#24 Im Dunkeln ist gut menscheln
Shownotes
Infos zu Dialog im Dunkeln Berlin
Bewerbungen können gern hierhin gerichtet werden: jobs@dialogue-impact.com
Link zum ANSC (Arts & Nature Social Club)
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presented by KnowDular e.V. 2026
In- und Outtromusik: „Island Boy“ von prazkhanal, https://pixabay.com/users/prazkhanal-24653570/
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zurück bei Tomaten auf der Fantasie.
00:00:11: Wir, Carsten Otto
00:00:13: und Sophie von Stockhausen
00:00:15: öffnen wieder unsere Kaffeeküche für den behinderten Blick auf die Arbeits- und Organisationsfeld.
00:00:24: Hallo Sophie!
00:00:25: Hallo Carsten!
00:00:26: Na wie geht's?
00:00:28: Gut gut ich bin zum ersten Mal über einen stehenden Roller gestolpert ein E-Scooter
00:00:33: Oh ja Und verletztest du dich?
00:00:36: Bist mit Blut, würde mein Sohn sagen.
00:00:38: Echt?
00:00:38: Ja ein bisschen das war jetzt nicht so dramatisch, dass bis hier Situation komische war eigentlich, dass sich der Lenker in meiner Jacke verfing und ich dann weil ich das Teil ja auch angeschoben und damit den Ständer gehoben hatte also dieses tonschwere Ding irgendwie in mir hing und da musste mich eine Passante daraus befreien.
00:00:56: es war ein bisschen lustig muss ich sagen.
00:00:58: also es war so ein bisschen situationskomisch
00:01:01: Na ja, dass du dich nicht mehr verletzt hast.
00:01:03: Naja und jetzt kann man auch die Betreibung verklagen.
00:01:07: Rundfaster?
00:01:08: Nee, Quatsch!
00:01:10: So schlimm war es nicht...
00:01:12: Zum Glück und Schade für den Pogmanee.
00:01:16: Du hast Besuch mitgebracht?
00:01:17: Ich habe Besuch gemacht, die wunderbare Viviana Plasil.
00:01:22: Sie ist Co-Founderin und auch Geschäftsführerin von The Dialogue Experience, die jetzt demnächst in Berlin eröffnen wird im Herbst.
00:01:32: Das kennen wir vielleicht ein bisschen aus Hamburg und aus Frankfurt als Dialog im Dunkeln Dialog In the Dark oder auch Dialog in der Stille.
00:01:40: was das genau wird sie uns sicher gleich selber erzählen.
00:01:44: Und soweit ich es richtig recherchiert habe, haben wir gemeinsam wie Wiane das du auch viel im Bereich Nachhaltigkeit also Sustainability gemacht hast und ich finde ja dass diese beiden Felder sich total überschneiden.
00:01:58: auch das Gewährlord ob er draufkommt.
00:02:00: herzlich herzlich willkommen bei uns im Podcast!
00:02:04: Ja danke vielen Dank liebe Sophie.
00:02:07: Vielen Dank lieber Carsten.
00:02:08: Ich freue mich auf das Gespräch mit euch.
00:02:11: Ach schön, Uffa meiner Seite.
00:02:13: Herzlich willkommen in der Kaffeeküche und ich bin schon sehr gespannt, was du aus dem Dunkeln berichten kannst!
00:02:22: Ja... Aus dem Dunkel kann ich noch gar nicht so viel berichten weil noch brennt da ziemlich viel Licht auf der Fläche bzw.
00:02:31: Notlicht.
00:02:32: also wir haben doch gar kein Strom da aber diese Notbeleuchtung und ansonsten ist dann auch nichts zu erleben oder zu erspüren.
00:02:41: Aber ich hoffe, dass das dann also teuer-teuer... Ich glaube hier gerade mal auf Holz, dass es dann Mitte Oktober spätestens der Fall sein wird.
00:02:52: Hol uns doch mal rein für allejenige die das Konzept nicht kennen was genau eigentlich zum Beispiel im Dialoghaus in Hamburg passiert, was man da alles machen kann.
00:03:01: Da gibt's ja unterschiedliche Ebenen von Erfahrungen, die man dort machen kann?
00:03:06: Genau!
00:03:07: Also das Konzept Dialog im Dunkeln, das ist gar nicht so neu.
00:03:11: Das hat der Prof.
00:03:13: Andreas Heinecke mal vor vielen, vielen Jahren entwickelt und in Hamburg und auch in Frankfurt kann man das eben schon seit einiger Zeit erleben – auch in anderen Städten weltweit.
00:03:24: Was passiert da?
00:03:26: Im Grunde geht es darum, dass man in absoluter Dunkelheit durch einen Percours geführt wird und dort verschiedene Sinne angesprochen werden.
00:03:40: Es geht tatsächlich darum, ein multisensorisches Erlebnis zu erfahren und in jedem Raum etwas anderes zu erleben als eine Natur-Experience oder eine Stadt-Expirience.
00:03:55: Alltagssituationen zu erleben, multisensurisch.
00:03:58: und das Besondere ist eben man wird durchgeführt von blinden oder sehbehinderten Guides.
00:04:04: Und dadurch entsteht eine Art Rollentausch, denn die Guides, die vielleicht in anderen Situationen auf bestimmte Hindernisse und Hürden stoßen, nehmen eben in diesem Fall die Rolle der Expertinnen ein die Besuchenden, die Rolle der Lernenden.
00:04:27: und durch diesen Perspektivwechsel oder durch den Rollentausch und damit verbundenen Perspektivewechsel erhoffen wir uns eine empatischeren Umgang mit dem ganzen Themenkomplex Inklusion.
00:04:47: Und wer will ja auch bewiesen ist das Erfahrungspasiertes Lernen meistens nachhaltiger ist, kann.
00:04:56: eben erhoffen wir uns dadurch eben einen Dialog.
00:04:59: Deswegen heißt es auch Dialog im Dunkeln und ja wie gesagt ein insgesamt sensibleren Umgang miteinander.
00:05:07: Genau das ist das Konzept Dialog Im Dunkeln.
00:05:10: in Hamburg gibt es auch noch Dialog in Stillen Und auch Dialogue with Time.
00:05:15: also es geht sozusagen nicht nur um das Thema Dunkelheit sondern eben auch darum andere sag mal andere sensorische Erlebnisse zu erspüren.
00:05:29: Und es geht ja auch viel darum, dann einfach bei sich selber mal zu merken was das mit mir in der Gruppe... Ihr macht das ja glaube ich auch als teambildende Maßnahme passiert wenn ich jetzt zum Beispiel mal mich darauf einige eine Stunde nonverbal zu kommunizieren und nicht zu sprechen oder?
00:05:48: Genau!
00:05:48: Bei Dialog im Stillen geht's natürlich darum sagen wir miteinander natürlich auch, ich sage mal Basics jetzt der Design Language zu erlernen oder zumindest mal ja auch zu erfahren wie sich das eben anfühlt.
00:06:05: Also wie sich ganz viele gehörlose Menschen fühlen wenn sie einfach im wahrsten Sinne des Wortes einfach sich nicht ausdrücken können oder sich nicht verstanden fühlen und Genau.
00:06:18: Also das ist einfach durch dieses eigene erfahren, glaube ich wird es einfach ja erlebbar erspürbar und ich glaube dass es auch tatsächlich auch nicht.
00:06:31: also reicht wenn man das einmal sozusagen macht sondern natürlich im besten Fall sollte man das auch immer mal wieder auffrischen weil das natürlich kennen wir alle aus dem Alltag.
00:06:40: Wir haben vielleicht ein nachhaltiges Erlebnis Und dann, keine Ahnung mehr auch wenn man vielleicht eine tolle Reise gemacht hat oder irgendwie was ganz Besonderes erfahren hat und dann geht es im Alltag dann doch häufig wieder unter.
00:06:56: Deswegen ist glaube ich wichtig das auch immer mal wieder vielleicht auch einfach andere Formate immer mal zu erleben.
00:07:04: Ja, genau.
00:07:05: Ich muss auch sagen bei mir war es ein Prozess.
00:07:08: ich habe das allererste Mal bin ich da in BFH in Halle mit so einer kleineren Variante von Dialog im Dunkeln und da hab' ich mich nicht getraut wirklich davor gestanden hatte schon alles den Stock oder so in der Hand und wir haben dann in letzter Sekunde gesagt ich kann's nicht ja.
00:07:24: Und dann habe ich's in Hamburg eben mit Andreas als ich Andreas kennengelernt habe gewacht und er war total begeistert.
00:07:30: und jetzt eben bei eurer Kleinen Preview hier in Berlin war ich auch sehr begeistert.
00:07:36: Also was, was ich halt immer ganz schön finde deswegen ist halt das, dass das Format heißt ja eben Dialog im Dunkeln und am Ende ist es halt weil du das eben auch sagst so viel.
00:07:46: am Ende sind es ja verschiedene Tatsächlich verschiedene Dialoge, die man auch führt.
00:07:51: Also das naheliegendste ist klar, es gibt der Guide oder die Guide, die einen da durchführt und natürlich entsteht irgendwie ein Dialog mit dieser Person.
00:08:01: Man fragt vielleicht auch das eine oder andere, was einem nicht bekannt ist.
00:08:05: Darum geht's uns ja auch, dass wir eben so ein bisschen Hürden abbauen wollen zueinander.
00:08:12: und dann gibts aber noch zwei weitere Ebenen des Dialogs nämlich ... der Dialog mit den anderen Teilnehmenden.
00:08:20: Das ist auch immer ganz spannend, also gerade wenn sich die Gruppe kennt so weil du eben sagt das Teambuilding dann ist es immer ganz interessant okay wie reagiert eigentlich der oder diejenige im Dunkeln und was macht das mit der Gruppendynamik?
00:08:34: Und auch bei Fremden ist das teilweise.
00:08:37: also wenn das jetzt eine bund zusammengewürfelte Gruppe ist spannen durchaus wie miteinander kommuniziert wird.
00:08:45: Und das Dritte ist eben der Dialog mit mir selbst, ne?
00:08:50: Also weil du das gerade jetzt auch sagtest irgendwie.
00:08:52: Du hast dich nicht getraut und was hat das eigentlich ... Was macht das jetzt mit mir persönlich wenn ich ins Dunkel gehe und wenn ich ja jetzt mich auf meiner anderen Sinne konzentri- also gezungen bin, mich auf meine anderen Sinne zu fokussieren.
00:09:10: Ich würde gerne nochmal für mich zusammenfassen, nochmal zur Bestätigung.
00:09:14: Dass ich es auch richtig begreife und erfasse.
00:09:18: Also ihr habt da aktuell zwei Formate Dialog im Dunkeln und Dialog in der Stille, richtig?
00:09:25: Und
00:09:26: jeweils geht's darum einen Sinn auszuschalten.
00:09:31: Im Dunkeln heißt die Menschen, die das Teil nehmen können sie sehen Und bei in der Stille, da wird das auditiver also das Hören sozusagen außer Kraft gesetzt.
00:09:41: Richtig?
00:09:41: Ja ja.
00:09:42: Okay alles klar.
00:09:44: und sozusagen was passiert ist dass ich jeweilige Sinnes-Experten dort als Geiz halt anbieten.
00:09:53: Also im Dunkeln dann halt Personen mit Blindheit, mit Höhe oder so wench Gericht verstanden habe und bei Dialog in der Stille taubere Person, gehörlose Person richtig?
00:10:03: Genau Okay.
00:10:05: Und dann sozusagen nicht nur darauf abbezielt wird, eine Sensibilisierung der zum Beispiel Hörenden gegenüber den Nicht-Hörenden zu erzeugen oder gegenüber den Sehenden, den Nichtsehenden sondern sozusagen auch so zu frame dass es letztendlich die eigene Erfahrung ist und nicht in diese Othering geht richtig?
00:10:24: Genau, es geht um die eigene Erfahrung.
00:10:28: Es geht aber auch darum natürlich ein... Ich kann jetzt für Berlin oder das Konzept für Berlin sehr berlinspezifisch.
00:10:38: Also es geht darum auch Berlin im Prinzip bei Dunkelheit zu erleben und es geht primär auch darum also nicht irgendwas zu beschönigen schon eben nicht mit der Angst zu spielen oder zu sagen, ja guck mal so ist das also und nach einer Stunde als im Glück bin ich hier wieder raus sondern was uns es schon auch in Anliegen sagt man ein bisschen zumindest der Versuch dass auch zu reframe.
00:11:09: Also das heißt sozusagen jemand Also ein bisschen von diesem Mitleid auch wegzukommen, sagen ach der ist ja bedauernswert weil er nicht sehen kann.
00:11:17: Sondern es geht ja dieser Dialog.
00:11:21: deswegen ist das eben so wichtig dass ich sag mal die Personen blind oder sehbehindert sind, die da durchführen.
00:11:29: Weil dieses Gespräch miteinander und diese Erkenntnis im Prinzip auch von den Teilnehmenden, dass ein selbstbestimmtes Leben auch weiterhin möglich ist, wenn man sich auf andere Sinne einlässt.
00:11:45: Das ist sozusagen das eine und genau diese Selbstbestimmtheit eben wirklich im Vordergrund steht.
00:11:55: Und das ist teilweise sogar ... Also gerade beim Visuellen finde ich es ganz stark der Fall dass gerade in unserer heutigen Zeit, wo alles so stark auf dieses visuelle ausgerichtet ist.
00:12:11: Ist jetzt die Instagramisierung oder wie auch immer man das ja nennt aber alles geht sozusagen zielt darauf ab irgendwie zu bewerten innerhalb von kürzester Zeit und das führt... eben ganz oft ja auch dazu zu Fehl-Einschätzung, weil ich verlass mich ausschließlich auf mein Sesinn und las dabei meine ganzen anderen Sinne das Bauchgefühl, das gehört auch dazu im Endeffekt.
