste Kehrarbeit wird durch Frauen geleistet.
01:41:46: Wen kann's... Wo möchte ich bitte resilientere Menschen finden als eine Frau die Kinder großzieht, nebenbei noch den Vater pflegt.
01:41:56: Den Job macht, den Haushalt klärt und so weiter?
01:41:59: und sofort ja um mal ein Bild zu kreieren.
01:42:03: also wo lichten da die Resilienz?
01:42:05: bei dem Mann der die Woche über Management macht oder bei ihr die zur Haus den Zauber erklärt?
01:42:12: Also wir haben dann leider in unserer Gesellschaft einen komplett verschobenen Bild von Resilienz, von Leistung.
01:42:26: Für mich halt sehr paradox ist, so muss man sozusagen und da sind diese Hidden Potentials die wir heben müssten eigentlich aktuell.
01:42:36: Ich weiß nicht wie ihr das seht aber... Total!
01:42:38: Also ich meine allein die Tatsache dass man Es immer wieder schafft, sich aufzuraffen und das Hundertste mal zu bewerben.
01:42:45: Oder wir haben vorhin darüber gesprochen wenn man es nicht sagt um Wege zu finden, zu kompensieren mehr zu arbeiten.
01:42:54: also alleine das ist ja schon solche Mitarbeiter würde man sich eigentlich mit Kusshand wünschen.
01:43:00: Das wird aber wie du sagst nicht so geframed.
01:43:02: Es wird immer als nicht belastbar, zu oft krank oder so gefraimt.
01:43:08: Ja, auf der anderen Seite kann ich auch sagen es gibt ja auch wirklich die Arbeitgeber, die genau da hingucken.
01:43:14: Also eine meiner Grunderfahrungen war mal ein Studi-Job, den ich beim Frauenhofer oder bei einem Fraunhoferinstitut hatte übrigens im Nachhinein auch sehr spannend und mal über Neuroartische Menschen
01:43:31: zum
01:43:32: Arbeitsalltag später nachzudenken.
01:43:38: Und da in der Zeit habe ich mich für ein Auslandssemester beworben.
01:43:42: Und war also vollkommen entnervt, weil ich dann noch nachweisen musste, dass ich keine Tuberkulose hatte und was weiß ich alles noch?
01:43:51: Und mein damaliger Chef so ganz lakonisch meinte ach weißt du was?
01:43:55: wenn irgendjemand auf deinem Lebenslauch später sieht was im Ausland Dann bedeutet das für einen cleveren Arbeitgeber einfach nur Du kannst dich durch Bürokratiemüll durchkämpfen, bis du erfolgreich warst.
01:44:11: Es ist vollkommen egal ob du da jetzt schon einen Lismus studierst oder Ökotrophologie interessiert niemanden.
01:44:20: Du hast es geschafft dahin zu kommen.
01:44:23: Das ist das was die Leute interessieren.
01:44:25: und also aus der heutigen Perspektive Denke ich da wirklich häufig dran, wenn ich Bewerbungen bei mir mal auf dem Schreibtisch hab.
01:44:33: Dass ich halt auch versuche so zwischen den Zahlen zu lesen und mich dann manchmal auch wundere warum Leute manche Hürden nicht aufschreiben weil das ist ja gerade das coole.
01:44:43: also es ist ja nicht dass das spannende was du alles erreicht hast sondern was er erreicht hat obwohl du die Hürde hattest.
01:44:52: Also macht sehr macht sehr durchaus interessanter.
01:44:57: Und das ist jetzt natürlich aus einer total akademischen Sichtweise und ich weiß, es kann auch sehr überheblich wirken.
01:45:08: Aber ich finde Bewerbungsgespräche sind so ein bisschen das wie ich mir Daten vorstelle.
01:45:17: Kann ich die Leute blenden?
01:45:19: Und beim ersten Mal mit High Hills auftauchen aber wenn ich das nicht bin... So, wie soll ich denn dann die Probezeit überstehen oder geschweige denn da jahrelang arbeiten?
01:45:31: Ich will ja was finden, was zu mir passt.
01:45:34: Und das kann ich jetzt natürlich halt gut sagen in einem Systemen, in dem ich häufig gute Arbeit gefunden habe und viel Glück hatte und die richtigen Sachen immer zur richtigen Zeit gesehen hab.
01:45:52: aber es ist irgendwie so eine meiner Grund Grundideen, so wenn ich was hab wofür ich wirklich brenne.
01:45:58: Also wie bei diesem Mann der für die Bahn fahren will sich begeistert Wenn ich schon sowas im Leben habe dann das auszubauen diese stärken also dieses stärkenzentrierte weiterzudenken und zu gucken wo kann ich denn meine Stärken weiter einbringen?