00:12:43: Lass es sozusagen außer Kraft!
00:12:46: Und dadurch geht mir viel verloren.
00:12:48: Das ist was... was wir halt immer wieder feststellen.
00:12:54: Also ich kann das von meiner eigenen Erfahrung auch sagen im Dunkeln, aber auch das, was jetzt viele, sag mal Besuchen dann irgendwie so einem widerspiegeln, dass man damit ja eben auch im wahrsten Sinne des Wortes die Augen geöffnet werden, ja?
00:13:11: Dass man sagt vielleicht ist es nicht immer so förderlich wenn ich mich jetzt ausschließlich auf mein Sehsinn...
00:13:19: Ja, und jetzt sind auch diese teilweise viel Zuordnung von gewissen Sinnen.
00:13:25: Also ich mache dir mal ein Beispiel selbst erlebt in einer Gruppe.
00:13:30: Ich arbeite teilweise mit Sehbehinderungsbrillen also Simulationsbrilleln für Sehbehinderungen um zum Beispiel Barrierefreiheit zu prüfen oder auch Sensibilisierung zu machen, also ähnlich bloß nicht halt wie ihr in einem dazu vorgesehenen Raum sondern im Rahmen von Seminars und Workshops.
00:13:51: Und ich hatte da mal eine Person die war sehr im Bereich so.
00:13:58: sie kann Energie fühlen, sie fühlt Schwingungen.
00:14:01: weißt du die gemeine?
00:14:01: Also sie spürt genau wie sich jeder am Raum fühlt.
00:14:07: So, unter der ... das Feedback nach der Sebelhinderungsbrille war.
00:14:12: Sie hat gar nichts mehr gefühlt.
00:14:15: Okay.
00:14:15: Weißt du was ich meine?
00:14:16: Also die sind... Meine Hypothese dahinter ist, dass sie empathisch lesen kann im Sinne von Gesichtsausdrücke und so weiter und so fort.
00:14:29: Das aber sozusagen für sich selbst mit.
00:14:32: ich habe das dritte Auge und kann hier Energie wahrnehmen und Schwingungen und wie auch immer.
00:14:38: Und jetzt ist ihr dem Moment dadurch genommen worden.
00:14:41: Ja interessant!
00:14:42: Das ist ja das klare Feedback gewesen.
00:14:43: Ich hab gar nichts mehr gespürt.
00:14:47: Und da merkst du ja auch so, dass das daher offensichtlich aus meiner Perspektive die Hypothese eine Fehlinterpretation der Wahrnehmung des Sehens stattgefunden hat.
00:14:59: Ja und diese gefühlte Mitschwingen dieser Übertragungsprozesse wie Freulze sie mal so schön beschrieben hat dadurch halt unterbrochen worden sind.
00:15:10: Ja kann ich es total gut nachempfinden?
00:15:12: Ich hatte gerade einen vor einigen Vor einiger Zeit waren wir bei Union Berlin, weil wir auch mit denen für uns im Rahmen unserer Ausstellung zusammenarbeiten wollen.
00:15:23: Weil das ist halt doch super gut passt irgendwie die Fans von Union.
00:15:27: Ich hatte eine tolle Community und die selber ja der Stadion mit auf mitgebaut haben Und auch die ganzen Werte sozusagen.
00:15:36: Das passt halt super zu dem was wir in berlin vorhaben.
00:15:45: Ja, weil die machen ja auch umfangreiche Spielkommentierung für Blind und Seebehinderte.
00:15:54: Er sagte dann vorher, er konnte sich gar nicht vorstellen wie ein Fußballspiel so kommentiert werden kann dass man damit fiebern kann als Nichtsehen da.
00:16:12: Ich glaube, das ist genau dieses, was du auch jetzt sagst und berichtet hast.
00:16:18: Dass wir häufig das Miteinander so verkriegen sehen, ist gleich Gefühl.
00:16:22: aber es ist ja nicht das Sehen, was das Gefühl macht beziehungsweise können halt die anderen Sinne natürlich genauso hervorrufen.
00:16:32: Und beim Fußball zum Beispiel war es ja früher im Radio immer so, dass die Kommentatoren ... dieses klassische Wunder von Bern wird da ja immer zitiert.
00:16:41: Das ist in die Historie der Fußballkommentaturen eingegangen, das nicht nur die Emphasis, die da irgendwie transportiert wird als dann das Tor endlich viel sondern auch eben das Beschreibende und ich habe da gerade immer eine Situation mit Audiodeskriptionen bei Filmen oder Serien oder Dokumentation Das im angelsächsischen Bereich, die sich glaube ich auch stolz sind da wirklich besonders gute SprecherInnen zu finden.
00:17:06: Die dann Audiodeskriptionen zuherzustellen, die dann einen Mehrwert wiesen.
00:17:10: das ist dann wie nochmal so ein narrativer Erzählererzählerin, die diesen Plot eben sichtbar machen während in Deutschland man sich es mal wieder mit KI sehr einfach macht und die Experience wirklich eine negative ist.
00:17:23: Ich habe noch nicht ne Serie geguckt.
00:17:24: Ich muss das ausmachen weil's einfach nicht ging Weil die Audiodiskription so Grottig war, dass ich einfach gesagt habe, sorry das ist dann geht's nicht.
00:17:32: Also und da merkt man eben auch wieder... Da ist eben Technologie vielleicht dann auch nicht immer gerade die Hilfsstütze, die weiter transportiert.
00:17:41: Sondern hier braucht es genau das.
00:17:43: Es braucht die Person, die die Emphasis hat in der Stimme und die noch einen zusätzlichen Mehrwert hat damit es zum Beispiel auch zu einem Effekt führt dass Menschen Audiodeskriptionen nutzen, die gar nicht sehbehindert oder blinzen.
00:17:56: Kenne ich nämlich auch Leute, die sagen beim Hügeln mache ich mir Audodeskriptionen oder werde ich die Wäsche machen?
00:18:03: Dafür muss es natürlich ein gutes Produkt sein.
00:18:06: Ja, ja klar auf jeden
00:18:07: Fall.
00:18:08: Du weißt so eng nicht so viel dass wir schon einen Kommentator für Blind und Seben hat im Fußball zu Besuch hacken?
00:18:15: Nein!
00:18:16: Natürlich
00:18:17: Karl Elbe?
00:18:19: Für
00:18:19: Holstein Kiel.
00:18:22: Genau, der macht das ehrenamtlich für Holstein-Kiel.
00:18:25: also wenn ein Unionama Tipps braucht dann einfach melden die Marike Konnektor den segene nächste Woche in Stuttgart
00:18:33: und ich kenne genug Sehende die sich lieber die Radiokonferenz bei Fußball anhören als die Fernsehkonferenz.
00:18:40: sie mögen es einfach hier.
00:18:41: die schließen sich im Auto ein und hören ganz in Ruhe
00:18:45: Ja, aber es ist spannend und groß an der Stelle auch natürlich an die Eisernen war.
00:18:49: Ja!
00:18:51: Richtig
00:18:51: aus.
00:18:51: Richtig gerne
00:18:53: auch.
00:18:53: Genau, Nenek benotert da wie gesagt in meiner Familie eine Dame aus einer entferneren Familie in der Damenmannschaft oder in der Bundesliga von Union.
00:19:04: Deshalb ist so ein bisschen Verbindung drin.
00:19:06: Aber sehr, sehr spannend was du beschreibst, ich würde da gerne an dem Punkt wirklich... noch mal ums zu klären.
00:19:13: Also ihr habt eine Location, in der ihr nichts richtig verstanden habe für Dialog im Dunkeln in Berlin gerade ne Art Parkour also wirklich Live-Setting aus Berlin in Räumlichkeiten nachbaut die dann im dunkeln Begeber sind unter Führung einer blinden Person, richtig?
00:19:36: Genau!
00:19:37: Der Wunsch ist wirklich oder dass es die Aufgabe die wir jetzt zu meistern versuchen ist wirklich berlin zu erleben also diese ganze ausstellung sehr, sehr stark auf berlin experience auszurichten.
00:19:54: und das ist in berlin natürlich gar nicht so einfach weil berlin einfach so groß ist und so unfassbar viel zu Ja, zu erzählen hat auch und mit so vielen... Ich weiß nicht.
00:20:06: Also so einfach umfangreichen Kulturangebot alleine und dann mit der Geschichte und mit der Zweiteilung der Stadt.
00:20:16: Und das ist ja immer noch so wie Ost- und West, dass man auch aufpassen muss wenn ich das sozusagen beide Teile der Stadt auch in die Erzählung irgendwie eingehe.
00:20:26: Das ist tatsächlich eine große Aufgabe und ich hoffe, dass es uns gelingt wird.
00:20:31: Und also wir arbeiten da eben mit unterschiedlichen Partnern zusammen.
00:20:37: Union Berlin hatte ich eben schon genannt und dann gibt's natürlich die, es gibt natürlich auch eine... Ich will jetzt nicht zu viel spoilern aber natürlich gibt es auch einen öffentlichen Nahverkehr der natürlich sehr berlinspezifisch ist.
00:20:54: das wollen wir natürlich auch
00:20:56: erhebbar machen.
00:20:56: Ohne Ansage!
00:20:59: Ja, und dann gibt es natürlich unterschiedliche Parks.
00:21:04: Es gibt sozusagen die Gärten der Welt – das ist so für uns diese Erzählung.
00:21:11: auch Berlin als weltoffene diverse weltgewandte Stadt, ja, die einfach international….
00:21:19: Ich glaube, es gibt in Deutschland zumindest keine Stadt, die jetzt so international und weltoffen ist wie Berlin.
00:21:28: Und dann gibt's auf der anderen Seite, haben wir glaube ich mit den botanischen Garten einen tollen Inhaltspartner.
00:21:37: Weil wir dann so bisschen auch erzählen wollen Berlin ist ja auch eine Stadt der Wissenschaft und das ist für uns irgendwie durch diese Anbindung auch an die FU beim botanischem Garten können wir halt da wirklich so in der Geschichte erzählen oder erlebbar machen die halt so ein bisschen dieses ganze Thema Wissenschaft und Forschung aufgreift, wofür Berlin ja definitiv immer noch steht.
00:22:05: Und dann genau Mauergeschichte wird natürlich Thema sein.
00:22:11: und dann das ganze Thema oder der ganze Komplex Kunst- und Kultur.
00:22:17: Das heißt ... Berlin ist die einzige Stadt mit drei Opern?
00:22:26: in Deutschland, dann gibt es natürlich ein unfassbares Angebot an Sprechbühnen in Berlin und tollen Sprechenbühne.
00:22:33: Und da werden wir also – dem werden wir im Eimraum auch Rechnung tragen ja in Form von vielleicht wechselnden Narrativen die wir haben so was wie können wir eben diese ganze Bühnen Auch Kunstvielfalt, also auch mit Galerien und Kunstatteliers.
00:22:54: Wir können dem irgendwie gerecht werden.
00:22:55: Also das versuchen wir abzubilden.
00:22:58: ja natürlich auch die Club-Szene, die immerhin jetzt auch Weltkultur aber ist und viele ja immer noch tatsächlich deswegen auch nach Berlin kommen.
00:23:13: Und ich finde gerade in Dunkelheit sind nicht auch ein Spannenden... noch mal so einen inhaltlichen spannenden Ansatz, weil gerade die ganze Klubszene ja auch in Berlin sehr für diese Awareness-Themen steht und viele berühmte Clubs ja auch zum Beispiel im Handy verbot haben.
00:23:33: Deswegen
00:23:34: finde ich das auch ganz interessant also diesen Aspekt mit einzubeziehen.
00:23:39: wenn gleich ich weiß dass viele Blinde ja nicht gerne in Clubs gehen irgendwie dann einfach zu viel an akustischen Reizen ist.
00:23:52: Aber ich finde trotzdem, finde ich eben gerade dieses was wir ja auch versuchen wollen darzustellen nicht sich auf die Visuelle zu reduzieren sondern sich auf den anderen Sinne zu konzentrieren und das finde ich kann man dafür eignet sich die Club-Szene eigentlich sehr gut.
00:24:09: Weißt du, dass Sophie und ich uns genau über diese Thema kennengelernt
00:24:13: haben.
00:24:14: Ach nee!
00:24:14: Ja nicht?
00:24:16: Genau weil ich habe damals für die Berliner Club Commission Sensibilisierungs-Workshops für klugbetreibende Macht hinsichtlich barrierefreiheit und feiern mit Behinderung in der Kollegin zusammen dem Gruß an dieser Und da eine Customer Journey richtig mal, also Club Journey halt gemacht hat.
00:24:37: und Sophie war oder...
00:24:40: Ja ich hab im Rahmen von Radio I inklusiv die machten ja immer am dritten Oktober einen ganzen Radiotag lang inklusives Radio.
00:24:48: Also mit Betroffenen von Betroffenden Und ich hatte eine Sendestunde und sollte vier Themenbereiche bespielen.
00:24:55: Und mich hat das mit den inklusiven Klubben immer schon interessiert, dann hatte ich einen Freund der eben auch bei der Clubkommission arbeitet und habe ihn angerufen gefragt ob er sich irgendwie im Radio vorstellen könnte da ein paar Minuten was zu sagen.
00:25:07: Er sagt ja, da kenne ich mich gar nicht aus aber da schicke ich dir jemanden, da kenn' ich Eiden!
00:25:11: Dann hab ich Carsten aus dem Urlaub geholt.
00:25:15: Genau so sind sie.
00:25:17: Also zu Deutsch ist sozusagen unser Verbindungsthema.
00:25:20: Ja,
00:25:21: das stimmt!
00:25:21: Und auch privat.
00:25:22: also ich hab Gott sei Dank mein kleines eigenes Awareness-Team wenn ich ausgehe aber das funktioniert ganz wunderbar und das ist dann wirklich schön.
00:25:33: Und zum Thema als Berliner war dürfen ja aus meiner Perspektive drei Dinge nicht fehlen bei
00:25:38: euch
00:25:39: der Baustellen Escape Room
00:25:42: Yes.
00:25:44: Kann ich auf jeden Fall Check machen?
00:25:46: Wird bei uns auch Thema sein, ja?
00:25:48: Okay
00:25:49: dann der Roller-Hürgenlauch.
00:25:52: Ja da sind wir dran.
00:25:55: tatsächlich also kann das ja jetzt schlecht spoilern.
00:25:59: Ich hatte tatsächlich mit einem... mit einem Roller-Anbieter oder E-Scooteranbietern, ich weiß gar nicht wie die offizielle Bezeichnung ist.
00:26:08: Auf jeden Fall hatten wir einen sehr guten Austausch.
00:26:12: tatsächlich Anfang des Jahres war das schon und ja am Ende denke ich kriegen wir es jetzt wahrscheinlich nicht so richtig umgesetzt.
00:26:21: aber ich glaube dass zumindest weiß nicht ob alle e-scooter Anbietter da mittlerweile schon so sensibilisiert sind.
00:26:28: aber es gibt zumindest einige die das erkannt haben, dass es ein großes Problem ist.
00:26:37: Genau und der dritte Hundehaufenslalom.
00:26:41: Oh
00:26:45: ja, weiß ich nicht!
00:26:46: Das ist wirklich interessant.
00:26:47: Ich finde, das ist besser
00:26:49: geworden.
00:26:53: Also riech
00:26:54: mal an der Spitze deines Stocks.
00:26:59: Nee, also ich muss da nicht sagen vielleicht habe ich dann in meinem Kiez einfach Glück aber... Wo wohnst du so
00:27:04: hin?
00:27:04: Das ist besser
00:27:05: geworden.
00:27:05: Ja
00:27:07: ja.
00:27:07: Ich weiß nicht ob das besser geworden ist.
00:27:09: Also ich merke es auch häufig.
00:27:11: daher frage mich, oh ist das... Ich hab immer das Gefühl wir sind hier im Jahrmehr halt rund und haben mir das Gefühl wenn ich das so auf der Straße beobachte wie sind die einzigen die nie Haufen wegmachen
00:27:22: Vorbildlich.
00:27:25: Gibt ein Bienchen in Smoothie-Heft?
00:27:27: Ja!
00:27:30: Sag mal und vielleicht auch noch so bisschen, dass alle die das noch nicht erlebt haben sich das auch besser vorstellen können.
00:27:37: wie läuft das ab?
00:27:37: also ihr habt ja einen komplett abgedunkelten Raum.
00:27:40: das war zum Beispiel auch sowas.
00:27:42: ich glaube das ist auch weil wir überall mit Restlicht oder häufig mit restlich konfrontiert sind, es nur sehr wenige Orte in unserem Umfeld gibt wo man wirklich immer mit absoluter Dunkelheit konfrontieren ist.
00:27:54: Ist das glaube ich immer so.
00:27:55: dieses erste Aha-Erlebnis wenn man den Raum betritt?
00:27:57: Es gibt ja so eine Schleuse wo dann diese Stöcke ausgeht die Langstöcke ausgeteilt werden.
00:28:01: Man ein bisschen eingewiesen wird und da kommt man ja wirklich dieser absolute Dunkelheid.
00:28:06: und dass ist glaube ich für die meisten so'n erster Aha Moment weil sich Daniel in nullkörper nix das Gefühl verrauben komplett auflöst.
00:28:15: Da hat ja auch jeder was anderes.
00:28:16: Ja, genau und deswegen Genau so wie du es schon beschrieben hast man wird eingewiesen eigentlich man jeder bekommt einen Langstock und soll sich ja auch wirklich eigenständig auch ohne anfassen sozusagen durch die Dunkelheit bewegen.
00:28:37: Also eine Regel ist es so, dass tatsächlich diese Einweisung und die Austeilung der Langstöcke von einer anderen Person durchgeführt wird.
00:28:48: Und dann kommt man in diese Schleu, sondern wird das Licht langsam abgedunkelt.
00:28:55: Dann wird man dort in Empfang genommen von dem oder der Geist, die einen eben die sechzig Minuten lang begleitet.
00:29:03: Und tatsächlich ist es so, dass die ersten Minuten... Also ich habe eben so viel erzählt von diesen ganzen Dingen, die wir da erlebbar machen wollen.
00:29:14: Tatsächlich ist es aber so das natürlich die Besuchenden in den ersten Minuten vor allem mit sich selbst beschäftigt sind.
00:29:21: Die können gar nicht so viel aufnehmen eigentlich am Anfang.
00:29:23: deswegen ist es auch in den ersten Minuten recht reduziert, also dass man nicht zuviel hier kannste das noch ertasten und da kannst du das noch riechen und hier das noch hören.
00:29:33: Sondern dass man erstmal wirklich versucht okay jetzt kommt erst mal klar damit was wie fühlt sich das an?
00:29:39: Und es ist auch relativ so auch bekannt, dass am Anfang der Körper sehr viel Adrenalin ausstößt und dann eben mit der Zeit natürlich auch dank... der des einfühlsamen Geiz natürlich auch sozusagen da langsam ja so ein Vertrauen einfach herstellt und deswegen also diese Rolle des Geiz ist wirklich sehr, sehr wichtig.
00:30:10: Also dass das der oder die über die Stimme natürlich irgendwie versuchten Vertrauensverhältnis aufzubauen und auch relativ schnell mit allen der Teilnehmenden in Kontakt kommt.
00:30:28: Und immer sozusagen auch wirklich darauf achtet, wie geht es meinen Teilnehmen denn jetzt gerade?
00:30:34: Das ist ganz wichtig!
00:30:36: Das macht das was mit einem und da hängt natürlich davon ab... Ich muss praktisch als Besucher, da muss ich meine Kontrolle komplett abgeben.
00:30:50: Weil ich habe die Kontrolle einfach nicht mehr.
00:30:51: Ich muss jetzt jemandem vertrauen und dann fällt es natürlich wesentlich leichter wenn die Personen... Ja, auch permanent Kontakt zu mir hält.
00:31:00: Das ist ganz wichtig!
00:31:02: Es
00:31:02: sind wirklich tolle Guides.
00:31:03: also ich bin immer sehr beeindruckt von der Namensgedächtnis weil das wird ja immer suggeriert dass wenn man einen Sinn verliert dass man dann plötzlich total viel besser wird und ja man schult sein Gedächtniss und ja Man ist dazu gezwungen besser zuzuhören.
00:31:19: aber mit Namen habe immer noch nicht.
00:31:22: Das wird wahrscheinlich auch immer so bleiben, aber das ist mir auch dann neulich bei eurer Preview aufgefallen.
00:31:30: Ich weiß nicht was Daniel bei uns, glaube ich kann es sein?
00:31:33: Ja,
00:31:35: natürlich waren sich geilen Humor und sehr einfühlsam und der hatte sofort alle Namen drauf.
00:31:40: da war ich sehr beeindruckt.
00:31:43: Da muss ich nochmal kurz eben zum besten geben.
00:31:47: wir haben jetzt ja natürlich die E die diesen den rekrutierungsprozess angestoßen, weil wir ab Oktober müssen dann natürlich auch gleich ja im Prinzip ready sein und haben also jetzt einige Geils ausgewählt.
00:32:04: Und hatten dafür drei Tage.
00:32:06: das war sehr intensiv.
00:32:08: Das hab
00:32:08: ich auf LinkedIn gelesen.
00:32:09: Ja
00:32:11: und das war unheimlich... Also wie gesagt, zwar sehr anstrengend natürlich wenn man jetzt innerhalb von drei Tagen, fünfundzwanzig Menschen interviewt und es war wirklich ganz, ganz beeindruckend.
00:32:26: Also zum einen das sind ja oft leider auch also zumindest bei den Bewerbenen waren da oft Leute dabei die ja teilweise schon sehr viele Jahre in der Arbeitslosigkeit sind.
00:32:41: Und in den letzten Jahren ausschließlich eigentlich auf ihre Anführungsstrichen, auf ihr Defizit reduziert wurden und teilweise kamen da dann auch echt sehr verschüchterte Menschen die sich dann dahingesetzt hatten und ich hatte das oder die Gespräche zusammen mit einer Kollegin aus Hamburg geführt Ja und wir haben dann so langsam versucht, also am Anfang war das wirklich so oder dass die Leute saßen ja ich weiß eigentlich gar nicht warum ihr mich eingeladen habt zu ungefähr.
00:33:16: Und dann haben wir eben versucht auch ein bisschen was aus den Menschen irgendwie rauszukitzen sie daran zu erinnern dass sie halt ganz viele tolle Fähigkeiten haben und kommunikative Fähigkeiten oder eine Bewerberin die jetzt auch Geid wird bei uns Akkord in der Kurde.
00:33:37: Und die hatten wir dann gefragt, ob sie vielleicht was singen kann.
00:33:41: und ja also sie kann sehr gut singen, sagte sie dann ja dann ähm solle sie doch bitte mal ähm was pro singe?
00:33:48: Nee also auf gar keinen Fall singt sie jetzt hier!
00:33:50: Also das macht sie nicht.
00:33:52: Und meine Kollegin, die Nendela hat dann gesagt.
00:33:55: Also wir brauchen als Guide schon auch mutige Menschen.
00:34:00: und dann war sie natürlich in ihrer Ehre gepackt und hat angefangen ein wunderbares Lied zu singen.
00:34:07: also es war so toll.
00:34:08: ich habe eine Gänsehaut bekommen und danach war das Eis gebrochen.
00:34:17: Jeder Bewerber musste sozusagen ein klein, musst du uns durch einen kleinen Parkour einfach führen.
00:34:21: Also imaginären Parkour.
00:34:23: und ja das war dann also.
00:34:27: in dem Moment war dann irgendwie klar okay jetzt ist sie tatsächlich wirklich wie als wäre sie so aufgeblüht?
00:34:35: Das war und davon gab es ein paar Situationen und ich muss sagen dass dass alleine diese drei tage und das sozusagen mit den menschen irgendwie zusammen zu erleben, dass sie einfach selber ja aus sich raus wieder stärker generieren können.
00:34:53: Das war einfach total schön, das zu verwachten.
00:34:57: Ja und vielleicht auch mal ums rauszuporntieren weil du gerade so schön gesagt hast also der Der erste Arbeitsmarkt und die damit einhergehenden Bewerbung.
00:35:06: Und diese Dauer, diese Dauerablehnung da sind einen Selbstwertkiller für Menschen mit bin.
00:35:11: Ja
00:35:12: absolut.
00:35:13: Dann wird dann aber noch gesagt ja jetzt mal Brust raus, sei doch mal ein bisschen selbstbewusst.
00:35:17: also toll dass er die so abholt und das auch seht.
00:35:22: vor allen Dingen
00:35:23: Sucht ihr denn noch, oder seid ihr jetzt komplett?
00:35:25: Sonst könntest du ja hier auch nochmal ein Aufufer starten.
00:35:29: Ja also wir haben jetzt... Also meine Kollege die die Trainings ab Mitte September eben durchführen wird.
00:35:35: Die kann jetzt sozusagen hatten.
00:35:37: Wir haben dann eine gewisse Oberkapazitätsgrenze damit einfach das Training für alle auch bestmöglich absolviert werden kann.
00:35:46: und das heißt wir haben fürs Training jetzt im Prinzip alle Rekrutierungswelle.
00:35:53: sozusagen ab Mitte September sind wir jetzt erstmal komplett.
00:35:56: Aber wir werden ab Mitte Januar wahrscheinlich noch mal eine zweite Welle, nicht mehr ganz so viele aber doch noch einige einstellen wenn wir so'n bisschen ich sag mal dass das Boot und Butter Betriebsablaufsgeschäft irgendwie sichergestellt haben.
00:36:12: also wenn sich das so ein bisschen eingependelt hat wollen wir nochmal ein paar Geiz einstellen und insofern Freuen wir uns dann natürlich auch über und auf Bewerbungen
00:36:24: werden.
00:36:24: Wenn ich jetzt sage, ich würde schon jetzt gerne befolgsame zwei Monate vergessen meinen Hut in den Ring werfen still wissendlich dass ich dann erst im September oder im Oktober ein Feedback bekomme.
00:36:35: Wie redet möglich?
00:36:38: Ja klar!
00:36:39: Wo müsste ich mich denn da hinwenden?
00:36:42: Also am besten wäre das tatsächlich so eine E-Mail Adresse jetzt nennen.
00:36:47: Die
00:36:48: würden wir dann in die Show Notes packen?
00:36:49: Ja, gerne!
00:36:50: Also die E-mailadresse wäre jobs at dialogue-impact.com und da kann man sich sehr gerne hinwenden wenn man möchte ja klar
00:37:00: Na dann in den Show Notes.
00:37:01: wer Interesse hat.
00:37:02: Voraussetzungen wären natürlich schon ne Blindheit richtig
00:37:08: Ja, oder eine Sehbehinderung.
00:37:10: Genau!
00:37:11: Okay alles klar.
00:37:12: also an alle blinden und sehbinderten Menschen da draußen die in berlin noch einen Job suchen ein Blick in die shownotes.
00:37:20: bewerbt euch bei dialogue in the dark Berlin.