01:46:18: Ich finde es ist wirklich ein sehr Selbstwertgebendes Ding, was ich jedem wünsche egal ob mit oder ohne Behinderung.
01:46:30: Und ich glaube weil das Stichwort vorhin oft gefallen ist dass das auch immer wichtiger werden wird in diesem ganzen KI-Kontext.
01:46:39: Das da wären wir uns noch gucken.
01:46:41: Erst spannende ist, was dich daraus eigentlich ziehe.
01:46:43: Eva Frage ob du das ähnlich siehst gerade diese, weil du gesagt hast Lebensläufe gucken.
01:46:50: eigentlich brauchen wir mehr Biografie als Lebenslauf.
01:46:52: weißt du was ich meine?
01:46:54: Ja Also das ist das, was mir in Zivis immer fällt.
01:46:57: Wenn man jetzt mal den Beispiel von deinem Herrn aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung nehmen auf Basis seines Lebenslauf hätte niemand erkannt wofür der eigentlich brennt?
01:47:09: Wo sein Potenzial liegt.
01:47:10: und wenn wir auch mal zurückdenken die spannenden Bewerbungsgespräche waren doch die wo man sich tatsächlich über andere Dinge unterhalten hat.
01:47:17: also bei mir war es ganz oft so dass dann ich irgendwas reingeschrieben habe was extra Kurikole Geschichten, also was man früher unter Hobbys oder Interessen lief.
01:47:30: Und darüber ging es dann oft erst ans Eingemachte, hatte ich immer das Gefühl und... Das ist ja eigentlich das, was da bei unserem Gespräch jetzt hier auch so ein bisschen unterm Strich steht, dass es eben gar nicht nur darum geht, was wir generisch da irgendwie oder numerischer aufzählen sondern was eigentlich tatsächlich vorhin viel das mal zwischen den Zeilen geht wie wir menschlich miteinander umgehen wollen was die Person vielleicht wirklich für Talente hat.
01:47:54: Und dass man den Arbeitgeber an entsprechende Informationen bringt und sagt, belesen sie sich doch mal bei Rehahtat?
01:48:02: Ja
01:48:02: genau!
01:48:07: In dem Sinne ich sehe übrigens gerade Kaffee ist alle ihr Lieben.
01:48:12: Eva... Was willst du noch in die Welt bringen?
01:48:20: Ach so meinst so eine Hemmheit Down am Ende irgendwo.
01:48:24: Ich hab mir nachgedacht,
01:48:27: ich mach dir mal die Tür auf.
01:48:29: Ich hab bei den Werbeteppichs schon ein bisschen ausgelegt.
01:48:32: Wir werden übrigens nicht von Riyadat bezahlt und noch nicht vom Institut der deutschen Wirtschaft.
01:48:39: Also immer im Studium damals war ... Ich weiß gar nicht woher dieser Satz kommt mit... wir dürsten nach Wissen und Ertrinken in Information.
01:48:55: Mal gucken, wer das eigentlich mal ursprünglich gesagt hat und ob ich es richtig ziptiere.
01:49:02: Der Satz kommt mir sehr häufig immer wieder vor, weil ich möchte gerne mitteilen, dass richtige Wissen existiert da draußen und reagativ ist zu finden.
01:49:22: Das ist unser Slogan gut zu wissen.
01:49:26: mit diesem Wissen möchten wir Menschen mit Behinderung und Menschen, die für Menschen mit Behinderungen arbeiten ermöglichen.
01:49:38: Den Dschungel oder das Labyrinth oder egal welches Bild man sich malen möchte leichter zu durchkreuzen.
01:49:46: War das ein Bandpummsatz?
01:49:48: Nein!
01:49:48: Das war
01:49:48: ein schöner Schlusssatz.
01:49:50: War
01:49:50: der toll.
01:49:51: Ganz toll.
01:49:52: Ach schön.
01:49:53: Hätte
01:49:53: zum Schluss...
01:49:57: Wir kürzen die Folge einen auf den Satz.
01:50:05: In dem Sinne ihr Lieben, schönen Wart!
01:50:07: Vielen vielen Dank liebe Eva.
01:50:08: das war wirklich ein wahnsinnig spannendes Gespräch.
01:50:11: man könnte immer so wahnsinnigt viel weiter reden.
01:50:14: Das war unser Problem hier.
01:50:16: Gibt eine Hause.
01:50:17: Auch Kassen und Sophie, vielen vielen Dank dass ich was erzählen durfte und ja, ich fand es sehr kurzweilig.
01:50:25: Gehen's auch so in dem Sinne.
01:50:28: Machs gut ihr Lieben!
01:50:29: Tschüss!
01:50:33: Du möchtest uns im Podcast besuchen oder in deine Organisation einladen?
01:50:37: Dann kontaktiere uns unter Besuch at
01:50:41: tomasenaufderfantasie.de.
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