00:37:24: sag mal Viviana Zu dem Konzept in Dialoghaus zum Beispiel gehört ja auch, dass ihr das Ganze ich sagte vor ein Teambuilding-Maßnahmen ja auch in Unternehmen reintragt oder in Organisationen.
00:37:36: Ist es also erst mal.
00:37:38: hast du Lust darüber was zu sagen und ist das für Berlin auch geplant?
00:37:43: Ja!
00:37:44: Beides zweimal Jahr... Ich habe Lust etwas dazu zu erzählen und das ist auch für Berlin geplant.
00:37:51: Wir werden aus Platz gründen.
00:37:54: Hamburg hat sehr viel mehr Workshop-Räume auch, das können wir leider so nicht darstellen.
00:37:59: Aber wir haben auch einen großen Workshopraum.
00:38:02: oder Werden einhaben und werden da auch entsprechend Personen einstellen bzw.
00:38:09: haben das schon getan für ja ich sag mal um Moderationen & Workshops in Dunkelheit durchzuführen.
00:38:21: Themen sind relativ divers, also es geht sozusagen natürlich los von inklusive Führung.
00:38:30: Dann das Thema Kommunikation.
00:38:33: natürlich hatten wir vorhin ja schon mal kurz angesprochen wie sich das natürlich auch in der Dunkelheit verändert.
00:38:39: Also wie wichtig wird halt erlebbar erspürbar?
00:38:44: Wie wichtig verbale Kommunikations tatsächlich ist.
00:38:49: dann Alles was mit, ich sag mal, was mit Change und Transformation zu tun hat.
00:38:58: Ist ja auch wieder dieses... Ich sage mal, ich habe eine Veränderung fühlt sich erst einmal oder fühlt für viele erstmal wie Kontrollverlust an und das kann man natürlich in der Dunkelheit schön darstellen also einfach erlebbar machen, was heißt das jetzt?
00:39:16: Und dann kann ich eben im Nachgang kann das eben schönen schön noch mal reflektiert werden.
00:39:22: Was bedeutet das jetzt für uns als Gruppe und wie können wir mit bestimmten Situationen umgehen?
00:39:32: Und was auch sehr schön ist, also so für ein Rollenverständnis insgesamt – es werden verschiedene Übungen, die man auch machen kann.
00:39:40: Es kommt so ein bisschen darauf an, wo man jetzt thematischen Inhaltlich den Schwerpunkt setzen will.
00:39:45: Aber was auch immer sehr wertvoll ist sind auch wieder rollen, die aufgeweicht oder invertiert werden zum Teil.
00:39:55: Also wenn ich jetzt innerhalb einer Abteilung vielleicht eine natürliche Hierarchie habe dadurch dass ich der Abteilungsleiter beispielsweise der mit seinem Team dann so ein Workshop macht kann es halt sein das er in Dunkelheit, dass dieser Abteilingsleiter der normalerweise immer alle strenge in der Hand hält, dass der sich nun am unsichersten fühlt und gar nicht mehr weiter weiß.
00:40:24: Und das ich plötzlich vielleicht jemanden oder die im wahrsten Sinne des Wortes Unsicht war normalerweise ist ja und dann in dem Moment plötzlich feststellt, dass sie eigentlich in der Dunkelheit ganz gut zurechtkommt oder mit dieser neuen Situation ganz gut zu recht kommt und vielleicht ihre Stärken halt auch zeigen kann.
00:40:50: Und das kann natürlich im Anschluss auch wieder sehr interessant sein.
00:40:55: Also gerade wenn es jetzt vielleicht irgendwelche Disbalancen gibt oder auch Unstimmigkeiten im Team also das nochmal neu aufzuarbeiten.
00:41:05: Ich sag mal nur, wenn einmal irgendwelche vermeintlichen Kompetenzen oder Skills irgendwie festgelegt werden, dass das nicht bedeutet.
00:41:13: Das ist in jeder Situation.
00:41:15: dass in jeder Situation die gleichen Skills gebraucht werden.
00:41:18: Ja, und das Synergien eben einfach auch jedes Team besser machen.
00:41:21: Jede Oge, nattest du besser ja eigentlich?
00:41:24: Naja, auch diese Kommunikationsthemen also der strenge Blick des Chefs funktioniert nicht mehr.
00:41:28: Nee genau!
00:41:32: In meinen Workshops hat er jetzt am letzten Woche nochmal zwei Tagesschulungen mit Leuten aus dem Pflegebereich Und sie müssen sich ja immer dran ihr Wöhnen Ähm, das bei mir Kopfnicken nicht reicht.
00:41:45: Ja!
00:41:45: Also ich sitze dann den ganzen Tag immer da und ähm, sozusagen gehe da die verschiedenen Topics halt durch usw.
00:41:53: Und frage mich am Ende immer okay?
00:41:56: Habt ihr verstanden?
00:41:57: Und dann ist Ruhe im Raum... ...und dann sitzt ich immer so da und warte und dann merkst du wie so die Unruhe kommt.
00:42:03: Da gesagt ihr müsst schon, ich hab euch am Anfang gesagt ihr möchtest mit mir reden oder?
00:42:08: Passiert halt nix und es ist krass zu merken wie ungewohntet ist für die Leute.
00:42:14: Und gerade wenn so eine Hierarchie im Raum ist, weil ich komme ja da als Referent oder Workshop-Leiter... Da kommt mir auch so eine implizierte Führungsrolle halt
00:42:28: zu
00:42:29: und die Leute reproduzieren sozusagen ihr Mitarbeiterverhalten
00:42:34: Ja?
00:42:35: Also ich bin in dem Moment sowas wie die Führungskraft im Raum und ich merke dann immer ganz genau wie die Kultur ist.
00:42:43: Ist da freie Reden möglich, bringen sich alle ein?
00:42:46: Gibt es Diskussionen und so weiter und sofort.
00:42:50: Und allein durch die Veränderung das ich nicht mehr visuell wahrnehmen kann und die sich kund tun müssen mir gegenüber verändert hat die komplette Teamkommunikation umheimlich spannend
00:43:03: war.
00:43:03: Ja, toll!
00:43:04: Und letztendlich was auch diese Thema ist, was ich merke für die Kultur extrem gut ist, dass du so bisschen schon beschrieben, ich würde es aber gerne wirklich noch mal so rausholen und in einen Spotlight stellen.
00:43:18: Wenn derartig diese visuelle Kommunikation beeinträchtigt wird wie zum Beispiel malen Tiedemieting im Dunkeln, ja?
00:43:27: Wird auf einmal die Führungsrolle kooperativer weil die Föhrungskraft annäwiesen ist auf Unterstützung seitens des Teams.
00:43:39: Ja Und das ist ein unheimlich spannender Punkt, was auch nochmal diese Thema Führung von diesem Management-Thema halt löst.
00:43:49: Also super finde ich großartig!
00:43:53: Ja, und wie du sagst.
00:43:54: Also Unterstützung ist fast noch zu wenig eigentlich ne?
00:43:58: Weil eine Führungskraft ist vielleicht oft auf Unterstützung angewiesen im Sinne von ja ich brauche hier irgendwie Entlastungen, ich habe so viel zu tun aber es geht noch weiter als an Unterstützung.
00:44:08: Es ist eher so dass die Führungskraft eigentlich geführt werden muss häufig weil tatsächlich weil sie in dem Moment nicht mehr weiter weiß
00:44:19: genau
00:44:20: das
00:44:25: Wir gehen gerade von zwei verschiedenen Führungsverständnissen aus.
00:44:28: Also wir sind da recht nah beieinander, aber was du grade beschreibst ist für mich Management.
00:44:33: Also diese Verteilen von Aufgaben und sozusagen Verteilungen von Arbeitslast.
00:44:40: Ich habe eher so ein OE-Führungsverständnis.
00:44:45: Das ist bei mir die Auflösung von Entscheidungsunsicherheiten.
00:44:51: Ja, also sobald die Leute nicht wissen was sie tun sollen ist Führung gefragt.
00:44:58: Und das geht immer einher dass jede Führungskraft auch eigentlich sozusagen unterführt wird von den Mitarbeitenden weil die natürlich auch Machthebel haben.
00:45:07: Aber durch diese was du beschreibst wird es sehr offenbar und kommt sehr auf die Präsenz-Ebene.
00:45:15: Das Spannende ist ja vielleicht kennt ihr das auch aus Teamsitzungen?
00:45:20: Wenn man ... wenn man sehen kann, sind alle Personen anwesend.
00:45:26: Ja.
00:45:26: Meine Erfahrung ist die als Mensch mit nahezu Blindheit und ich weiß so, GlobalSophie bei dir ist das genauso.
00:45:33: Er kann in einem Raum mit hundert Leuten sitzen.
00:45:36: Wenn die alle schweigen bin ich allein.
00:45:38: Dann sind die anderen nicht da.
00:45:41: Und diese ... was du beschreibst Workshop im Dunkeln, da verschwindet dann die Person, die nichts sagen.
00:45:48: wirklich
00:45:50: Ja,
00:45:51: total.
00:45:51: Bist du heute
00:45:52: meine?
00:45:53: So und da kann man wunderbar daran arbeiten gibt es eigentlich eine gleiche Verteilung von Beiträgen?
00:46:02: wird jede Person gehört, wird jeder Person wahrgenommen weil in dem Moment wird der Höhen zum Wahrnehmen.
00:46:09: Das ist das finde ich unheimlich spannend.
00:46:11: ach da könnte ich ja so einen schönen Deep Dive jetzt gerade machen voll mein Thema.
00:46:15: tschuldigung
00:46:17: Da fällt mir auch ein, dass ich habe es neulich gerade gelesen.
00:46:22: Also insbesondere bei Jugendlichen wird ja viel... Es führt jetzt ein bisschen vom Thema weg aber ich glaube das ist trotzdem irgendwie super spannend weil es halt auch gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist mit dieser Anwesenheit, diese physische Anwesenheit und zwar hab' ich gelesen – das ist teilweise also weil die Social Media Nutzungen unter Jugendlichen eben immer wieder thematisiert wird und wir ja auch versuchen da irgendwie einen Umgang mit einer Antwort aufzufinden, dass tatsächlich untersucht wurde.
00:46:55: Dass die Kommunikation unter den Jugendlichen intensiver ist wenn sie sich nicht physisch in einem Raum befinden.
00:47:05: Also das heißt, ich sehe irgendwie ... Ich treffe meine Freundin und in einem Café oder wo auch immer und bin aber die ganze Zeit abgelenkt dadurch weil ich irgendwie auf Instagram oder TikTok oder was auch immer irgendwie oder chatte mit irgendwem.
00:47:20: Und die Person, die ich gerade nicht seh' Mit der ist die Kommunikation stärker als mit der Person, mit der ich mich grade in meinem Raum befinde.
00:47:30: Das erschriek Das ist
00:47:35: ja komplex.
00:47:35: Ich glaube, viele empfinden es... Das hat ja auch was damit zu tun, dass wir jetzt merken, dass z.B.
00:47:42: Hasskommentare einfacher sind wenn du nicht die Person direkt anschreist sondern wenn du sie eben vom Sofa gemütlich Zuhause aus einfach schneller in dein Telefon tippen kannst.
00:47:51: und ich glaube so ist das auch.
00:47:52: der Mut ist größer wenn ich der Person die ich total toll finde und der es aber nicht direkt sagen kann.
00:47:58: Vielleicht kann ich's aber in der Nachricht irgendwie schreiben oder verschlüsselt sagen.
00:48:02: Schön, das erinnert mich an die Zettel von früher.
00:48:12: Aber das ist schon, da ist vieles dran.
00:48:15: Sagt ja auch viel darüber aus, dass wir diese direkten Begegnungen brauchen.
00:48:20: Dass wir eben den wirklichen Kontakt und weg von so parasozialen oder eben nur digital sozialem Beziehung müssen und das nicht verlernt werden darf.
00:48:31: Und das ist ja genau ich dachte auch vorhin als ihr euch unterhalten jetzt so unsicherheiten abbauen.
00:48:37: Das kann man da ja auch total.
00:48:38: vielleicht merkt dann eben echt eine Person, nicht nur dass sie auf Unterstützung oder auf ein Teamwork angewiesen Sondern, dass da auch wirklich Unsicherheiten aufkommen und Ängste oder so.
00:48:50: Ich finde zwei Aspekte – wenn ich da kurz zwischenkomme schon nach für wir anderen, Entschuldigung bitte – zwei Aspekte noch sehr, sehr spannend.
00:48:55: Das eine ist diese Thema Synchrone A-Synchronekommunikation?
00:49:00: Also wird kommunizieren ja gerade Synchronen, weil wir sozusagen direkt in Kontakt sind.
00:49:06: Viel läuft ja aber auch über Messenger Services und was du beschreibst, Kommentaren Das ist ja eine Asynchrone-Kommunikation.
00:49:16: Da kann ich bestimmen, wann ich die konsumiere?
00:49:19: Wann ich wieder einsteige oder antworte.
00:49:21: und der zweite Punkt ist dieses übertragenen Sinne aber jetzt gerade auf Dialog in den Dark sehr spannend weil es dann so manifest wird diese gesehen werden.
00:49:35: Wisst ihr was ich meine also diese Ertog reagieren müssen, weil Synchrone Kommunikation und dabei auch noch beobachtet gesehen werden in meiner kommunikativen Gesamtheit.
00:49:50: Also weil der Körper kommuniziert ja nicht nur über die Sprache sondern ganz viel auch non-verbal usw.
00:49:56: Und jetzt sind ja Dinge, die über Social Media zum Beispiel, über Messenger Services und so weiter einfach abgeschnitten sind.
00:50:03: Deshalb brauchen wir diese Emojis, die dann auch viele anders verstehen.
00:50:07: Nachverzieber?
00:50:09: Ja, durchaus.
00:50:11: Und das ist ja spannend, dass ihr sozusagen dann so eine Art therapeutische Kommunikationsvorstufe seid, wo man sich langsam rattasten kann wieder synchron und persönlich miteinander in die Kommunikation
00:50:25: zu kommen.
00:50:26: Auf jeden Fall!
00:50:27: Das war ehrlich gesagt für mich auch einer der... Ich sag mal einer der Treiber, warum ich von Anfang an so begeistert war jetzt auch dieses Konzept nach Berlin zu bringen.
00:50:41: Weil mich nämlich genau das seit Jahren beobachte, dass wir uns einfach zu wenig mit... also zu wenig begegnen.
00:50:50: und damit meine ich wie alle in unseren jeweiligen Bubbles irgendwie leben.
00:50:58: Ja, nicht mehr... Nicht mehr ein Anderssein.
00:51:05: Wie auch immer jetzt geartet akzeptieren können oder nicht mehr verstehen können also nicht mehr verstehen können dass jemand irgendwie anders ist und andere Fähigkeiten, andere Herkunft, andere Ansichten oder was auch immer hat und das das uns sehr beschränkt wenn wir immer nur in diesen voneinander abgrenzen denken und nicht mehr in Gemeinsamkeiten und das dafür einfach Analoge und Synchrone Begegnungsräume braucht.
00:51:35: Total.
00:51:36: Ja, und insbesondere diese Thema gefühltet finde ich bei euch ja auch noch mal so spannend.
00:51:42: Ihr kennst nämlich auch aus den Simulationstrainingsegmachen also eine Viertel halbe Stunde mal ein bisschen siebelnert sein.
00:51:49: Da passiert nur nicht viel bei den Leuten.
00:51:51: Spannend wird es ja erst ab dreißig Minuten.
00:51:54: Und dann geht es ja auch los mit, da musste der noch nicht mal komplett dunkel sein sondern mit sozusagen einer Simulationsbrille.
00:52:03: Spindelgefühl, Kreislauf und so weiter also die auch die körperliche Reaktion das sich anfängt hat die Hirn umzuschalten was einen selber auch erstmal wieder unheimlich ins Fühlen bringt.
00:52:15: oh Gott in meinem Körper passiert etwas.
00:52:17: Das ist halt auch so ein Thema was ich merke da sind viele Leute nicht mehr Die sind so im Außen,
00:52:27: die
00:52:28: wirklich fühlen tun sie sich nicht mehr.
00:52:30: und gerade in diesem ganzen Stress der bei uns aktuelle Gesellschaftlichkeit passiert durch natürlich die Umstände wie es in der Gesellschaft ist aber auch durch diesen Medienkonsum.
00:52:41: Dass man sich ja nicht mehr richtig merkt und wenn die Leute mal anfangen sich zu spüren und raffen ach guck mal der andere fühlt ja dasselbe Weg Sieht zwar anders aus, hat was anderes hier andere Fähigkeiten und wie auch immer.
00:52:55: Aber die Fühle sind dieselben.
00:53:00: Ich habe viel im Demenzbereich, ich mache aktuell viel im Bereich Schulung für Demenz.
00:53:06: Und da ist halt diese Abgrenzung im Sinne von her, ich verstehe die Kommunikation der Person mit Demenz nicht mehr.
00:53:15: Und dann ist man schnell in so einer Dissoziation, man geht so raus und denkt sich ja die sind halt anders.
00:53:20: Aber da gibt es einen schönen Leitspruch Gefühle werden nicht dement.
00:53:23: also die gefühle die die Person hat sind dieselben und die einzige Möglichkeit darin Kontakt zu kommen und da jetzt der Schluss wieder zu euch sehe ich die parallele zu dem was ihr macht ist letztendlich diese sich seines eigenen fühlen gewahr werden und mehr über die gefülle als über das was reden.
00:53:43: Trifft es?
00:53:45: Ja, auf jeden Fall.
00:53:47: Also würde ich sofort unterschreiben, dass das ein sehr wichtiger Effekt ist.
00:53:57: Auf jeden Fall!
00:53:58: Ich
00:53:59: finde, das erkennt man schon nach so sechzig Minuten dort eine normale Führung.
00:54:04: Wenn das endet, ja in Hamburg so ein schönes Weltjahr wahrscheinlich vielleicht auch so macht.
00:54:08: Das endet dann hier an so einer Bar wo du dann getränkt bestellen kannst und dann auch nochmal... Dann wirst du auch eingeladen von dem Guide jede Frage zu stellen die du noch nicht gestellt hast auch persönliche Fragen zu stellen Und die Person entscheidet dann ob sie sie beantworten möchte.
00:54:22: Aber da merkst du schon an der Art, wie die Fragen gestellt sind.
00:54:26: Und das können wir beide ja beurteilen, Karsten, weil wir kriegen ja oft Fragen gestellt.
00:54:29: Wie ziehst Du Dich an?
00:54:31: oder so gängige Fragen?
00:54:32: Oder spürst Du... Ich werde manchmal gefragt, Spürst du eigentlich Gegenstände im Raum?
00:54:36: Ich so würde es nur mal meinen blauen Schienbein.
00:54:39: Natürlich!
00:54:40: Also
00:54:41: natürlich werke ich mir Gegenständen im Raum aber ich spüre sie nicht.
00:54:47: und Aber diese Fragen sind dann total irrelevant.
00:54:50: Dann kommen eben wirklich, du merkst einfach aufgrund der Erfahrungen die Menschen die letzten sechzig Minuten gemacht haben kommen ganz andere Fragen auf den Tisch und das ist schon irgendwie... Das ist jetzt eine elektrotische Evidenz von meiner kleinen Einblick aber das hat mich immer schon selber eindrückt.
00:55:06: Sag mal, welche Fragen kommen dann zum Beispiel?
00:55:08: Also du merkst eben das... also z.B.
00:55:11: hatte der eine jetzt gesagt dass er sich wirklich im Raum verloren hat und dass er jegliches Raum was ich am Anfang schon sagte Raumgefühl verloren hat Und er wollte einfach dann wissen wie das im Alltag funktioniert.
00:55:23: Dass man als Geburtsblindeperson jetzt zum Beispiel Wie man Raum erlebt und das ist ja nicht die erste Frage die Du als Binde oder Sehbinderte Person gestellt bekommst
00:55:31: auf einer Party
00:55:34: Das kannst du auch nicht Wahrscheinlich nicht fragen, wenn du diese Erfahrung nicht gemacht
00:55:38: hast.
00:55:40: Ja, du setzt sich ja auch nicht mit dem Thema Raum so auseinander?
00:55:42: Ne.
00:55:44: Ja genau.
00:55:47: Ja klar.
00:55:48: also ich würde dich auf jeden Fall... Also ich weiß nicht ob die immer... Ich glaube es gibt schon auch die anderen Fragen so viel.
00:55:55: Also ich glaube es gibts schon noch die anderen Frage wie machst du dies?
00:56:00: oder wie machst Du das aber jetzt vielleicht nahe... naheliegend da sind, so als für eine außenstehende Person.
00:56:09: Aber ja also ich meine letztendlich ist es auch so nicht vielleicht... Also ich habe ganz höre auch ganz viel von ehemaligen Besuchenden die dann auch erst im Nachhinein bestimmte Dinge klarer für sich empfinden, die einfach so geflasht sind von dieser sechzig Minuten Führung.
00:56:33: Ich glaube bei vielen ist es auch so dass sie erst mal das verarbeiten müssen was sie da erlebt haben und vielleicht ich habe das jetzt von einigen schon gehört die dann zuerst quasi nach Hause und lassen das nachwirken kommt dann erst ein oder zwei Tage später eigentlich da drauf, was das jetzt mit ihnen gemacht hat.
00:56:59: Also ich glaube dass es auch bei... also das habe ich jetzt wie gesagt auch schon häufiger gehört die dann erstmal so überwältigt sind von dieser Erfahrung und das noch gar nicht so richtig in Worte fassen können und dann im Nachgang das für sich nochmal so'n bisschen verarbeiten.
00:57:16: ganz spannende Fragen noch mal später kommen, diese Beschäftigten.
00:57:21: Na
00:57:21: ist schon eine tiefe Selbsterfahrung.
00:57:24: Ja, ja.
00:57:25: So ein... gibt auch Menschen die kommen darauf halt nicht klar und das ist so die Rolle des Guides, die darf man da auch halt nicht unterschätzen.
00:57:32: weil letztendlich wie viele Leute habt ihr in so einer Führung?
00:57:37: Ähm acht bis neun
00:57:39: Das ist schon ziemlich viel.
00:57:40: Ja.
00:57:41: Da ist richtig viel Also da auch am Ball zu bleiben.
00:57:44: Und falls da jemand wirklich mal wie in einer Geisterbahn Angst bekommt, die kommen natürlich dann noch schnell raus wieder, oder?
00:57:51: Ja
00:57:51: klar!
00:57:52: Da
00:57:52: muss man dazu sagen...
00:57:54: Ne, die werden dann angebunden
00:57:56: Die werden angefesselt und ... Nee, aber tatsächlich.
00:58:01: Das kommt immer wieder vor natürlich also nicht super häufig.
00:58:05: Also da ist natürlich das zum Beispiel auch so was man in dem Training eben dann auch lernt wie man vielleicht versucht auch eine gewisse Nähe zu den Teilnehmern herzustellen der gerade wirklich sehr mit sich kämpft und natürlich ihm gutes Gefühl zu geben.
00:58:22: und so Klar, wenn das gar nicht geht.
00:58:26: Das ist ja keine ... Das soll natürlich schon zum Nachdenken anregen und nicht jetzt sechzig Minuten nur Wellness sein.
00:58:37: Aber es, wenn sich jemand wirklich richtig panisch fühlt, dann klar, dann kommt der natürlich raus.
00:58:44: Ist doch nicht sowieso immer... Es fällt mir in dem Zusammenhang gerade ein mit dieser Angst
00:58:51: usw.,
00:58:53: Einige Leute fragen mich auch, ja aber ist doch nichts Kruseliges was ihr da macht oder?
00:59:00: Und ich
00:59:00: finde
00:59:00: es irgendwie... Also dieses okay Dunkel halt gruselig und wir wollen ja niemanden ärgern.
00:59:10: Wir wollen ja jetzt niemanden... Lassen wir dir hier eine Spinne über den Arm laufen und du kannst das nicht sehen oder so.
00:59:19: Das find' ich irgendwie interessant.
00:59:23: Ja, das ist... also nicht.
00:59:25: nicht immer, aber manchmal diese Assoziationen gibt.
00:59:28: Jetzt würden wir jetzt hier irgendwie ein zweites Dungeon ...
00:59:31: Ja, wollte ich ganz sagen.
00:59:35: Ich meine das spielt natürlich mit, dass Dunkelheit eine Uhrangst ist, die ja auch für viele Menschen mich eingeschlossen total funktioniert.
00:59:44: Also ich habe am meisten Angst irgendwo im Wald im Dunkeln alleine.
00:59:47: Ich könnte durch jede Straße in Berlin gehen und hätte weniger Angst, egal was Vergestalten wäre.
00:59:52: Wie gehe ich denn?
00:59:53: Einfach weil Einsamkeit und Dunkelheit überhaupt nicht gut abkann.
00:59:57: Und ich denke, das sind ja so Urengste!
01:00:00: Auch was du vorhin sagst ist, dass das ausgeliefert sein.
01:00:04: Dass man eben jetzt bezogen ist sich irgendwie anders zu helfen.
01:00:08: Das sind natürlich Aspekte die da auf jeden Fall mit rein spielen... dass eben was du vorhin sagtest, das ist manchmal auch irgendwie erst mal sacken muss.
01:00:16: Ist ja auch einfach so wünschenswert.
01:00:19: denn das ist ja genau die Erfahrung von der wir ja auch wissen, dass sie uns in diesem ganzen Teilhabe-Komplex weiterbringen.
01:00:25: wenn wir Menschen haben, die irgendwo weil Sie in Ihrem Umfeld Betroffene haben oder weil Sie selber betroffen sind oder weil sie eine Erfahrung einmal in dieser Form machen durften dann eben einfach hoffentlich ne ganz andere Perspektive auf das Thema Inklusion und Teilhaber haben.
01:00:42: Ja, ja und aber.
01:00:46: Ihr habt da halt auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
01:00:49: also das hat dann wirklich im Nachgang zu so Simulationstraining zu diesem Othering kam nach dem Motto hier nicht sozusagen ich habe deine Gefühle gefühlt.
01:01:04: Das seht ihr meine?
01:01:05: Also dass Leute zu mir gesagt haben ja ich hab dich voll gefühelt.
01:01:10: Und wenn ich gesagt habe, nee, Stockmar du hast deine ... Du hast eine Erfahrung gemacht.
01:01:15: Die hat mit Thema Blindheit aber nur relativ wenig zu tun weil du weißt du bist in einem sicheren Raum es hat einen Anfang und es hat ein Ende.
01:01:24: Du kannst jederzeit wieder raus und das ist halt nicht die Simulation.
01:01:28: vielleicht noch mal so.
01:01:30: meine Meinung.
01:01:30: dazu kannst du gerne um etwas zu sagen wie Diana wie ihr das seht im Grunde so wirklich blindheit simuliert ihr dann nicht Meine Blindheit, man steht früh morgens offen, geht abends ins Bett und der gesamte Alltag ist strukturiert.
01:01:44: Und diese Framing, ihr schafft eine Erfahrung zum nachempfinden gewisser Aspekte einer visuellen Beeinträchtigung.
01:01:54: aber im Sinne einer wirklich Leben mit Behinderungserfahrung ist es natürlich nur sozusagen ein geringster Prozentsatz zu dem was so einem Leben mit Behinderungen dazugehört.
01:02:07: Ja klar, also da erheben wir das können wir natürlich nicht.
01:02:10: Wir können nicht den Anspruch erhebt dass wir da jetzt nur im entferntesten wirklich das spürbar machen was das bedeutet weil wie du schon völlig richtig gesagt hast ich weiß ja ich kauf mir ein Ticket für die Führung und weiß okay das mache ich jetzt sechzig Minuten und dann ist wieder alles so wie vorherne das ist ganz klar.
01:02:32: trotzdem ist es eben ein Versuch, miteinander in Gespräch zu kommen.
01:02:37: und was glaube ich neben diesen Themen, die jetzt mein Nachdenken anregen und mich sozusagen im Nachhalt auch mit dem Thema beschäftigen.
01:02:52: Ist ja alleine schon diese Tatsache des, was ich ganz oft wahrnehme.
01:03:02: Betroffene eben sagen, dass das zum Beispiel ... Ich hatte das jetzt letzte Woche als ich mit meiner Kollegin diese Interviews geführt habe.
01:03:12: Und dann haben wir Mobilitätstraining auch gemacht.
01:03:14: also wir sind ja am Potsdamer Platz und haben dann sozusagen ... Sind das ein paar Mal abgegangen?
01:03:22: Dann hat sie zu mir gesagt so, du lässt mich mal alleine versuchen nur wenn ich zehn Minuten irgendwie ganz in einer andere Richtung, zehn Meter in eine ganz andere Richtung laufe.
01:03:33: Dann greifst du ein.
01:03:35: ansonsten mache ich das jetzt alleine und dann lief ich also neben ihr her und da kam wirklich schon zwei oder drei Personen die sie auch einfach anfassen ohne sie vorher anzusprechen zum Beispiel.
01:03:50: Das ist sozusagen so eine Sache.
01:03:52: okay man das ist vielleicht aus dem gut gemeinten Reflex heraus, aber es ist natürlich schrecklich wenn ich auf einmal irgendwie angepackt werde und ich weiß überhaupt nicht was mit mir passiert.
01:04:07: Und das ist die eine Reaktion.
01:04:08: und die andere Reaktionen ist ja ich mache gar nichts weil ich nicht weiß welchen Berührungsängste habe diese zwei unterschiedlichen.
01:04:16: also könnte auch gerne noch mal sagen wie jeder wahrnehmend Das sind für mich so zwei typische Reaktionen, die entstehen weil ich es halt nicht besser weiß.
01:04:26: Genau.
01:04:26: Und das ist halt etwas was wir auf jeden Fall natürlich versuchen mit so einer Erfahrung auch also dafür zu sensibilisieren einfach und dass ... Ich sag mal am Ende, dass wir irgendwie besser miteinander im Alltag auch umgehen können Dass wir weniger... dass wir auf der einen Seite weniger Berührungsängste haben wenn wir unsicher sind, vielleicht einfach mal nachfragen.
01:04:51: So wie man es sonst auch macht.
01:04:54: und überhaupt dieser inklusive Gedanke, wir versuchen halt irgendwie uns gegenseitig zu respektieren und miteinander zu leben.
01:05:06: Ja also das finde ich nämlich auch und ich würde Karsten dir da auch trotzdem widersprechen weil ich finde natürlich kann man keine Behindererfahrung abbilden auch nicht mit einer Summonerzungsbrille oder.
01:05:17: Aber ich finde trotzdem, dass der Einblick in das Leben... Also das merkst du ja wahrscheinlich auch in deinem Freundeskreis.
01:05:24: Ich merke das jedenfalls in meinem Freundes Kreis und das kriege ich auch gespiegelt.
01:05:27: Dass die Menschen, die mit mir alltäglich zu tun haben natürlich mitbekommen was es bedeutet Sie können es nicht hundertprozentig nachempfinden, sie werden es nie hundert prozentig.
01:05:37: Also müssen sie auch nicht!
01:05:37: Ich muss auch nicht nachempfinden wie sich ein Mörder fühlt um zu wissen dass er ins Gefängnis gehört.
01:05:42: Ja also das sind ja ganz...das ist darum geht's ja nicht.
01:05:45: Es geht darum, dass man dafür sensibilisiert und nicht hundeprozentig jetzt dann ich fühle dich abbildet sondern dass man für den überhaupt sensibiliert damit genau das was du eben beschrieben hast wie Diana dass diese Hilflosigkeit und die Berührungsängste, das eben nicht passiert.
01:06:01: Und wir uns dann irgendwann auf so eine Art Etikette einliegen können, dass eben das Fragen darf ich Ihnen helfen?
01:06:09: Soll ich Sie anfassen?
01:06:11: Wir hätten Sie es gerne!
01:06:12: Also weil das kennen wir natürlich auch aus dem Alltag Das ist glaube ich für meine Mobilitätstrainerin ihre größte Aufgabe Einerseits, aufpassen muss das nichts passiert.
01:06:24: Dass wir uns nicht verunglücken und der zweite Aufgabe ist Passanten daran zu helfen einzugreifen damit der Trainingseffekt erhalten bleibt.
01:06:33: Und ich meine durch Hilfe im Alltag in der Publikität ja durchaus erwünscht aus meiner Ansicht jedenfalls aber eben achtsam.
01:06:43: also dass man das eben wohl formuliert
01:06:47: Du, wir sind nicht soweit voneinander entfernt.
01:06:50: Die Klobe hat mir bloß einfach wichtig ist diese Thema Behinderung kannst du ja nicht simulieren.
01:06:57: Nein das sagt ja auch keiner!
01:06:58: Das ist sozusagen für mich so der Wichtekernpunkt.
01:07:03: und diese Situative mal anfühlen die zum Beispiel im Dunkeln einfach mal angefasst werden von irgendwo, wo man es nicht mitbekommt ist schon sehr spannend.
01:07:16: Ich erschreck mich immer wahnsinnig und das ist ehrlich gesagt die größte... Das hat den größten Leereffekt bei den Personen weil sich dann auch erschrecken, dass ich mich erschrecke.
01:07:25: Die machen das nur ein zweites Mal.
01:07:26: Ja
01:07:27: ja ja.
01:07:28: Genau und dieser Punkt halt da gehe ich ja mit, weißt du?
01:07:34: Was mir plus immer wichtig ist diese Trennung zwischen Mein Leben, meine Erfahrung.
01:07:40: Dein Leben, deine
01:07:40: Erfahrung.".
01:07:41: Also das hat sozusagen die Person für sich selbst eine Erfahrung gemacht und nicht die Erfahrung von einer anderen Person.
01:07:48: Aber da bin ich halt auch... Das ist mein Job.
01:07:50: Entschuldigt bitte wenn ich so präzise bin aber ich seht halt dass es jenseits oft anders verstanden wird.
01:07:57: Deshalb ist es mir wahrscheinlich auch so wichtig das jetzt nochmal hervorzuheben.
01:08:01: Sieht's mir nach, bitte.
01:08:03: Aber muss ich auch sagen... Ich mach' gar nicht die Erfahrungen!
01:08:05: Also ich glaube der erste Satz den man ja oft hört ist dass sie sagen, ich kann es ja nicht nachvollziehen wie du dich fühlst.
01:08:12: also die sagen dann ja nur so..ich kannt vielleicht nur ansatzweise nachvollziehend wie das ist wenn ich meine Brille nicht aufhabe oder sowas ne?
01:08:19: Also solche Sprüche kommen aber es ist...ich glaube es ist den meisten Menschen schon bewusst, dass dies nicht durch einen easy fix mal eben sich in so eine Rolle komplett reinversetzen
01:08:30: kann.
01:08:30: In deiner Bubble
01:08:33: Ich spreche sehr viel mit Passanten, weil ich da sehr viel unterwegs bin.
01:08:37: Ich sage ja immer, ich lerne jeden Tag viele Leute kennen.
01:08:39: Weil ich einfach so viel Mobilität messe ich unterwegs bin und bevor ich mich quäle, frage ich halt immer Leute und spreche selber immer Leute an.
01:08:45: Unsere Passantenflüsterin Sophie.
01:08:47: Ja,
01:08:48: reden!
01:08:49: Sehr vielen Leuten im
01:08:50: Alltag.
01:08:53: Ja am Ende ist es glaube ich auch einfach so... Es ist ein Versuch.
01:08:58: Und es gibt, es braucht halt viele, viele Versuche, viele Ansätze um.
01:09:07: ich sage mal und auch immer wieder das was ich vorhin schon sagte dieses Auch immer wieder neue Anstöße.
01:09:14: also ich glaube es reicht auch nicht wenn ich einmal diese Erfahrung mache Ich glaub halt dass das ist immer wieder Situationen braucht, die mich auch wieder noch mal zurückholen.
01:09:25: Weil ich im Alltag dann sonst ja ist doch dann irgendwie wieder verdränge oder und insofern ist es da ein kontinuierlicher Prozess.
01:09:35: Und ich glaube das ist auch wichtig, dass nochmal zu betonen, Ja, nicht einmal so.
01:09:45: Ich mach jetzt die Erfahrung gemacht und dann bin ich sozusagen plötzlich empathisch durch die Gegend.
01:09:51: also so einfach ist es natürlich nicht.
01:09:54: Also kein Heilsversprechen?
01:09:59: Nein!
01:10:00: Kein Heils versprechen.
01:10:01: aber es ist ein Versuch miteinander ins Gespräch zu kommen und sensibler im Umgang miteinander zu sein.
01:10:10: Du, da bin ich auch wie Werner.
01:10:11: Wie gesagt also die Diskussionen, die verschiedenen Perspektiven, die so vielen gerade sehr schön abbilden.
01:10:17: Die bilden ja auch sozusagen eine Gesamtdiskussion zu diesem Thema dar.
01:10:21: Ich finde es aber ihr habt's toll geframed mit dem Begriff Dialog im Dunkeln und nicht Dialog mit den Blinden.
01:10:27: Das wäre auch ein Übnis oder erlebt den Blenden sei selber blind oder wie auch immer.
01:10:33: also von daher.
01:10:34: Ich find das Framing von euch echt schön Und die, was ihr da anbietet macht auch neugierig.
01:10:41: Weißt du?
01:10:42: Und es ist schon... und das muss man ober sagen, Schapodet ist Hochanspruchsverbot, die ihr da macht!
01:10:47: Ja also ich stelle mir auch diese ganze Bauphase jetzt extrem aufwendig vor.
01:10:52: Ich habe ja früher im Messe- und Eventbereich gearbeitet.
01:10:56: Diese Aufbauphasen waren immer extrem.
01:11:00: Ja und also super spannend natürlich weil's natürlich auch total viel Spaß macht.
01:11:05: aber Es gibt ja auch so ein paar bürokratische Hürden oder Herausforderungen, sagen wir es so.
01:11:15: Also das ist wirklich interessant weil wir natürlich also alleine dieses ganze Thema Brandschutz und Wutausgänge und so... Das ist natürlich bei uns nochmal potenziert dadurch, dass wir ja natürlich auch keine... Natürlich gibt es kein sichtbares Notausgangszeichen.
01:11:37: Weil es ist eben die komplette Dunkelheit und das stellt auch viele mit dem Baubeschäftigten vor neue Erfahrungen.
01:11:56: Genau, und erzähl doch noch mal genau wo ihr jetzt seid.
01:11:58: Ihr seid ja wirklich im Herzen von Berlin.
01:12:01: War bei jetzt eine super Location?
01:12:03: Genau wir sind also in the place das wird vielleicht einigen noch bekannt sein unter dem alten namen Potsdamer Platzakaden.
01:12:13: die wurden ja vor einigen jahren umfangreich saniert also wirklich unmittelbar auf den Potsdama platz sozusagen.
01:12:19: Und tatsächlich ist es ne fläche im Untergeschoss Die auch direkt mit dem mit dem Regio- und S-Bahnhof verbunden ist.
01:12:28: Also man kommt sozusagen direkt, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, dann kommt man im Prinzip direkt von dem S-bahn- und Regiobahnhof auf unsere Fläche drauf.
01:12:41: Und ja das ist tatsächlich ganz schön weil der Potsdamer Platz... Wir wollten nicht, ich hatte das ja vorhin schon so ein bisschen gesagt dass wir eben auch durchaus ein touristisches Angebot sein wollen, also durchaus eben dieses Berlin-Erlebnis erfahrbar machen wollen.
01:12:57: Und da ist es natürlich toll wenn man auch möglichst zentral ist und für die Berlinerinnen und Berliner die ja doch ich würde mal sagen zumindest mal einen Zwiegespalten das Verhältnis vielleicht zum Potsdamer Platz haben.
01:13:13: Ach warum denn?
01:13:15: Warum denn?
01:13:16: Ja, ich finde tatsächlich ... ja.
01:13:20: Es wird oft irgendwie so, es ist irgendwie ein bisschen steril und findet nicht so richtig Leben dort statt.
01:13:27: Und ich muss sagen, ich hab das jetzt ... Ich bin natürlich jetzt zwangsläufig relativ häufig auch da und sag irgendwie, ach, ich glaub schon dass das einen Platz ist der oder eine insgesamt Leggigen die total viel Potenzial hat weil's eigentlich Es gibt jetzt noch mehrere Fußgängerzonen, also es ist sozusagen durch.
01:13:47: Es gibt eine Top-Anbindung und es gibt mittlerweile auch ein ganz gutes gastronomisches Angebot.
01:13:54: Also ich wünsche es dem Potsdamer Platz wirklich sehr nicht nur aus Eigenut sondern insgesamt.
01:13:59: dass dadurch auch so ein bisschen mehr urbanes Gefühl für Berlinerinnen und Berliner entsteht würde ich mir wirklich sehr wünschen.
01:14:11: Im Umfeld gibt's ja auch sehr, sehr viele Hotels und die wünscht klar.
01:14:16: Die sagen natürlich alles was diesen Platz, was zusätzlich kulturelles oder gastronomisches Angebot schafft ist für alle gut.
01:14:25: Natürlich für die Touristen, also für alle die Berlin besuchen aber natürlich auch für die Leute in Berlin wohnen denn wie gesagt das ist halt top angebunden nicht so ganz unwichtig ist, dass die auch gut zu ihrem Arbeitsplatz kommen
01:14:44: können.
01:14:45: Total wichtig!
01:14:46: Berlin hat halt ein großes Problem der Minimum drei verschiedenen Stadtzentren allein durch die Teilungsschichte Alexanderplatz Kurfürstendamm dann noch ein bisschen Friedrichstraße und dann holt noch der Potsdamer Platz dazu der halt leider halt architektonisch.
01:15:01: das war ja damals schon zur Errichtung da waren die Mainhettenfenzen ein bisschen am Planungsbüro Ähm...
01:15:10: Also ich glaube aber, dass wir sind da auch sehr umgeduldig in Berlin.
01:15:15: Wir haben natürlich auch die Luxus, dass viele Kiezse sehr attraktiv sind und man oft gar nicht wirklich seinen Kiez verlassen muss, um perfekt kastronomisch abgefügt zu werden und verschiedenste Einstrücke und Angebote zu haben.
01:15:30: Aber ich glaube das wir es uns ja allein stadtplanerisch gar nicht leisten können so eine zentrale Fläche irgendwie dann verweisen zu lassen.
01:15:36: Da wird sich sowies in London dann plötzlich die Doglands total hit wurden und jetzt irgendwie der heiße Scheiß, das wird sich schon entwickeln.
01:15:45: Da bin ich mir ganz sicher.
01:15:46: also sowas braucht auch manchmal so ein bisschen Zeit und es geht dann auch durch ups-und downs.
01:15:50: aber ich bin mir ganz klar dass das sich groß entwickelt weil sind ja wirklich viele interessante Philharmonie die Stabi ist im laufen her du hast dann direkt
01:16:00: den Tiergarten Neuen
01:16:01: Nationalgeräte da kommt er noch dieses neue Contemporary Artus genau dies auch.
01:16:09: Also da habe ich gar keine Sorge, dass das zu.
01:16:13: Ja es gibt jetzt tatsächlich so ein bisschen diese Überlegung auch die Stadt in der Stadt sozusagen daraus zu machen weil du kannst theoretisch alles am Potsdamerplatz erleben.
01:16:31: Jetzt ist ja seit Herbst letzten Jahres, glaube ich, Sakti Soleil auch dauerhaft dort und genau die anderen kulturellen Angebote hat er schon genannt oder einige davon also Philharmonie und nationalgalerie usw.
01:16:43: Und natürlich Shopping und Gastronomie.
01:16:46: und ja es ist Ich würde es ich wünsche den Platz tatsächlich auch weil Es ist wirklich es ist so zentral und es ist Ja auch finde ich ein Teil auch wenn jetzt Also ich kann mich erinnern das erste mal als ich in berlin war Das war, da war ich auf Klassenfahrt in Berlin und da war der Potsdamer Platz eine Baustelle.
01:17:10: Und damals war das die größte europäische Bau oder größte Baustell Europas.
01:17:16: Ich meine dass es ja vielleicht wie du sagst also viel vielleicht muss man auch ein bisschen geduld haben und ja es gibt immer mal wieder vielleicht Geschmäcker ändern sich, auch was die Architur betrifft und so.
01:17:27: Aber irgendwie ist es ja doch ein ganz wichtiges Stück Geschichte von Berlin.
01:17:35: Ja total.
01:17:39: Sag mal das haben wir jetzt irgendwie am Anfang so ein bisschen übergangen.
01:17:42: aber es würde mich trotzdem auch nochmal interessieren bis hier ein kleiner Schiff wie bist du denn eigentlich?
01:17:48: Ich hatte ja im Anfang gesagt du hast auch viele Bereiche Nachhaltigkeit gemacht.
01:17:52: Wie bist du dann beim Dialog im Dunkeln oder im Dialogexperience gelandet?
01:17:57: Ja, genau.
01:17:58: Also ich habe tatsächlich – also vielleicht sage ich das noch kurz dazu – ein kleines Ehrenamt und zwar engagiere ich mich bei dem Arzt in Nature Social Club.
01:18:09: Das ist sozusagen ein kleiner feiner Verein der sich so an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Natur Ja, beschäftigt und wir organisieren nur für unsere Mitglieder aber auch für alle anderen die Lust haben.
01:18:26: So Salons also an dieser Schnittstelle von Kultur und Natur, also so ein bisschen... Ja cool!
01:18:35: Nächstes Mal seid ihr herzlich eingeladen wenn ihr eure Quarantäne richtet?
01:18:38: Danke schön!
01:18:40: Und findet das draußen oder an verschiedenen Orten statt?
01:18:43: An verschiedenen Orte.
01:18:45: Also oft sind wir in Galerien und manchmal sind wir aber auch in anderen Eventlocations, also im Zukunft wird man vielleicht auch mal einen Salon bei uns platz erleben können, bietet sich ja dann an.
01:19:02: Nias geht wirklich immer so ein bisschen darum, also einerseits diese ... Schnittstelle oder diese Schönheit der Natur irgendwie zuholtigen und sagen, unser Planet hat so viele Schätze.
01:19:19: Wir wollen eben diesen manchmal ein bisschen negativ behafteten Begriff der Nachhaltigkeit eigentlich eher die Natur in den Vordergrund stellen und dass die Erde nicht gerettet werden muss weil sie sozusagen einfach so viel zu bieten hat und auf der anderen Seite ja eben alles, was ich sage mal auch durchaus wie Natur in der Kunst oder in der Kultur eben eine Rolle spielt.
01:19:48: Und dann die Salons sind ausgerichtet immer an dieser Schnittstelle und können sich mit städtebaulichen Themen beschäftigen aber auch mit gesellschaftspolitischen.
01:20:00: für mich ist, weil du ja nach dem Grund irgendwie fragtest wie ich jetzt zu Dialog gekommen bin.
01:20:07: Tatsächlich vor allen Dingen diese natürlich auch die Freude an der Natur hat jetzt mit Dialog vielleicht nicht so viel zu tun sondern eher so dieses Gesellschafts- und sozialpolitische Variante der Nachhaltigkeit oder Säule der Nachaltigkeiten.
01:20:22: also Wie können wir eigentlich besser miteinander zusammenleben?
01:20:26: Und wie können uns besser verstehen, aus unseren Bubbles heraustreten und miteinander ins Gespräch kommen.
01:20:38: Weil ich denke es geht immer darum den anderen nicht vielleicht der andere sein zu wollen oder zu werden aber zumindest jemandem es auszuhalten, dass jemand etwas anderes denkt und dass jemand was anderes fühlen kann vielleicht.
01:20:59: Dass jemand andere Fähigkeiten und Kompetenzen hat aber das eben auch auf der anderen Seite etwas ist, was uns alle eigentlich reicher macht also die Erfahrung miteinander.
01:21:12: und dieses Konstrukt oder dieses Konzept beschäftigt mich halt schon viele Jahre.
01:21:21: In meiner vorherigen Position war ich, habe ich Buddybear Berlin verantwortet einige Jahre und da geht es eben auch darum dass man über das Kennen lernen eigentlich ein besseres Verständnis miteinander gewinnt.
01:21:36: Und ich finde eben das sehr überzeugende Konzept von Dialog im Dunkeln ist zum einen dieses Lernen über Erfahrung eben nicht über akademisierten Zugang sozusagen zu suchen, der viele Menschen vielleicht auch schon wieder ausschließt.
01:21:58: Weil es einfach viele Menschen sagen so oh nee da habe ich jetzt keine Kapazitäten mich damit zu beschäftigen sondern eher ganz, ich sag mal ganz einfach.
01:22:08: Du kannst bei uns einfach was erleben und wir dir bewerten dich auch nicht für das, was du jetzt tust oder wie du dich im Alltag irgendwie verhältst, sondern du kannst erstmal deine eigenen Erfahrungen sammeln und wir hoffen dass wir dir damit ein paar Anstöße für dein Leben geben können.
01:22:28: sehr viel überzeugender oder was heißt, sehr viel überzeugener.
01:22:32: Aber ich glaube es braucht einfach beides und es braucht natürlich auch das akademische Erklären.
01:22:40: aber ich glaube Es braucht eben um Zugang zueinander zu finden Auch einen einfachen Einstieg.
01:22:49: Das finde ich eben sehr überzeugend Und das liegt mir auch am Herzen und tatsächlich auch jetzt beim Dialog.
01:22:57: Das können ja auch Kinder zu uns kommen.
01:22:59: Die sind sehr herzlich willkommen.
01:23:01: und dieses ganze Thema Bildung, kündliche Bildung oder außer-schulischer Lernort.
01:23:12: Wir müssen eigentlich die Basis möglichst frühzeitig legen dann haben wir später vielleicht manche Probleme gar nicht im besten Fall.
01:23:23: Und das finde ich eben sehr überzeugend.
01:23:25: und deswegen war es für mich, als ich gehört habe.
01:23:28: Als ich die handelnden Personen kennengelernt hab und gehört hab dass in Berlin damit mit dem Gedanken gespielt wird einen Space aufzumachen, war ich sofort... Ja, hab ich sofort den Finger gehoben.
01:23:43: Was mir gleich eingefällt, weil wir die letzten Mitarbeiter von dir trafen haben, seid ihr da oben mit dem Futurium im Kontakt?
01:23:48: Weil du würdest grade so beschrieben hast der Ansatz ist ja ähnlich auch zum Futuruum.
01:23:53: Weißt du noch so viel?
01:23:56: Ja...
01:23:58: Oder habe ich da jetzt eine Fehlschalte im Kopf?
01:24:04: Das Futur ist schon ein klassisches Museum für moderne und
01:24:08: Zukunftsvision.
01:24:10: Da kannst du auch ein bisschen was proaktiv, gerade Kinder können da so durchlaufen und können dann an verschiedenen Stationen dingen... Also es hat schon mehr Mitmachcharakter als jetzt eine gemälde Galerie auf jeden Fall Also, aber das Mindset ist wahrscheinlich ein ähnliches.
01:24:26: Wenn du das da
01:24:27: anspielen... Genau!
01:24:28: Das bedeutet meine ich halt diese Begriffe der mir nicht vergleichbar vom Angebot her, definitiv nicht.
01:24:34: Aber was ich so bei dir ausgehört habe wie Werner, ist die Lust nach einer nachhaltigen Neugier zu schaffen.
01:24:43: Ja, weil letztendlich geht es ja darum entgültig bilden können wir Menschen nicht.
01:24:47: Wir können bloß halt versuchen ihnen langfristig Neugier zu machen.
01:24:52: die bleibt halt und am Ball zu bleiben um zu lernen.
01:24:55: Ich mache jetzt zum Beispiel bei uns an der Schule das ist ja eine Grundung weiterführende Schule Meistens mit den Grundschülern, ich würde es immer gerne mit den Älteren auch machen.
01:25:05: Eben so einen Tag wo die dann da sitzen und ich ein bisschen was erzähle und eben einfach diese Flugzeug-Schlafmasten mitbringe und Langstöcke
01:25:12: usw.,
01:25:13: bei UNO-Karten und so.
01:25:16: Und ich habe der Leiterin ja schon gesagt als ich nullig von eurem Event kam dass wir auf jeden Fall wenn das neue Schuljahr beginnt ab Herbst, weil bei euch eindaufen werden.
01:25:27: Weil ich denke, dass ist dann schon noch mal für so eine Sechzig Minuten ne andere Erfahrung für die Kinder und das wäre bestimmt toll.
01:25:36: Und du kannst natürlich auch also das haben wir auch.
01:25:39: es gibt teilweise auch schon Unterrichtsmaterialien.
01:25:42: aber das ist auch was woran ich gerne für Berlin speziell auch nochmal arbeiten möchte Also das auch so ein bisschen mit Vor- und Nachbereiten in Unterrichtsmaterialien einfach zu verknüpfen, dass man wirklich nochmal welche Fragestellungen ergeben sich daraus eigentlich für uns im Nachgang vielleicht.
01:26:02: Auch wovon damit man sozusagen nicht nur dieses also nicht nur ich sage mal mit diesem einen Erlebnis praktisch alleine bleibt hinterher, sondern dass man sagt okay wir versuchen jetzt auch noch mal verschiedene Ebenen uns zu erschließen.
01:26:16: Also sowohl was die Barrierefreiheit angeht aber natürlich gerade im Kinder- und Jugendalter ist dieses Thema Mobbing extrem zentral.
01:26:29: Und glaube ich ja einfach nochmal ... Wir hatten zuhin schon mit dieser Zugschreibung, wenn man sich ausschließlich auf visuelle Sinne konzentriert.
01:26:46: Das ist natürlich im Schulalltag sehr präsent immer noch und dass das Schülerinnen gemobbt werden, weil sie irgendwelchen Kategorien da nicht entsprechen.
01:26:59: Aber genauso vielleicht ... auch eine Mobbing erfahren, weil sie vielleicht eine Sprache nicht richtig sprechen oder was vermeintlich nicht so gut können.
01:27:13: Also ich glaube das ist sozusagen gerade für Schülerinnen und Schüler ganz wichtig dass man da möglichst hinterher breit bearbeitet, weil es eben ganz viele Ebenen betrifft und ich glaube für Jugendliche Ja, da einfach eine sehr nachhaltige Selbst- und Fremderfahrung sein kann.
01:27:39: Total!
01:27:43: Wie ist es mit bei euch?
01:27:44: Weil du gerade sprichst, dass er schön gesagt hat, es gibt sehr unterschiedliche Reflexionsebenen.
01:27:51: Habt ihr da schon so einen... Also im Nachgang wenn ich dann an der Bar sitze, ist das dann komplett offen was reflektiert wird oder leitet ihr das auch ein bisschen?
01:28:02: Meinst du bei so, ich sag mal in Anführungsstrichen einer normalen Tour oder...
01:28:07: Genau.
01:28:08: Ja also bei einer normaler Tour die sechzig Minuten dauert ist das würde ich sagen sehr individuell.
01:28:19: Also dass es wirklich hängt wirklich davon ab wie die Dynamik der Gruppe ist und da versucht er oder die Geit wirklich auf die Bedürfnisse und auf die jeweilige Situation eben einzugehen.
01:28:35: Da ist ja auch die Reflexion sag ich mal, also die Reflektionszeit sehr beschränkt.
01:28:42: Und weil es halt einfach ... Die Tour ist dann halt irgendwann vorbei.
01:28:47: Wenn man wirklich tiefer gehen möchte, kann ich ihm empfehlen tatsächlich eher so im Workshop-Reich Zu uns zu kommen und da wirklich eine Fragestellung dann mitzunehmen oder das zu bearbeiten.
01:29:06: Das können wir jetzt in so einer sechzig Minuten Tour natürlich nur bedingt machen.
01:29:12: Na verziehbar, wunderbar!
01:29:17: Habt ihr denn schon sozusagen so ne Preisliste?
01:29:21: also damit mal die Menschen, die uns jetzt hören auch wissen was erwartet sie?
01:29:27: Wie viel müssen sie jetzt, wenn sie zehnmal kommen wollen?
01:29:30: wie viel müssen wir sparen.
01:29:32: Ab wie viele Besuche jetzt?
01:29:33: Rabatt
01:29:35: mehrfach rabatt ja eine so eine treue Karte oder sowas.
01:29:40: Wir haben noch gar nicht über nachgedacht.
01:29:43: tatsächlich wird es so sein dass wir mit einem dynamischen System wohl arbeiten werden.
01:29:52: Das heißt, wir belohnen auf jeden Fall diejenigen, die frühzeitig buchen möchten und das schien uns sozusagen zum einen irgendwie ich sag mal sozial verträglich zu sein weil wir sagen okay der oder diejenige der vielleicht sich langfrist oder schon ein bisschen im Vorfeld irgendwie Gedanken macht.
01:30:17: Der soll auch belohnt werden.
01:30:21: Aber es wird sich, also es wird auch eine spezielle Preis Range für Schülerinnen und Schüler gehen.
01:30:28: Also reduzierte Preise um die fünfzehn Euro.
01:30:33: So geh mal darum und für Erwachsene wird's ein bisschen mehr sein.
01:30:38: Das werden unter zwanzig Euro sein aber so in dem Rahmen.
01:30:44: Und dann wie gesagt kann das sein dass wenn Dass es dann zu bestimmten Zeiten bisschen günstiger ist und zur anderen Zeit vielleicht ein bisschen mehr.
01:30:55: Ja, super!
01:30:56: Und Blinde bezahlen nicht?
01:30:57: Weil den zeigt er nicht neuer?
01:30:59: Weil jetzt Scherzhaft.
01:31:00: Entschuldigung.
01:31:02: Also tatsächlich gibt es ja auch... Es gibt viele Blinde die auch kommen und die Ausstellung erleben.
01:31:09: also das ist... Da kann ich natürlich jetzt aus Berlin keine eigenen Erfahrungswerte wiedergeben, weil wir noch nicht geöffnet haben außer zu der Preview.
01:31:20: Aber weiß ich von anderen Standorten auf jeden Fall, dass das wirklich immer wieder regelmäßig auf jeden fall der Fall ist und das soll ja auch so sein.
01:31:32: also wollen für alle ein Erlebnis bieten, auf jeden Fall.
01:31:37: Na ja klar ist er auch sozusagen man kann dir sozusagen auch das eigene Umfeld mal mit in diesen Raum nehmen um dann besser auch mit dem eigenen Umfeld ins Gespräch zu kommen.
01:31:46: Genau
01:31:46: und das war ja das dann diese verschiedenen Dialoge, wer die wir früher schon gesprochen hatten also der Dialog mir selber aber auch der Dialogue mit meinen Mitbesuchenden beziehungsweise mit meinem Anhang den ich mitnehme in die Ausstellung Genau.
01:32:04: In Hinblick auf die Zeit, also weil der Kaffeebecher langsam schon so sich zuneigt... Ja!
01:32:09: Zuneigeneigt?
01:32:11: Neigeneigt!
01:32:13: Wie sagt man das richtig?
01:32:15: Zuneige geht?
01:32:16: Zunegegeht!
01:32:18: Im Ende
01:32:20: neugierig?
01:32:21: Der leere Neugier
01:32:22: ist einfach leer.
01:32:23: Kein
01:32:24: Kaffee mehr!
01:32:25: Das heißt
01:32:26: halb leer oder ganz leer, oder?
01:32:28: Nein, das war richtig
01:32:29: leer.
01:32:32: Ich würde mich jetzt noch mal kurz zusammenfassen und sagen wann die ihr Plan zu öffnen und dann auch Öffnungszeiten was da so geplant ist.
01:32:43: Also wir öffnet am fünfzehnten Oktober Und Öffnungszeiten sind erst mal von Montag bis Samstag, von zehn bis neunzehn Uhr.
01:32:54: Und vielleicht das gucken wir mal ob wir dann irgendwann auch mal Sonntags öffnen, also erstmal sind es die sechs Tage und ja...
01:33:06: Genau.
01:33:07: Und ich weiß nicht, ob wir da irgendwann mal im Vorgespräch drüber gesprochen haben, aber mir war so dass man auch jetzt vielleicht perspektivisch nicht sofort, aber dort auch Events veranstalten kann, ne?
01:33:17: Dass man den Raum auch üben kann und sagen kann, ich möchte die Bar buchen für ein Event oder eine Lesung oder Musik oder so,
01:33:24: ne?!
01:33:24: Genau!
01:33:25: Danke nochmal für den kleinen Reminder.
01:33:27: genau das wird so sein, dass wir zum einen werden wir selber Events dort veranstalten also zb tolles akustisches Erlebnis mit einem Rahmen eines Konzerts oder auch einer Lesung.
01:33:43: Also das sind sozusagen so eigene Events, oder auch ein Podiumsdiskussion wo wir zum Teil auch so Diskussionen die wir heute kurz angesprochen hatten gerne also wir dem gerne eine Plattform geben wollen weil einfach zu sagen okay Es gibt verschiedene, es gibt verschiedene Ansätze.
01:34:01: Lasst uns einfach mal darüber sprechen und miteinander einfach ins Gespräch kommen.
01:34:05: also das heißt sozusagen einen eigenen Eventkalender den wir auf jeden Fall gestalten werden und darüber hinaus kann man auf jeden fall bei uns auch eine die Fläche buchen und zum Beispiel ein Netzwerkevent oder ein Kunden-Event oder ne Party Club oder was auch immer bei uns durchführen, das ist auch möglich da.
01:34:32: Perfekt!
01:34:32: Na vielleicht habt ihr ja mal Lust auf ne Portion Tomaten und auf der Fantasie live und im Dunkel?
01:34:40: Ja, doch ganz schön mit
01:34:41: dem.
01:34:43: Und ich stelle mir gerade, wenn es dir witzig... Also vielleicht um dann nochmal zu du zu sagen, ich hab jetzt grade gehört zur Veranstaltungsideen wo man euch buchen kann.
01:34:53: Da kann man aber auch das Licht anmachen,
01:34:54: oder?!
01:34:56: Kann man auch, man kann auch beides miteinander kombinieren.
01:35:00: Wir haben ja auch den ganzen Eingangsbereich der Lobby-Bereich der ohnehin so zu sagen beleuchtet ist.
01:35:10: also das ist eigentlich... Also da sind unterschiedliche Formate denke ich auf jeden Fall ja.
01:35:16: Genau, bloß noch mal weil falls die Menschen jetzt im Kopf haben, na gut dann mag ich da jetzt ein Business treffen in dem Dunkeln wie soll denn das funktionieren?
01:35:22: Also da kann man dann wer spannend auf jeden Fall.
01:35:27: Nur mit der Visitenkarten tauscht.
01:35:28: Ja, ja.
01:35:30: Wer tauschte denn heute noch?
01:35:33: Also schön ist natürlich wenn ich meine das ist natürlich nicht wie wir verpflichten natürlich dann niemandem zu irgendetwas.
01:35:41: aber schön is natürlich wenn jemand auch Interesse hat sozusagen eben auch dass Mit einer Dunkel-Erfahrung irgendwie zu verbinden, also entweder zum Beispiel durch den Aufenthalt in der Bar und wie auch immer ein Ben verknüpft das dann hinterher miteinander.
01:35:54: Aber da gibt es auf jeden Fall unterschiedliche Spielarten sozusagen und...
01:36:02: Also Stadt?
01:36:03: Ich sehe gerade statt Kaffee irgendwie Whiskey Sour oder Cuba Libre oder sowas.
01:36:08: Ja!
01:36:10: Und halt in Love Speed Dating im Dunkeln
01:36:14: Okay.
01:36:17: Wer aber gerade von mir spricht ich denn erst mal?
01:36:19: Ihr werkt weiss nicht, woran ihr jetzt wieder gedacht habt ihr Liebeln.
01:36:24: Aha!
01:36:24: Was ist das
01:36:25: für eine Unterstellung, worauf man schreibt
01:36:26: gedacht?
01:36:27: Nein, nein du, wo man das... Nein, aber so wirklich dass man nur einmal die Person mit der Stimme kennenlernt und finde auch äußerst spannende Idee.
01:36:37: Da würde ja auch im Businessbereich funktionieren, dass man sich vielleicht mal nicht so von der Optik ablenken lässt Wer weß, was dann noch übrig bleibt von einer Person mit Rolex oder goldenen Diamantrohr-Ringen.
01:36:52: Wenn man wirklich mal nur noch die Stimme hört und nicht das Bling bling sieht.
01:36:56: Definitiv!
01:36:57: Also was mir halt auch gleich noch einfällt ist apropos bling bling und so wäre zum Beispiel etwas absolut denkbar, wäre auch mal ein Titch irgendwie im Dunkeln.
01:37:09: Dann kann ich eben nicht irgendwelche shiny Slides zeigen, sondern muss einfach mal durch Inhalte überzeugen.
01:37:18: Ja.
01:37:19: Spannend!
01:37:19: Es ist wirklich toll, weil es weitet fällt... Also eine Riesenleinwand die ihr da aufmacht im Dunkel.
01:37:27: Super schön und ich bin sehr gespannt.
01:37:28: Und
01:37:28: ich hab's auch wirklich sehr gefeiert als ich die Nachricht bekomme dass sie jetzt nach Berlin kommt.
01:37:33: Finds ganz toll das hat hier wirklich gefehlt.
01:37:37: Ich muss umherum kommen Merkig
01:37:39: Ja, also ich glaube auch es passt und das sagt ja auch, dass Berlin irgendwie ist.
01:37:43: Das passt halt einfach super zu der Stadt.
01:37:46: Und es ist wirklich fast gar nicht vorstellbar, warum es dieses Format bisher noch gar nicht gibt?
01:37:55: Berlin ist die dunkelste Stadt Europas!
01:37:58: Ist das so, ja?
01:37:59: Ja
01:37:59: es gibt es am besigsten.
01:38:00: Es gibt am meisten Dunkel-Ecken glaub ich und es gibt tatsächlich sehr unterschiedliche Straßenbeleuchtungen die auch mit unter ausfallen.
01:38:07: Das ist glaube ich tatsächlich so.
01:38:10: Also okay!
01:38:11: Mich nur zum Blackout.
01:38:15: Ja auch das können wir gut.
01:38:19: Wie.
01:38:20: Diana vielen Dank dass du wirklich toll wie sehr ausführlich du uns da in die Dunkelheit hast blicken lassen.
01:38:27: Also total schön.
01:38:28: Licht ins Dunkel gebracht hast
01:38:29: oder auch so?
01:38:31: Ja, vielen Dank!
01:38:32: Mir hat es auch wirklich große Freude gemacht und die Vorfreude noch ein bisschen mehr erhöht wenn man das dann so erzählt was man vorhat und dann kann man's kaum erwarten dass es endlich soweit ist.
01:38:45: ich freue mich natürlich sehr wenn ihr uns ab Oktober besuchen werdet.
01:38:52: Auf jeden Fall machen
01:38:53: wir Machen wir nochmal Empfehlungen.
01:38:56: Alle anderen auch kommen, unterstützen, besuchen, lernen, erfahren.
01:39:01: Ach schön!
01:39:02: Viviana auch von meiner Seite aus vielen, vielen lieben Dank.
01:39:05: Ich wünsche euch ganz viel oder wir wünschen euch ganz viele Erfolg beim Start noch einen guten Projekt Endspot jetzt bis zur Eröffnung mit hoffentlich netten Menschen vom Brandschutz und den Gewerbeamt usw.
01:39:22: Und natürlich von Anfang an richtig gute Besucherzahlen für örtet.
01:39:28: Vielen,
01:39:29: vielen lieben Dank!
01:39:32: Du möchtest uns im Podcast besuchen oder in deine Organisation einladen?
01:39:37: Dann kontaktiere uns unter Besuch at tomasenaufderfantasie.de.
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